Die SGE darf weiter von der Champions League träumen. Eintracht Frankfurt kam am 34. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga gegen RB Leipzig nach einem Zwei-Tore-Rückstand noch zu einem 2:2. Die Eintracht hat damit die Teilnahme an der Europa League sicher.

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Es war ein ausgeglichener Beginn in Frankfurt. Beide Teams versuchten sich in der Spielgestaltung, wenngleich die Eintracht etwas zielstrebiger war und nach einer knappen halben Stunde schon sechs Torschüsse abgegeben hatte – und Leipzig nur einen. Für Frankfurt ging vor allem etwas über die Außenbahnen, besonders Marmoush sorgte für ordentlich Stress in der Leipziger Defensive.

Praktisch aus dem Nichts bekam RB dann einen Elfmeter. Mario Götze hatte Xavi Simons im Strafraum getroffen. Simons trat selbst an, doch dann ereignete sich eine kuriose Szene. Der Strafstoß war noch gar nicht freigegeben, Schiedsrichter Felix Zwayer stand auch gerade mal einen knappen Meter neben dem Ball, aber Simons lief schon an, rannte Zwayer fast um und schoss links vorbei. Der Elfer wurde wiederholt – und der Spanier verwandelte sicher.

Diesen Schwung nahm Leipzig mit in die zweite Halbzeit. Sesko sorgte für den RB-Blitzstart, sein strammer Abschluss aus etwa 18 Metern schlug im Winkel ein – Nicolas Seiwald hatte ihm diesen Sonntagsschuss aufgelegt.

Es folgte eine weitere kuriose Szene. Es gab ein technisches Problem mit dem Videowürfel im Frankfurter Stadion, der plötzlich ausfiel und Wasser absonderte. Zwayer unterbrach die Partie, die Spieler verließen den Rasen, während die Anzeigetafel heruntergelassen wurde. Nach einer etwa siebenminütigen Unterbrechung wurde der Würfel wieder hochgefahren.

Und vielleicht brauchte Frankfurt genau diese Verschnaufpause. Denn danach gelang Ekitité der Anschlusstreffer. Einen Freistoß aus dem Halbfeld hatten die Leipziger zunächst abwehren können, aber Ansgar Knauffs Flanke fand Ekitiké. Der Kopfball prallte vom Innenpfosten ins Tor.

Und dabei sollte es nicht bleiben. Frankfurt hatte zwar etwas Glück, dass Leipzigs Eljif Elmas bei einer Slapstick-Szene nur den Pfosten traf (65.). Aber die SGE machte danach weiter Dampf.

Marmoush ging im Zweikampf mit Benjamin Henrichs im Sechzehner zu Boden. Nach VAR-Intervention und Ansicht der Bilder zeigte Schiedsrichter Zwayer auf den Punkt, Marmoush verwandelte selbst. Danach gaben nochmal beide Teams Gas, es blieb aber beim Remis.

Startaufstellungen:

Frankfurt: Trapp – Tuta, Koch, Pacho – Götze, Skhiri, Buta, Knauff, Marmoush, Chaibi – Ekitiké

Trainer: Dino Toppmöller

Leipzig: Blaswich – Klostermann, Orban, Lukeba, Henrichs – Haidara, Seiwald, Elmas, Xavi – Sesko, Openda

Trainer: Marco Rose

Schiedsrichter: Felix Zwayer

#bundesliga #sportschaubundesliga

15 Comments

  1. Laut offizieller Mittelung hieß es ja, der Rauch hätte die Brandwarnanlage ausgelöst.

    Wie ich aufgrund Hintergrundwissen jedoch weiß ist dies jedoch nicht die Wahrheit. In Wirklichkeit ist der Videowürfel in einen gewissen "Selbstzerstörungsmodus" gegangen, weil er nicht ertragen konnte, dass an der Anzeigetafel 0:2 für RBL steht. Mit Erfolg durfte er daraufhin am Ende ein 2:2 anzeigen.
    P. S. Danke Rode und Hasebe für die geilen Momente und Spiele, die unvergessen bleiben!

  2. @SportschauFußball Freistöße tritt bei uns in der Regel – wie auch hier – Chaibi. Kleiner Tipp: Wenn ihr unsere Spieler nicht auseinanderhalten könnt, hilft die Rückennummer. 😉

  3. Ekitiké kommt immer besser rein.
    Kolo zu Paris und Ekitiké zu frankfurt, was für ein deal 😀
    Der eine spielt gar keine Rolle mehr und der andere fängt an richtig gut zu werden

  4. Für eine am 1.9.23 ausgerufene "Übergangssaison" ein guter Tabellenplatz. Die Spiele, naja, Bayern 5:1, BVB 3:3, geil die Aufholjagd gegen Gladbach vor Weihnachten in der Nachspielzeit zum 2:1 nach langem Verwalten der Gladbacher. In den Lokalspielen gegen Mainz und Darmstadt jeweils Siege und Unentschieden. Das bleibt in Erinnerung. Und das Geschimpfe über Rückpässe. Otto Rehagel sagte einst, modern spielt, wer gewinnt. Modern spielt, wer trotz Widrigkeiten einer "Übergangssaison" Platz 6 erreicht. 😂😂

  5. Wenn es keine überlange Nachspielzeit geben soll, wird VARfurt/ Fakefurt halt in der regulären Spielzeit beschenkt um den ersten Leipziger Sieg zu verhindern.

  6. Wieso spricht eigentlich niemand über den Ellenbogencheck von Sesko bei 2:29? Für mich eine klare Tätlichkeit. Demnach wäre Elfmeter für Frankfurt richtig gewesen.

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