Der 1. FC Köln lag am 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga gegen den 1. FC Union Berlin bis in die Schlussphase zurück – und gewann doch. Den vorzeitigen Abstieg hat der FC gerade noch abgewendet.

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Der 1. FC Köln begann mutig und hatte den ersten Abschluss des Spiels, als Rechtsverteidiger Benno Schmitz eine Flanke von der linken Seite direkt aus der Luft nahm. Doch das Tor verfehlte er einigermaßen deutlich. Es sollte trotzdem für lange Zeit Kölns gefährlichster Abschluss bleiben.

Besser zielte wenige Minuten später Union Berlins Abwehrspieler Benjamin Knoche. Nach einer Ecke von der linken Seite kam Knoche freistehend aus kurzer Distanz zum Kopfball. Sein Kopfball war nicht unbedingt platziert, aber er war wuchtig. Kölns Torhüter Marvin Schwäbe war noch mit den Händen dran, konnte den frühen Rückstand aber nicht verhindern.

Als kurz darauf noch ein Tor für die Gäste aus Berlin fiel, war wieder eine Ecke vorausgegangen. Diesmal köpfte Rani Khedira – und Kölns Faride Alidou bekam den Ball an die Hand, die er in die Luft gestreckt hatte. Schiedsrichter Deniz Aytekin bekam ein Signal vom Video Assistant Referee, also schaute er sich die Szene noch einmal auf dem Monitor an – dann entschied er auf Strafstoß. Volland trat an und verwandelte sicher.

Für die Kölner war das ein Problem: Nur mit einem Sieg konnten sie den Abstieg vorerst verhindern. Dafür benötigten sie nun drei Tore. Doch mit dem Toreschießen haben sie beim FC so ihre Probleme: Vor dem 33. Spieltag hatte die gesamte Mannschaft erst 24 Tore erzielt.

Kurz vor der Pause war es dann Kainz, der mit einem verwandelten Strafstoß Kölns Saisontor Nummer 25 erzielte – und damit zumindest für ein wenig Hoffnung bei allen sorgte, die es mit dem 1. FC Köln halten. Elfmeter hatte es gegeben, weil Berlins Khedira Kölns Timo Hübers umgerissen hatte.

In der zweiten Hälfte mühten sich die Kölner, doch Chancen erspielten sie sich kaum einmal. Die lange Zeit beste Möglichkeit hatte in der 50. Minute Alidou, doch er schoss aus wenige Metern knapp am Tor vorbei. Und einmal hatte der FC ganz viel Glück, als Unions Robin Gosens mit einem Kopfball nur die Querlatte (67.) traf.

Und dann kam die Schlussphase – und mit ihr eine Wendung, die sich so nicht angedeutet hatte. Erst köpfte der eingewechselte Tigges nach Vorlage von Uth an Torhüter Frederik Rönnow vorbei ins Tor den 2:2-Ausgleich. Den 3:2-Siegtreffer erzielte Damion Downs, da lief bereits die Nachspielzeit (90.+2 Minute). Fußball-Wunder kann der FC. Dabei hatte zuvor lange wenig für eine solche Wendung gesprochen.

Startaufstellungen:

1. FC Köln: Schwäbe – Schmitz, Hübers, Chabot, Finkgräfe – Huseinbasic, Martel, Alidou, Kainz – Waldschmidt, Adamyan

Trainer: Timo Schultz

1. FC Union Berlin: Rönnow – Doekhi, Knoche, Diogo Leite – Trimmel, Roussillon, R. Khedira, Schäfer, Gosens, Aaronson – Volland

Trainer: Marco Grote

Schiedsrichter: Deniz Aytekin

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21 Comments

  1. Union spielt so als würden sie absteign wollen und das sage ich als Unioner. Es kann einfach nicht sein das sie so oft ab der 85. Minute aufhören zu verteidigen und somit echt viele Punkte verkacken…

    So wie die spielen gehören sie in die 2.Liga.

  2. Eh, was für eine verf…. Sch….! Nach einer 2.0 Führung darf man nie im Leben noch verlieren, egal wie die Tabelle aussieht.
    Jetzt muss man am letzten Spieltag unbedingt gewinnen. In der Relegation gegen D´dorf hat man doch eh keine Chance.

  3. Jetzt mal ernsthaft, ich bin wahrlich kein Köln-Fan, aber wie kann man das so emotionslos kommentieren? Gefühlt stürzt da alles ein beim 3:2 und der Kommentator rührt sich gemütlich nochmal den Cappuccino um. Ich kann das nicht mehr.

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