Der SC Freiburg hat beim letzten Heimauftritt unter Cheftrainer Christian Streich einen Heimsieg verpasst. Gegen den 1. FC Heidenheim spielten die Freiburger am 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga Unentschieden.
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Nach einer ruhigen Anfangsphase mit leichten Vorteilen für den SC Freiburg war es folgerichtig der Sport-Club, der erstmals aussichtsreich vor dem gegnerischen Tor auftauchte. Doch Michael Gregoritsch zielte aus 16 Metern knapp drüber (16. Minute). Der SC blieb auch in der Folge die spielbestimmende Mannschaft, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Das änderte sich nach 29 Minuten: nach einem Zuspiel von Roland Sallai nutze Christian Günter den sich ihm bietenden Platz auf der linken Seite für eine passgenaue Flanke an den Heidenheimer Fünfmeterraum. Der einlaufende Ritsu Doan nickte wuchtig zur Freiburg-Führung ein. Die Streich-Elf zu diesem Zeitpunkt klar auf Europa-League-Kurs.
Heidenheim schüttelte sich kurz, zeigten sich jedoch keineswegs geschockt. Das Spiel wurde nun ausgeglichener. Nur neun Minuten nach der Freiburger Führung schickte der Noch-Heidenheimer und Bald-Freiburger Eren Dinkci den einstartenden Kevin Sessa per Steilpass auf die Reise. Die Breisgauer Hintermanschaft wirkte unsortiert, Sessa nutzte die erste Heidenheimer Möglichkeit eiskalt aus und ließ Freiburgs Keeper Atubolu keine Chance: 1:1 nach 38 Minuten – gleichzeitig der Pausenstand.
Die zweite Halbzeit begann für beide Teams ohne personelle Veränderung. Beide Mannschaften entwickelten nun deutlich mehr Zug nach vorne, ohne aber zunächst wirklich zwingend zu werden. Nach 55 Minuten war es erneut Gregoritsch, der knapp scheiterte. Sein Abschluss nach einer Freistoßflanke von Vincenzo Grifo landete aus vier Metern jedoch direkt auf Heidenheims Torhüter Kevin Müller. Kurze Zeit später hatten die Schwaben erneut das Glück auf ihrer Seite: Ein sehenswerter Schuss von Grifo landete aus rund 25 Metern an der Heidenheimer Torlatte. Müller wäre chancenlos gewesen.
In der Folge zeigte sich Freiburg deutlich stärker und drückte Heidenheim immer weiter in die Defensive. Nach 68 Minuten tauchte erneut der immer stärker werdende Grifo vor Torhüter Müller auf, der jedoch in letzter Not eine Hand an den Ball bringen konnte. Eine Führung für die Breisgauer wäre längst verdient gewesen.
Auch in der Schlussviertelstunde blieb der SC Freiburg auf dem Gaspedal. Sallai (73.), Gregoritsch (76.), der eingewechselte Lucas Höler (78.) und Yannik Keitel (81.) nutzten ihre Chancen jedoch nicht. Rund zehn Minuten vor Spielende zeigte die Statistik ein Torschussverhältnis von 11:0 im zweiten Durchgang zugunsten von Freiburg an. Allein der Siegtreffer wollte nicht fallen. So endete das letzte Heimspiel unter Cheftrainer Christian Streich mit 1:1-Unentschieden. Ein Ergebnis, mit dem die Freiburger aufgrund des zweiten Durchgangs durchaus hadern dürften.
Mit emotionalen Szenen endete der Tag im Freiburger Stadion in jedem Fall. Minutenlang skandierten die Freiburger Fans den Namen ihres scheidenden Trainers Christian Streich sowie des jahrelangen Co-Trainers Patrick Baier, die von ihrem Platz auf der Bank mit Tränen in den Augen zusahen.
Startaufstellungen:
SC Freiburg: Atubolu – Kübler, Keitel, Gulde – Doan, M. Eggestein, Höfler, Günter, Sallai, Grifo – Gregoritsch
Trainer: Christian Streich
1. FC Heidenheim: Ke. Müller – Traoré, P. Mainka, Gimber, Föhrenbach – Schöppner, Theuerkauf, Dinkci, Sessa, Beste – Pieringer
Trainer: Frank Schmidt
Schiedsrichter: Daniel Siebert
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9 Comments
Nochmal ein dickes Dankeschön an Heidenheim. Ein sehr sehr sympathischer Verein👏🤝!!
Streich wird sicherlich fehlen und ich bin gespannt wie der neue Trainer dann mit Freiburg spielen wird. Streich und Freiburg haben einfach gepasst.
Mach's gut Streich! Vielleicht bis bald mal irgendwo. Genieße die Ruhe und die Zeit mit der Familie und mit Freunden.
[Edit] Und danke noch an Heidenheim von einem Eintracht-Fan. Wir kriegen es ja selbst nicht gebacken.
Das vorerst letzte Heimspiel für Christian Streich beim SC Freiburg. Was wünscht ihr dem Trainer für die Zukunft?
Die Verabschiedung, von Frank Schmidt, wird dann wohl auch ziemlich emotional werden. Laut meinen Quellen, scheint es ja nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis sein Wechsel nach Saudi-Arabien verkündet wird.
Christian war einer der größten und gleichzeitig bescheidensten Trainer seit Anbeginn der Bundesliga. Immer ein Spruch auf Lager und passende Worte in den PKs. Ein wirklich emotionaler Verlust im Profifußball. Alles Gute den Herrn Streich und seiner Familie.
Grüße aus den leidenden Teil Hamburgs
⚫⚪🔷
Danke an Christian Streich für seine tolle Art, seine Überzeugungen und Offenheit, seinen Humor und – nicht zuletzt – auch für seine hervorragende Arbeit beim SCF! Großen Repekt für die Entscheidung selbstbestimmt aufzuhören! Ich wünsche alles Gute für die Zukunft…
Heidenheim 💪💪💪💪
Heidenheim Klassenerhalt 2024
Also bei so vielen Chancen muss es zappeln, aber SC schafft es nicht. Wäre verdient gewesen.