Chance nicht genutzt: Union Berlin und Eintracht Frankfurt konnten im Aufeinandertreffen der Überraschungsteams der Bundesliga mit einem Sieg in die Top drei vorstoßen – doch sie trennten sich mit 1:1 (0:1). Mario Götze brachte die Frankfurter früh in Führung (14.), Benedict Hollerbach sorgte in der 66. Minute für den Punktgewinn für Berlin, das nach Gelb-Rot für Arthur Theate eine knappe Viertelstunde in Überzahl spielte.

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Frankfurt startete stark und dominant, hatte durch Theate die erste große Möglichkeit, sein Seitfallzieher ging aber knapp über das gegnerische Tor (5.). Auch Berlin hatte durch Tom Rothe, der aus kurzer Distanz vorbeischoss eine Topchance, die Kräfteverhältnisse waren aber schon recht deutlich pro Eintracht. Und bald zeigte sich das auch auf der Anzeigetafel.

Nach einer Ecke kam es zum Gewühl im Berliner Strafraum und schließlich rollte der Ball Richtung Götze, der aus drei Metern vollkommen unbedrängt und problemlos das 1:0 für die Gäste erzielte (14.). Es war der erste Saisontreffer des bisher in dieser Saison nicht allzu wirkungsvollen Mittelfeldspielers, der in Berlin sein 300. Bundesligaspiel bestritt.

Frankfurt nahm in der Folge den Fuß vom Gas, das Spiel verlor entsprechend auch an Tempo. Ein Fernschuss von Yorbe Vertessen, den Kevin Trapp parieren konnte (29.), war dann der Auftakt einer Drangphase der Berliner, die Rothe eigentlich aus fünf Metern belohnen musste – ihm fehlte aber erneut die Genauigkeit im Abschluss (35.).

Die glücklichere Mannschaft blieb auch nach der Pause zunächst Frankfurt. Nach einem weiten Einwurf kam Christopher Trimmel volley zum Schuss aus 22 Metern und traf den Pfosten (50.) – zum dritten Mal war Union ganz nah am ersten Treffer, zum dritten Mal fiel er nicht. Und auch Hollerbach brachte den Ball aus sieben Metern nicht im Tor unter, weil er ihn nicht voll traf nach einer Flanke aus dem Halbfeld (59.).

Union drückte und drückte – und hatte überraschend wenig Mühe damit, die Frankfurter Konterstärke zu neutralisieren. Die gefürchteten Gegenstöße von Marmoush und Co. blieben aus, die verpassten Berliner Gelegenheiten sorgten also nicht dafür, dass die Gäste das Spiel mit einer eigenen Offensivaktion vorentscheiden. So blieb es spannend.

Und dann belohnte sich Union endlich für einen starken Auftritt. Nur Sekunden nach seiner Einwechslung sprintete Robert Skov los, dribbelte einen Gegenspieler aus und spielte steil auf Hollerbach, der mit einem gefühlvollen Lupfer den hochverdienten Ausgleich erzielte (66.).Und dann war auch noch deutlich mehr drin. Denn in der 77. Minute sah Theate Gelb-Rot, Union spielte also in der Schlussphase der Partie mit einem Mann mehr.

Nutzen konnte das die Mannschaft von Trainer Bo Svensson allerdings nicht – obwohl Tim Skarke den Ball noch einmal ins Frankfurter Tor schoss (90.+1). Allerdings soll Trimmel im Vorfeld im Abseits gestanden haben, der Treffer zählte nicht.

Startaufstellungen:

Union Berlin: Rönnow – Doekhi, Vogt, Diogo Leite – Trimmel, Kemlein, R. Khedira, Rothe, Jeong, Vertessen – Hollerbach

Trainer: Bo Svensson

Eintracht Frankfurt: Trapp – Kristensen, Tuta, R. Koch, Theate – Skhiri, Larsson, M. Götze, Knauff – Ekitiké, Marmoush

Trainer: Dino Toppmöller

Schiedsrichter: Harm Osmers

#Bundesliga #SportschauBundesliga

20 Comments

  1. Laut Horst Heldt wurden Union Berlin zwei Punkte vom Schiedsrichter gestohlen. Kein Scheiß. Zweites Wochenende hintereinander, bei denen Du Dir sowas als Eintracht-Fan anhören musst. Hahahaha.
    btw: 1:10 "Skhiri hat das Auge für Götze" Naaaaajaaa. Der kommt schon sehr glücklich durch den Gegner dahin. Ich glaube nicht, dass das Skhiri so geplant hat. hahaha.

  2. Zusammenfassung:
    – Rothe vergibt klare Torchancen
    – Der alte Götze stolpert nach riesen Abwehrbock das 0:1 rein.
    – Frankfurt macht danach rein gar nichts mehr
    – Union vergibt Chance um Chance
    – VAR braucht 2 Minuten um deutliches Nicht-Abseits zu erkennen
    – Frankfurt wacht nach dem 1:1 wieder auf
    – Union drückt auf Sieg = kurze Nachspielzeit (andernfalls 7 Minuten)
    – VAR kassiert doppelt so schnell einen Treffer wegen 2cm Hacke wieder ein.
    Ein perfektes Spiel mit folgerichtigem Ausgang

  3. Die englischen Wochen gehen gerade richtig los und schon bekommt die Eintracht wieder Schwierigkeiten. Das Donnerstagsspiel hat für einige Spieler unnötigerweise viel Körner gekostet, da der Trainer nicht die gewohnten Spieler starten ließ. Ich hoffe, das er daraus gelernt hat. Immerhin noch glimpflich davon gekommen in Berlin.

  4. Was die Kommentatorin da erzählt… "Sie beschenken ihn, indem sie die Übersicht behalten"… Skhiri wollte selber treffen, wurde nur abgeblockt… oh man 😀

  5. Horst Heldt regt sich also auf wenn Unioner im Abseits stehen!? Hätte Schiri nicht alles für Union gepfiffen, hätte er halt direkt die Fahne gehoben und es wäre nicht zum vermeintlichen 2:1 gekommen.
    Zur gelb-roten für die SGE sagt er nichts…zynische Doppelmoral

  6. Ganz Fußball-Deutschland hasst mittlerweile Union Berlin! Diese widerlichen Proleten Fans, die gefühlt nur den selben monotonen Mist singen, keine Ahnung von Fußball haben und sich an Social-Media Post´s erfreuen, die einfach nur beschämend sind. Dieser ach so " sympathische Verein", geht allen nur noch auf die Nerven! Und der Fußball ist dazu auch noch richtig ideenloser Mist.. Gegen 10 Mann so einfallslos zu sein, ist schon erschreckend! Noch blendet die Tabelle… Bald geht´s abwärts! Ach ja, Abseits ist Abseits.. hört auf zu heulen!

  7. 1. Skiri wollte schießen
    2. Gelbrot an Theate klare Fehlentscheidung
    3. Var unterbricht den Berliner Jubel nicht erneut, beim 1:1 ist der Var eingeschritten weil das Tor regulär war

    Bitte stellt Reporter wieder nach Kompetenzen ein. Danke.

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