Am 11. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat der 1. FSV Mainz 05 den Aufsteiger Holstein Kiel hochverdient geschlagen. Der Auswärtssieg der Rheinhessen war nie in Gefahr.

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Die erste Hälfte war vom Start weg eine klare Angelegenheit – und zwar zugunsten der selbstbewusst auftretenden Mainzer. Die Rheinhessen gewannen 58 Prozent der Zweikämpfe, hatten außerdem mehr Ballbesitz (56 Prozent). Mainz gab somit ganz klar den Ton an, spielte sich immer wieder sehr ansehnlich nach vorne.

Kiel war häufig zu weit weg, bot den Gästen zu viel Raum. Zehn Torschüsse gab der 1. FSV Mainz 05 im ersten Durchgang ab, die KSV nur zwei. Den ersten Mainzer Abschluss setzte Burkardt noch über den Kasten von Timon Weinter (3.).

Der zweite saß aber: Dominik Kohr initiierte die Situation mit einer starken Seitenverlagerung, anschließend kombinierte sich Amiri per Doppelpass mit Paul Nebel schnell durch. Amiri traf wuchtig in die lange Ecke zur Führung. Der auffällige Mainzer Offensivkünstler hätte beinahe mit einem direkten Freistoß erhöht, der Ball klatschte aber an die Latte (31.).

Zu viel für Kiel-Trainer Marcel Rapp, der danach auf den biederen Auftritt seines Teams reagierte und schon nach einer guten halben Stunde frisches Personal aufs Feld schickte. Die verfrühten Auswechselungen trafen Shuto Machino und Tymoteusz Puchacz (33.), sie mussten weichen für Finn Porath und Armin Gigovic.

Letzterer trat dann direkt unglücklich in Erscheinung: Er warf sich in einen Torschuss von Nebel und bekam beim Grätschen den Ball an die Hand. Nach VAR-Intervention und Ansicht der Bilder zeigte Schiedsrichter Sascha Stegemann auf den Elfmeterpunkt. Eine vertretbare, wenngleich harte Entscheidung. Burkardt verwandelte den Strafstoß souverän zum 2:0-Pausenstand.

Kiel-Coach Rapp zog zur zweiten Hälfte dann schon seinen dritten Wechsel, Mittelfeldmann Lewis Holtby musste runter, er wurde durch Benedikt Pichler ersetzt (46.). Und die KSV agierte in den ersten Minuten trotzig bis stürmisch, hatte sich merklich etwas vorgenommen für den zweiten Abschnitt.

Dieser anfängliche Funke erlosch jedoch recht schnell, weil Mainz sich dann wehrte. Lee besorgte die Vorentscheidung – erneut war Kiels Abwehr im Tiefschlaf. Der Mainzer Anthony Caci schlug eine perfekte Flanke, der ehemalige Kieler Lee köpfte unbedrängt ein. Damit zeichnete sich der nur 1,80 Meter große Südkoreaner erneut als Kopfballungeheuer aus. Acht der 20 Bundesliga-Tore in seiner Karriere gelangen ihm per Kopf. Auch gegen Dortmund hatte er am letzten Spieltag einen Kopfballtreffer erzielt – ebenfalls nach Flanke von Caci.

Torchancen für Kiel blieben Mangelware, weil die Ideen fehlten und Mainz kaum Fehler machte. Eine aussichtsreiche Möglichkeit für die KSV vergab Pichler, Mainz-Torwart Robin Zentner parierte seinen Schuss aus etwa 18 Metern ohne Mühe (65.). Kiel-Torhüter Weiner musste noch einen Nebel-Distanzschuss über die Latte spitzeln (90.). Dementsprechend ging der Mainzer Sieg auch in der Höhe in Ordnung.

Startaufstellungen:

Holstein Kiel: Weiner – Ivezic, Erras, Geschwill – T. Becker, Skrzybski, Holtby, Remberg, Puchacz – Harres, Machino

Trainer: Marcel Rapp

Mainz 05: Zentner – da Costa, Bell, Kohr – Caci, Sano, Amiri, Mwene, Nebel, J.-S. Lee – Burkardt

Trainer: Bo Henriksen

Schiedsrichter: Sascha Stegemann

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7 Comments

  1. In 3h fährt mein Zug zurück ziemlich unangenehm finde ich, man sollte vielleicht bei so langen Strecken nur Samstags und freitagsspiele zulassen schaffe es voraussichtlich nicht mal nach Hause bevor es zur Arbeit geht

  2. Macht so unendlich Spaß, zu sehen dass sie nach den Startschwierigkeiten ihre Form gefunden haben. So muss das, gerne gegen Hoppenheim nächste Woche wieder so ♥️🤍💛

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