Auch ohne Robin Gosens hat Union Berlin Rückkehrer FC St. Pauli einen Fehlstart in die Fußball-Bundesliga beschert. Der deutsche Nationalspieler, Rekordeinkauf und Topscorer der Köpenicker, verließ auf dem letzten Drücker die Eisernen nach nur einer Spielzeit und stand dementsprechend auch beim 1:0-Erfolg nicht mehr Kader. Vor 22.012 Zuschauer*innen im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei avancierte Stürmer Benedict Hollerbach mit seinem Tor in der 34. Minute zum Spieler des Abends.

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In der aktuellen Saison spielen neun Bundesliga-Gründungsmitglieder im deutschen Unterhaus. Kleinere Vereine wie Heidenheim und Kiel aber erstklassig. Gerade deswegen ist die 2. Bundesliga ein echter Publikumsmagnet – auch im internationalen Vergleich. In der neuen Folge Bolzplatz beleuchten wir die Gründe für die Annäherung der Beliebtheit der 2. Liga an die Bundesliga und das hat nicht nur mit den Traditionsvereinen zu tun: https://kurz.zdf.de/Fx3u/

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Durch den Abgang Gosens rückte die Verpflichtung des serbischen Angreifers Andrej Ilic in den Hintergrund, den die Berliner für eine Saison vom französischen Erstligisten OSC Lille ausleihen. Während der 24-Jährige das Spiel seiner neuen Mannschaftskameraden noch von außen betrachten konnte, kam der ebenfalls neu verpflichtete Tom Rothe zu seinem Debüt und bot auf der Gosens-Position eine ansprechende Leistung.

Allerdings war beim ersten Aufeinandertreffen beider Vereine in der höchsten deutschen Spielklasse Kampf auf beiden Seiten Trumpf, Torchancen blieben Mangelware. Umso überraschender fiel die Führung durch Hollerbach nach einer Ecke. Der Stürmer zog aus rund 18 Metern ab und hatte Glück, dass der Ball noch unhaltbar für St. Paulis Schlussmann Nikola Vasilj abgefälscht wurde (34.).

Auch nach dem Seitenwechsel blieb es ein Kampfspiel, bei dem die Gastgeber etwas dominanter wirkten, ohne aber gefährlich vor dem Hamburger Tor aufzutauchen. Union-Verteidiger Danilho Doekhi verfehlte mit einem Schlenzer in der 51. Minute knapp das Tor von St. Pauli. Etwas mehr Schwung erhielten die Gäste durch die Einwechslung von Elias Saad und Oladapo Afolayan. Die beiden Aufstiegshelden brachten Tempo über die Außenbahnen. Zwar besaß St. Pauli nun mehr Spielanteile, ein Tor gelang den Gästen trotz vierminütiger Nachspielzeit aber nicht mehr. Die letzte Chance vereitelte Unions Torwart Frederik Rönnow.

Die Aufstellungen:

1. FC Union Berlin: Rønnow – Doekhi, Vogt, Leite – Haberer, Tousart (67. Schäfer), Khedira, Rothe (89. Querfeld) – Vertessen (67. Benes), Hollerbach (78. Skarke) – Siebatcheu (89. Jeong)
Trainer: Bo Svensson

FC St. Pauli:  Vasilj – Wahl, Smith (40. Dzwigala), Mets – Treu, R. Wagner (61. Saad), Irvine, Ritzka (83. Boukhalfa) – J. Eggestein (83. Albers), Guilavogui (61. Afolayan), Metcalfe
Trainer: Alexander Blessin

Schiedsrichter: Bastian Dankert (Rostock)

Kommentator: Moritz Zschau

#zdfbundesliga

37 Comments

  1. Wir spielen immer nur auf safety und sins momentan nur an mehr ballbesizt interessiert. Union genau so schlecht wie St. Pauli und überhaupt nicht gefährlich. Bitte nächstes mal mit Dapo und Elias von Anfang an!

  2. Interessant wie unterschiedlich die Wahrnehmung ist…. Fand eigentlich das Pauli schon echt gefährlich gut gut war. Hier in der Zusammenfassung kommt dies absolut nicht so rüber.

  3. Wenn ich diesen Hollerbach schon sehe, vergeht mir alles! Jetzt mal ernsthaft, die Unionfans feiern sich teilweise (nicht alle) für einen 1:0 Heimsieg, gegen eine Aufsteiger. Wie kann man da von überzeugender Leistung sprechen? Wenn Du nicht mal gegen einen Aufsteiger das Spiel bestimmen kannst. Ballbesitz, Passquote, Chancen usw. waren ja für ein Heimspiel erbärmlich. In den nächsten Wochen kommen da ganz andere Gegner. Union wird dieses Jahr gegen den Abstieg spielen, wenn das jetzt alles sein soll!

  4. Das war für mich dort am Freitag Abend „Abstiegskampf Pur“ mit dem glücklicheren Ende für Union, wobei für mich ein Unentschieden leistungsgerecht („Not vs Elend“) gewesen wäre.

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