Der FCA hat auch in seinem 14. Bundesliga-Jahr den ersehnten Heimsieg am ersten Spieltag verpasst. Bremen ging zunächst durch Felix Agu (12.) in Führung, doch Augsburgs Elvis Rexhbecaj (16.) gelang zeitig der Ausgleich. Neuzugang Samuel Essende (35.) traf dann für die Gastgeber zur Führung, ehe der eingewechselte Justin Njinmah (58.) wieder für Bremen erfolgreich war. Ärger gab es auf Augsburger Seite wegen eines nicht gegebenen Elfmeters nach Handspiels von Werders Verteidiger Anthony Jung.

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Eine zweite titellose Spielzeit darf sich der FCB nicht erlauben. In den vergangenen Monaten wurde einmal alles auf links gedreht: Neuer Trainer, neuer Transfer-Trubel und eine neue Klubführung mit Max Eberl und Co. – und diese setzt auf eine Bayern-untypische Strategie. Wie sieht die aus? Und läuft der FC Bayern Gefahr, seine Identität, das Mia San Mia, zu verlieren? Im neuen Bolzplatz gehen Lili und Conan diesen Fragen auf die Spur: https://kurz.zdf.de/w2f/ 

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Für die zunächst tempoarme Anfangsphase entschädigte eine turbulente Phase zwischen der 10. und der 16. Minute. Zunächst verpasste Engels mit der ersten gefährlichen Aktion des Spiels den ersten Treffer (10.), dafür netzte Agu auf der Gegenseite für die Gäste von der Weser (12.). Und wiederum nur vier Minuten später hämmerte Rexhbecaj den Ball aus etwa 28 Metern mit seinem “schwächeren” rechten Fuß sehenswert in den Winkel zum Ausgleich (16.). Im Anschluss beruhigte sich die Partie wieder – mit Ausnahme eines Fernschusses von Stage (25.) passierte nicht viel. Bremen hatte insgesamt mehr Spielanteile, doch keine zündende Idee gegen die gut stehende Augsburger Defensive. Und die Offensive der Fuggerstädter präsentierte sich höchst effizient. Eine butterweiche Flanke an den langen Pfosten von Breithaupt köpfte Essende in seinem Bundesliga-Debüt ins Netz (35.) Spiel gedreht.

Ducksch kam kurz nach Wiederanpfiff zu einer Doppelchance (51. und 53.), bevor Joker Njinmah den hochverdienten Ausgleich für die Norddeutschen erzielte. In der 77. Minute folgte die große VAR-Diskussion, dieses Mal schaute sich Stegemann die Szene selbst an: Bei einer FCA-Flanke von der linken Seite touchierte der Ball die Hand von Verteidiger Jung, bevor Essende und der eingewechselte Jensen nicht zum Abschluss kamen. Auch hier revidierte Stegemann seine Entscheidung nicht, es ging ohne Elfmeter für Augsburg weiter. Stegemann hatte sich auf Intervention des Video-Assistenten die Szene selbst angesehen, blieb aber bei seiner Entscheidung. Die Augsburger reagierten auch deshalb so verärgert, weil sie erst wenige Tage vor dem Spiel eine Regelstunde hatten, in der ihnen nochmal von DFB-Seite erklärt worden war, dass es immer Elfmeter sei, wenn ein abgespreizter Arm den Körper vergrößere. Am Ende blieb es beim Unentschieden zwischen Augsburg und Bremen.

Die Aufstellungen:   

FC Augsburg: Labrovic – Pedersen, Gouweleeuw, Schlotterbeck, Giannoulis (79. Wolf) – Breithaupt (59. Dorsch), Rexhbecaj, Maier (59. Jensen), Engels (80. Mounié) – Essende, Tietz (66. Bauer)
Trainer: Jess Thorup

SV Werder Bremen: Zetterer – Stark (46. Jung), Friedl, Veljkovic – Weiser, Lynen (90.+4 Alvero), Agu – Schmid (88. Bittencourt), Stage – Topp (46. Njinmah), Ducksch (81. Grüll)  
Trainer: Ole Werner

Schiedsrichter: Sascha Stegemann

Kommentator: Moritz Zschau

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28 Comments

  1. Eine Frechheit was der Schiri da gepfiffen hat. Demnächst kann man den Ball wohl noch in die Hand nehmen und abschlagen und es gibt keinen Handelfmeter, zumindest nicht bei Stegemann. Das Tor nicht anerkennen weil es ein Handspiel gab ist richtig aber dann muss es auch einen Elfmeter geben bei der anderen Handsituation. Leider ist es bei Stegemann kein Einzellfall sondern fast schon Routine das er völlig falsche Entscheidungen trifft und es fällt schwer zuu glauben das er wirklich unparteiisch ist. Es gab schon einige Spiele wo Stegemann den FCA offensichtlich benachteiligt hat. Ich finde es sollte eine Art der Nachbearbeitung von Spielen geben und wenn Schiedsrichter ganz offensichtlich und wider besseren Wissens falsch entscheiden dann sollte das auch sanktioniert werden. Ähnlich wie bei roten Karten

  2. Ohne Spaß – die Schiedsrichter in Deutschland sind die reinste Clownsfiesta. Bekommen so ein Haufen Kohle in den Arsch geblasen und bekommen es selbst mit VAR nicht hin mal eine einheitliche Linie zu finden und zu pfeifen.

  3. bei der handregel oder allgemein beim var habe ich das gefühl man wartet immer auf das zeichen der wettmafia ob man eingreifen soll oder nicht.

    einfach nur noch lächerlich was hier teilweise gepfiffen wird und was nicht.
    selbst als werder fan war das für mich ein klarer elfer.

  4. Bin kein FCA oder Werder Fan aber versteh die Begründung mit dem mitschwingenden Arm nicht und finde der FCA hätte den elfer bekommen müssen. Nächstes Wochende bin ich mal gespannt weil solche Situationen passieren immer wieder und wenn ich zum Kopfball hochspringe gehen die Arme auch automatisch mit hoch und wenn der Ball dann hinspringt gibts elfer?

  5. Sobald die Hand nicht am Körper ist, können die Schiedsrichter Elfmeter pfeifen. Warum muss man es sich so kompliziert machen und irgendwelche Bewegungen interpretieren. Als Nächstes heißt es das war eine natürliche Volleyball Bewegung bei der beide Arme aus Versehen mit in die Luft geschwungen sind.

  6. Also ich kann die Entscheidung keinen Elfmeter zu pfeifen hier nicht nachvollziehen.
    – NIcht aus kurzer Distanz.
    – Augsburger kann nicht mehr auf die Veränderunger der Flugkurve reagieren.
    – Hand definitiv ausgestreckt und Körperfläche wird vergrößert.
    Ich bin zwar als Bremen Fan über den Punkt glücklich, aber hätte mich anders herum doch aufgeregt. Bei der EM gab es bei Deutschland gegen Dänemark ja für viel weniger einen Elfmeter. Und auch die Begründung des Schiedsrichters ist für mich nicht ganz schlüssig. Aus meiner Sicht ist die Hand selten aktiv auf dem weg richtung Ball sondern aufgrund von Lauf-, Sprung- und Drehbewegungen oben. Und oft gibt es dann Elfmeter.
    Schade, dass das aktuel einfach super unklar ist.

  7. Find ich gut, dass sowas kein Handspiel ist.
    Die sollen Fußball spielen und nicht bei Handberührungen in der Bewegung über Elfmeter diskutieren 👍🏻

  8. Mervin verkackt 100%ige und läuft sowie kämpft viel zu wenig für unsere Mannschaft/Verein!
    Weiter, Wernerswechsel komm ich mit klar, aber warum wird Alvero und Hansen weiterhin ignoriert?

    Hey Fritzchen, wo bleiben unsere versprochenen Transfers gen Euro 2025/(2026?
    Die Euroliga andeuten , wollen und krass viel zu wenig, ich wünsche mir den Baumann zurück, :D!

  9. Es ist für mich ein Elfmeter. Der Verteidiger versucht den Bsll zu klären, dabei dchwibgt er zwar sein Arm, aber dnenoch muss man bedenken, dass er sich BEWUSST zum Ball hinbewegt und dadurch den Ball mit dem Arm berüht. Fehlentscheidung! Ein Handspiel ist immer unglücklich, aber in den Fall muss der Verteidiger sich in eine bessere Situstion bringen, damit dieses "Unglück" nicht passiert

  10. Mal ehrlich das Handspiel und was Stegemann für einen meint ist alles Schwachsinn. Der Arm ist ewig weit weg vom Körper.
    Auch das andere nicht gegebene Tor von Augsburg ist nicht annähernd Hand. Der Ball prallt ab und geht dann an die Hand. Die Regeln sind so unlogisch im Fußball.
    Auch das immer noch alle auf den Schiri einreden dürfen. Da wurd doch gesagt nach der EM nur noch der Kapitän.
    Man muss aber auch sagen, das nach dem 2:2 keine Mannschaft komplett auf 3:2 geht. Augsburg hat Chancen, aber macht sie nicht.

  11. Vom Körper ausgestreckter Arm, Hand geht zum Ball, verändert die Flugbahn des Balls und verhindert damit eine klare Torchance. Einen klareren Elfmeter gibt es nicht.

    Abgesehen davon: auch die Entscheidungen bezüglich kleiner Fouls, Vorteil laufen lassen oder nicht und bei gelben Karten hat Herr Stegeman objektiv betrachtet einfach schlecht gepfiffen.

  12. Jeder Schiedsrichter hätte genauso entschieden. Es ist eindeutig kein Handspiel des Bremer Spielers Jung nach Regelkonform, dieses Handspiel muss nach Regelwerk nicht bestraft werden.

  13. Beim Handspiel steht Essende klar im Abseits und das hätte der Schiri plus VAR ahnden müssen, dann gäbe es keine unnötige Aufregung!

  14. wenn jess thorup, ein sehr besonnener mann, mal das thema schiri anspricht weiss man – es ist ernst.

    letztlich wirklich ein skandal hier keinen 11m zu geben. und stegemann hat es sich auch noch auf dem VAR angeschaut…sorry, damit ist es eine absichtliche Fehlentscheidung.

  15. Das Schlimme ist ja, dass der FCA genau weiß, dass vor der Saison erklärt wurde, bei Handspiel mehr auf erkennbare Intention oder grobe Fahrlässigkeit zu achten und bei klaren Ausholbewegungen zum Sprung keine Absicht zu unterstellen. Das Gejaule ist nichts weiter als die von Stefan Reuter einst etablierte Masche eines unsympathischen Vereins, durch Lautstärke und Empörung die Opferrolle einzunehmen und den öffentlichen Diskurs zu bestimmen, auch und gerade dann, wenn es überhaupt keine Argumente gibt. Nicht drauf reinfallen.

  16. Fußball ist sowas von unattraktiv geworden durch diese komplette freestyle Auslegungssache des Handspiels und VAR. Es wirkt einfach wie ein geniales Tool, um Spiele zu beeinflussen, obwohl es mehr Fairness bringen sollte.

  17. Erklärung finde ich gut, dass der Elfer nicht gegeben wird. Solange es eine normale Bewegung ist, sollte es nicht bestraft werden, dass man Hände und Arme hat… und da der Ball nicht aufs Tor ging, ist es vertretbar und wie ich finde auch menschlich den nicht zu geben. Ob der Angreifer den bekommen und kontrollieren hätte können, können wir nicht einschätzen.

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