Der SC Freiburg zeigt sich gegen zuletzt starke Gladbacher sehr effizient und feiert auch dank zwei Treffer von Lucas Höler einen 3:1-Heimsieg. Höler brachte die Freiburger, die zuvor in vier Partien nur einen Treffer erzielt hatten, in der 41. Minute nach durchwachsener erster Halbzeit etwas überraschend in Führung. Ritsu Doan erhöhte kurz nach dem Seitenwechsel auf 2:0. Nationalspieler Tim Kleindienst (61.) sorgte für Gladbachs Anschluss, doch keine 120 Sekunden später sorgte Höler mit seinem zweiten Treffer (63.) für die Vorentscheidung.

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Die Freiburger kletterten durch den Sieg mit nunmehr 20 Punkten auf einen Europapokalplatz. Die Borussia, die nach zuvor fünf Spiele ohne Niederlage wieder einmal als Verlierer vom Platz ging, rutschte in der Tabelle vorerst auf Rang neun ab, könnte aber noch von Mainz überholt werden.

Gladbach hatte nach dem Höhenflug der vergangenen Wochen auf etwas mehr Konstanz gehofft, doch die Borussia ließ auch in Freiburg die nächste Chance liegen, erstmals seit März 2022 zwei Bundesligaspiele nacheinander zu gewinnen. In Freiburg wartet die Borussia sogar seit 22 Jahren dort auf einen Erfolg in der Bundesliga.

Die Borussia, als Tabellensechster angereist, agierte von Beginn an selbstbewusst. Alassane Plea, dessen Vertrag sich bis 2026 verlängert hatte, kam nach einem hohen Ballgewinn zum Abschluss, schoss aber vorbei (8.). Der Sportclub versuchte, im Stile einer Heimmannschaft die Partie an sich zu reißen. Viel Ballbesitz und kontrolliertes Aufbauspiel führten aber selten zu gefährlichen Situationen.

Im Angriff ließen die Freiburger Durchschlagskraft und Genauigkeit vermissen, die Verunsicherung durch drei Spiele ohne eigenes Tor und das Fehlen des rotgesperrten Stürmers Junior Adamu machten sich bemerkbar.

Freiburgs Führung vor der Pause kam durchaus überraschend – auch für die Gladbacher Hintermannschaft, die sich von einem langen Ball von Philipp Lienhart überrumpeln ließ: Gregoritsch scheiterte zunächst an Keeper Moritz Nicolas, doch Höler staubte ab.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Borussen-Abwehr bei Freiburgs schnellen Vorstößen anfällig. Vor allem der zuletzt hochgelobte Marvin Friedrich, der Nico Elvedi im Abwehrzentrum verdrängt hatte, erwischte keinen guten Tag: Erst hielt Friedrich bei Doans Schuss zum 2:0 zu viel Abstand, auch beim dritten Treffer ließ er Höler im Laufduell entwischen.

Startaufstellungen:

Freiburg: Atubolu – Kübler, Ginter, Lienhart, Günter – M. Eggestein, Höfler, Doan, Höler, Grifo – Gregoritsch

Trainer: Julian Schuster

Mönchengladbach: Nicolas – Scally, Friedrich, Itakura, Ullrich – Reitz, Weigl, Honorat, Plea, Hack – Kleindienst

Trainer: Gerardo Seoane

Schiedsrichter: Robert Hartmann

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8 Comments

  1. Oh, was freut mich das für Luci!
    Absoluter Arbeiter, der jeden Weg mit nach hinten macht und jetzt zweimal treffen darf.
    Und was der BVB auf negative Art und Weise ist, was die Bilanz angeht, ist Gladbach andererseits, gegen Gladbach holt der SC gefühlt immer was.

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