Was hat er vor dem Tor verloren? Embolo bringt Licht ins Dunkel | Schweiz – Ungarn 3:1
Die Schweizer Nationalmannschaft ist mit einem Sieg in die Europameisterschaft gestartet. Im Duell der deutschen Gruppengegner mit Ungarn hatte die Nati einen knappen Vorsprung über die Zeit gerettet, ehe Breel Embolo die Partie in der Nachspielzeit entschied.
Nach dem überragenden 5:1-Auftaktsieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Schottland am Freitagabend starteten am Samstag auch die beiden weiteren Gruppengegner der DFB-Elf, Ungarn und die Schweiz, ins EM-Turnier.
Besonders der Einsatz von Duah war vor dem Anpfiff durchaus überraschend gewesen, lange brauchte der Angreifer dann allerdings nicht, um das Vertrauen von Cheftrainer Yakin zurückzuzahlen. Bei der ersten gefährlichen Aktion des Spiels erlief Duah einen feinen Steckpass von Aebischer, blieb im Eins-gegen-Eins mit Gulacsi cool und schob zur Führung für die Nati ein (12.). Zwar wurde der Treffer aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung des 27-Jährigen zunächst nicht anerkannt, nach erneuter Betrachtung der Bilder war allerdings klar, dass sich Duah nicht in der verbotenen Zone befunden hatte (14.).
Die Schweizer waren fortan obenauf, während sich die als Hausherren geführten Ungarn haarsträubende Fehler leisteten. Nach einem Missverständnis zwischen Kerkez und Orban brach Vargas durch, aus neun Metern fand der Augsburger Offensivspieler allerdings keinen Weg an Gulacsi im Tor der Magyaren vorbei (20.). Erst kurz vor der Pause meldeten sich dann auch die Ungarn erstmals an, aus abseitsverdächtiger Position köpfte Orban nach einer punktgenauen Vorarbeit von Szoboszlai aber direkt in Sommers Arme (40.).
Stattdessen setzte die Nati vor dem Seitenwechsel den nächsten Schlag – und wieder gab die ungarische Defensive keine gute Figur ab. Bei einem Vorstoß von Ndoye hatten gleich mehrere Defensivspieler die Möglichkeit verpasst, den Ball aus der gefährlichen Zone zu schlagen, sodass dieser über die Stationen Vargas und Freuler beim blank stehenden Aebischer landete. Der fackelte in zentraler Position nicht lange und verdoppelte die Schweizer Führung quasi mit dem Halbzeitpfiff durch einen passgenauen Schlenzer (45.). Durch seinen zweiten Scorerpunkt schrieb der Mittelfeldspieler des FC Bologna übrigens Schweizer EM-Geschichte, nie zuvor waren einem Nati-Akteur ein Tor und ein Assist in einem EM-Spiel gelungen.
Auch den zweiten Durchgang eröffnete dann wieder Duah, der von Xhaka blendend in Szene gesetzt wurde, mit seinem Versuch Gulacsi aber nicht entscheidend in Bedrängnis bringen konnte (48.). Mitte des zweiten Durchgangs kamen die Ungarn dann doch noch ins Spiel. Nachdem Varga zunächst zweimal den Anschlusstreffer verpasst hatte (62./63.), machte es der Stürmer im dritten Anlauf besser. Bei Szoboszlais Flanke entwischte der 30-Jährige seinem Bewacher Widmer und nickte aus kurzer Distanz zum 1:2 ein (66.).
Plötzlich waren die Ungarn da, doch auch die Schweiz investierte sofort wieder mehr, um die Spielkontrolle nicht vollends aus der Hand zu geben. Ein Ndoye-Abschluss landete jedoch knapp über der Latte, bei der folgenden Ecke setzte Schär seinen Kopfball dann knapp neben den rechten Torpfosten (71./72.). Mit laufender Spieldauer wurden die Beine der Nati aber immer schwerer und der Druck der aufopferungsvoll kämpfenden Ungarn immer größer.
Die Magyaren rannten unermüdlich an, konnten in den Schlussminuten aber keine zwingenden Chancen mehr erspielen. Stattdessen ließ Rieder die Entscheidung auf der Gegenseite liegen. Vom eingewechselten Embolo geschickt, rannte der Youngster auf Gulacsi zu, ließ sich aber zu weit abdrängen und brachte seinen Abschluss aus spitzem Winkel nicht in den Maschen unter (90.+1). Was Rieder noch verpasst hatte, rückte Embolo kurz darauf gerade. Orban verschätzte sich bei einem weiten Abschlag von Sommer und köpfte die Kugel direkt in den Laufweg des langjährigen Bundesliga-Stürmers. Der bedankte sich und entschied die Partie per Heber über den machtlosen Gulacsi (90.+3).
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13 Comments
DE + CH! Putins Freunde können nicht Fussball spielen, die Schotten auch nicht
Hallo an die gesamte Schweizer Fussball National-Mannschaft
Ich gratuliere Euch zum grossartigen und hoch verdienten Sieg. Vielen Dank für den tollen Fussball. Ich wünsche Euch weiterhin viel Erfolg, ich glaube an Euch.
Mit sportlichen Grüssen
Raphael Wellig
lets go!🇨🇭
Krass wie breel den französischn Akzent annahm (:
Embolo 🤗❤️🇨🇭
Finde lustig dass er normalerweise Basler-Dialekt spricht, aber im Hochdeutsch spricht er mit einem französischen Dialekt ab und zu.
Schweiz ist mit Berisha, Embolo, Duah, Xhaka und Ndoye ein ernstzunehmender Gegner für Deutschland. Das wird nicht einfach. Respekt an die Nachbarn, vielleicht könnt ihr uns ein zwei Stürmer ja abgeben. ^^
Oh jeee was für ein deutsch 🤪
Frauenquote mehr als erfüllt 🤫
1:08 du billige hose
Was ein geiler Kerl
❤viel liebe für mongobongo aus kongo
Deutschland wird von Xhaka aus 30m weg gepuzt🎉🎉🎉🎉😂