Borussia Mönchengladbach hat dank der Hilfe von Erzrivale Köln am 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga den Klassenerhalt gesichert. Eintracht Frankfurt hingegen ist nach dem 1:1 (1:1) sicher in Europa dabei.
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Vom Anpfiff weg übernahm die Eintracht die Vorherrschaft im Mittelfeld, der ins Tor zurückgekehrte Jonas Omlin im Gladbacher Tor musste aber zunächst nichts Außerordentliches zeigen. In der 9. Minute sicherte sich der Schweizer Goalie dann einen “second assist”: Sein präziser langer Ball landete perfekt auf der linken Seite bei Joe Scally, der sofort Tempo aufnahm und in die Tiefe durchstartete. Kurz vor der Grundlinie passte der Amerikaner dann in den Rückraum zu Hack, der in diesem Jahr bereits sein zehntes Saisontor erzielte.
Frankfurt zeigte sich davon aber nicht geschockt und verschärfte den Offensivdrang. Robin Koch (17.) mit einem knapp verzogenen Kopfball, Dina Embimbe (19.) und Hugo Ekitiké (21.) mit einem Lupfer ans Außennetz scheiterten nur knapp am Ausgleich.
Nach einer guten halben Stunde präsentierten sich dann die Gladbacher auch mal wieder in der Offensive. Bei einem Konter über die linke Außenbahn zog Hack am Ende in die Mitte, schloss dann aber viel zu eigensinnig ab und scheiterte an Kevin Trapp, statt auf der rechten Seite den völlig freien Rocco Reitz einzubeziehen.
Diese große Chance so fahrlässig liegenzulassen, rächte sich in der 35. Minute. Dina-Ebimbe trieb den Ball in den Gladbacher Strafraum, bediente Ekitiké, der herausragend mit der Hacke den Doppelpass zelebrierte. Nico Elvedi und Julian Weigl versuchten noch zu retten, waren aber beide zu langsam und schlecht positiert – Dina-Ebimbe schob die Kugel am chancenlosen Omlin vorbei zum 1:1 ins Tor.
Bei den Borussen merkte man sofort, dass sie in bekannte Muster verfielen. Schon unglaubliche 29 Punkte hat die Mannschaft von Gerardo Seoane in dieser Saison nach Führungen verspielt – auch diesmal wurden sie wieder passiv und zogen sich weit zurück. Die Eintracht nutzte das entschlossen, hatte aber beim Seitfallzieher von Fares Chaibiin der 52. Minute Pech, dass der Ball noch leicht von Ko Itakura abgefälscht wurde und Zentimeter über die Latte flog.
Vor allem der Spielaufbau der Gladbacher hakte in dieser Phase, die Ballverluste häuften sich, doch auch die Eintracht war nicht fehlerfrei: Nach einer Stunde nutzte der gerade erst eingewechselte Tomas Cvancara einen Patzer im Aufbau zu einem guten Umschaltmoment, schlenzte den Ball aber knapp am rechten Eck vorbei.
In den 25 Minuten merkte man den Frankfurtern etwas den Kräfteverschleiß an, sie schafften es nur punktuell, den Druck hochzuhalten. Gladbach befreite sich zunehmend aus der Umklammerung, ohne allerdings jedwede Torgefahr auszustrahlen. Emotional wurde es aus Sicht der Gastgeber nur noch einmal: Sieben Minuten vor Schluss kam Tony Jantschke zu seinem letzten Einsatz vor hemischem Publikum, der von den VfL-Fans als “Fußballgott” verehrte Innenverteidiger hat sein Karriereende angekündigt. Auch Patrick Herrmann wurde noch eingewechselt, auch er spielte zum letzten Mal vor seinen Heim-Fans.
Startaufstellungen:
Borussia Mönchengladbach: Omlin – Friedrich, Itakura, Elvedi – Weigl, Honorat, Reitz, Koné, Scally – Plea, Hack
Trainer: Gerardo Seoane
Eintracht Frankfurt: Trapp – Tuta, R. Koch, Pacho, Dina Ebimbe – M. Götze, Skhiri, Knauff, Chaibi – Ekitiké, Marmoush
Trainer: Dino Toppmöller
Schiedsrichter: Robert Schröder
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2 Comments
Wird halt doch nochmal spannend am letzten Spieltag. Wir haben es aber immer noch in der eigenen Hand. Ein Remis reicht für Platz sechs! Und Gladbach ist glaube ich froh, dass Köln gewonnen hat. Sonst wäre das eine echt heißer letzter Spieltag geworden – wird es so auch – nur eben ohne Gladbach. Aber ich bin ganz ehrlich: Wenn mit Gladbach der nächste größere Verein runter müsste, wäre es schon echt schade gewesen. Vor allem, weil ich gerne nach Gladbach fahre.
Virkus Raus!!!