In der Fußball-Bundesliga hat Eintracht Frankfurt die TSG Hoffenheim zeitweise auseinander gespielt. Hoffenheim wehrte sich zeitweise effektiv, doch Frankfurt war spielerisch zu stark. Somit stand ein 4:2 (3:1)-Heimsieg für Frankfurt auf der Anzeigetafel. Besonders in der ersten halben Stunde fehlte Hoffenheim der Zugriff. Zwar gelang Christoph Baumgartner mit dem dritten TSG-Torschuss der erste Treffer (38.), allerdings hatte Frankfurt da schon ausgiebig gejubelt. Djibril Sow (6.) traf zuerst, dann der bärenstarke Randal Kolo Muani (8.), der außerdem noch für Eric Dina Ebimbe (29.) und später Jesper Lindström (56.) auflegte.

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Die Hausherren knackten schon zu Beginn über die Außenpositionen früh und oft die TSG. Im 3-4-2-1 bekleidete Mario Götze die Zehnerposition, Ansgar Knauff schob über die linke Seite mit an, außerdem rückte auf rechts Lindström bei eigenem Ballbesitz zu Stürmer Kolo Muani auf.

Und das funktionierte. Denn Lindström, der in Hälfte eins über 80 Prozent seiner offensiven Zweikämpfe gewann, erzwang einen Fehler von Eduardo Quaresma, woraufhin Sow wenige Sekunden später zur Führung traf. Weil TSG-Torhüter Oliver Baumann einen Lindström-Schuss nach vorne abprallen ließ, traf Kolo Muani direkt zum 2:0.

Die schnelle Zwei-Tore-Führung der SGE zeigte Wirkung bei der TSG. Die war nach diesem Doppelschlag tief getroffen. 1899 hatte Probleme in der Spieleröffnung, entwickelte kein Tempo und keine selbstbewusste Körpersprache.

Nach 17 Minuten hatte der amtierende Europa-League-Sieger schon fünf Torschüsse abgegeben, Hoffenheim einen. Und es brauchte nur Torschuss Nummer sechs für den dritten SGE-Jubel. Dina Ebimbe wurde von Kolo Muani in Szene gesetzt.

Allerdings schürte Hoffenheims Baumgartner wieder Hoffnung: Der Österreicher war Nutznießer eines hohen Balls von Angelino nach geblocktem Eckball der TSG. Kabak leitete im Strafraum per Kopf noch weiter, Baumgartner bedankte sich.

Trotz des Schönheitsfehlers stellte das Frankfurter Feuerwerk sowohl Trainer Glasner als auch die Fans sichtlich zufrieden. Jedoch wurde die SGE nach der Pause daran erinnert, dass das Spiel alles andere als gelaufen war.

Robert Skov leitete den ersten Angriff ein, keiner fühlte sich für den in Stürmer-Manier marschierenden Kabak verantwortlich. Und SGE-Torwart Trapp sich deshalb wie im falschen Film, als der Distanzschuss einschlug, woraufhin der deutsche Nationalkeeper sich über die Passivität seiner Vorderleute Luft machte.

Plötzlich war Hoffenheim wieder dran, Frankfurt musste sich sortieren. Aber die SGE blieb cool. Kolo Muani schraubte den Bundesliga-Bestwert bei Vorlagen mit seinem Assist für Lindström auf neun hoch – 4:2 für Frankfurt. Damit zog er auch mit Bayerns Jamal Musiala gleich in der Top-Scorerliste der Liga (13).

Nach einem weiteren traumhaften Frankfurter Spielzug mit Götze-Steckpass und Lindström-Hackenvorlage setzte noch Dina Ebimbe seinen Abschluss hauchzart am Pfosten vorbei (67.). Der SGE-Sieg hätte noch höher ausfallen können.

Startaufstellungen:

Eintracht Frankfurt: Trapp – Tuta, Jakic, Ndicka – Dina Ebimbe, Knauff, Kamada, Sow, Lindström, M. Götze – Kolo Muani

Trainer: Oliver Glasner

TSG Hoffenheim: Baumann – Eduardo Quaresma, Vogt, Kabak – Kaderabek, Geiger, Angelino, Damar, Kramaric, Baumgartner – Rutter

Trainer: André Breitenreiter

Schiedsrichter:

#bundesliga

20 Comments

  1. Kolo Muani kannte wohl keiner vor dieser Saison, ab nächster Saison wird der sicherlich von Top Klubs gejagt. Sehr starker und junger Spieler. Kabak finde ich auch sehr stark.

  2. Wahnsinn was die SGE wieder abliefert. Ich hätte nicht gedacht, dass sie in der ersten CL-Saison auch in der BL so auftritt. Und keiner spricht mehr über Kostic.

  3. Es gibt einfach kein Team das eine bessere Mannschaft darstellt als Frankfurt. Wenn man sich Frankfurts Kader Qualität anschaut sollten die nicht so ein unfassbares Offensivfeuerwerk abbrennen können. Aber so gut wie die Jungs im Team funktionieren und sich blind verstehen ist echt alles drin.

  4. 3:35 kann mir jemand erklären warum das 3-[1] kein Abseits war? Wenn Baumgartner beim Pass nach vorn im Abseits stand und danach den Ball zugespielt bekommt, greift er doch ins Spiel ein, oder?

  5. Einfach nur geflasht statt ….Bein,Binz,Okocha,Körbel und Yeboah…jetzt Götze,Lindström,Kamada,Rhode und Kolo Muani….ich weiß nicht wo hin mitden Emotionen…..2016 schon mit einem Bein in Liga 2 und jetzt….😮….Geiltracht….Last macht einmal träumen…ich weiß das bleibt nicht so….❤😊

  6. Mann ist Frankfurts Offensive Klasse, wenn die ins Rollen kommen 🤩 aber die Chancenverwertung 🙄😅
    Angesichts von alleine schon nur Frankfurter, Dortmunder, Leipziger und Münchner Offensive möchte ich kein Verteidiger in der Bundesliga sein 🙈 🤭 😅

  7. Eintracht Frankfurt wird eine starke Saison spielen und wird 6. Die TSG 1899 Hoffenheim hingegen wird eine gute Saison spielen und wird 9 ….

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