Lange konnte sich der VfL Bochum am 4. Spieltag in der 1. Fußball-Bundesliga Hoffnungen auf fette Punkte gegen Holstein Kiel machen, doch dann traf Shuto Machino für die Störche zum Endstand von 2:2.

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Der Partie war von Beginn an anzumerken, dass sowohl Zeidler als auch sein Kieler Kollege Marcel Rapp ihre Teams richtig eingestellt hatten: drei Punkte heute können im Kampf um den Klassenerhalt trotz des frühen Zeitpunkts in der Saison enorm wichtig werden.

Die Bochumer Fans quittierten die Bemühungen der Hausherren von Beginn an mit viel Beifall und Unterstützung. Die war auch vonnöten, denn die Störche wirkten zielstrebiger und kamen folgerichtig zu ihrer ersten Bundesliga-Führung. Andu Kelati schlug einen langen Ball in Richtung Pichler, der gegen die schlechte Abseitsfalle der Bochumer durchging, den herauslaufenden VfL-Keeper Patrick Drewes umkurvte und aus 20 Metern ins leere Tor traf.

VfL-Coach Zeidler reagierte sofort und gab mit der Hereinnahme von Losilla seinem Team den notwendigen Impuls. Im Duell der bisherigen Null-Punkte-Teams nutzte wenig später Myron Boadu den Raum auf der linken Seite und bediente nach starker Ballbehauptung Bero. Der schoss aus etwa elf Metern platziert und traf rechts unten. Bochum entwickelte in der Folge mehr Druck und erzielte erneut aus der Halbdistanz durch Daschner die Führung.

In der zweiten Hälfte überwog in der Partie die Devise auf beiden Seite: über den Kampf ins Spiel! Das wiederum unterband jeglichen Spielfluss. Bochum verlegte sich zunehmend auf die Ergebnisabsicherung, doch Kiel konnte seine Chancen nicht nutzen. Pichler bediente Armin Gigovic, der etwa vom Elfmeterpunkt aus deutlich vergab (61.). Auch der eingewechselte Fiete Arp vergab mehrfach (67., 73.). Auf Bochumer Seite verfehlten Moritz Broschinski (74.) und Felix Passlack (75.), auch einen Konter in der Schlussphase ließ der VfL ungenutzt.

Erst recht spät kam Steven Skrzybski in die Partie – und das wiederum war der ebenso glückliche Schachzug von Rapp: Einen Freistoß im Mittelfeld spielten die Gäste schnell aus. Skrzybski beförderte den Ball auf den Japaner, der aus sechs Metern keine Mühe hatte und den verdienten Ausgleich herstellte. Bochum hatte Sekunden vor dem Schlusspfiff noch Pech mit einem Pfostentreffer, muss sich aber zu große Passivität in der zweiten Halbzeit vorwerfen lassen.

Startaufstellungen:
Bochum: Drewes – Passlack, Medić, Mašović, Wittek – de Wit, Sissoko, Bero – Hofmann, Daschner, Boadu

Trainer: Peter Zeidler

Kiel: Weiner – Becker, Johansson, Geschwill – Porath, Knudsen, Holtby, Puchacz, Gigović – Pichler, Kelati

Trainer: Marcel Rapp

Schiedsrichter: Martin Petersen

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8 Comments

  1. Zeidler tut Sissoko Iv obwohl das der stärkste dm ist. Kein Vertrauen in junge Spieler wie Oermann dazu noch keine Spieler wie Balde oder Bamba die Außen Druck machen und 1g1 können. Seine drecks Routen Formation kann der in der österreichischen Liga spielen lassen, aber hier kommt der nicht weit mit. Mit so einem für Bochumer Verhältnisse guten Kader so zu starten. Statt Bochum, soll der mal lieber ea Manager Modus auf Halbprofi zocken, dann erreicht der auch vielleicht was. Katastrophe was der bisher gezeigt hat passt auch null von der Art und optsichen zum Verein.

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