Der VfL Bochum hat am 32. Spieltag einen wichtigen Sieg für den Verbleib in der Fußball-Bundesliga eingefahren. Mit 4:3 schlugen die Bochumer Union Berlin. In einem aufregenden Spiel führten die Bochumer erst mit 3:0, ehe sich Union in der zweiten Hälfte zurückkämpfte, allerdings nichts zählbares mehr mitnehmen konnte.

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Das Spiel an der Alten Försterei in Berlin-Köpenick war von Beginn an eine einseitige Angelegenheit. Bochum war die aktivere und dominantere Mannschaft. Bis zum ersten Torschuss dauerte es allerdings 16 Minuten, der war dafür aber direkt drin. Moritz Broschinski brachte den Ball von der rechten Seite in die Mitte. Dort stand Wittek richtig und schob aus sieben Metern ein (17.).14 Minuten später war Wittek gleich wieder zur Stelle. Dieses Mal bekam er den Ball von Patrick Osterhage, ließ dann noch Unions Innenverteidiger Danilho Diekhi und Diogo Leite mit einer Körpertäuschung stehen und traf ins linke Eck (31.).

Und es wurde noch schlimmer für Union: Sechs Minuten nach dem 2:0 flankte Felix Passlack in den Strafraum, wo Schlotterbeck unbedrängt zum Abschluss kam. Leite fälschte noch ab, sodass Union-Keeper Frederik Rönnow ohne Chance blieb – 3:0 (37.).

Unions Trainer Nenad Bjelica reagierte und brachte zur zweiten Halbzeit mir Chris Bedia, Brenden Aaronson und Vertessen gleich drei neue Spieler. Am Spiel änderte das zunächst nichts. Bochum behielt die Kontrolle und hätte in der 51. fast das 4:0 erzielt, doch Ivan Ordets schoss den Ball nach einer Ecke knapp am Tor vorbei.Doch dann war Union plötzlich wieder da. Vertessen hatte zu viel Platz und nahm sich knapp 23 Meter vor dem Tor ein Herz. Sein strammer Schuss schlug unhaltbar für VfL-Torwart Manuel Riemann im rechten unteren Eck ein.Union war nun wachgeküsst und kam nur drei Minuten später sofort zum nächsten Treffer. Und wieder war es einer der zur Pause eingewechselten: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld spielten es die Berliner schnell. Der Ball kam zu Bedia, der sich gleich zwei Gegenspieler vom Leib hielt und ins rechte Eck traf (62.).

Union dränge nun auf den Ausgleich, vergas dabei aber das Verteidigen. In der 70. Minute flankte Kevin Stöger in den Strafraum, wo Hofmann am Fünfmeterraum völlig frei stand und unbedrängt zum 4:2 einköpfen konnte.Es wurde still an der Alten Förstereri, aber auch nur kurz. Denn fast im direkten Gegenzug war Union schon wieder zurück im Spiel. Hollerbach drückte den Ball aus kurzer Distanz nach Vorlage von Aaronson über die Linie und stellte den alten Abstand wieder her.

Union drängte nun auf den Ausgleich. Bochum schaffte es jedoch nun besser, die Hausherren vom eigenen Tor fernzuhalten. Dazu sorgte der VfL immer wieder für Entlastung nach vorne, ohne jedoch die letzte Überzeugung in die Angriffe zu legen.In der ersten Minute der Nachspielzeit hatte Union dann sogar noch die Chance zum Ausgleich, doch Aaronsons Kopfball war letztlich kein Problem für Riemann, der den Bochumer Sieg festhielt.

Startaufstellungen:

Union Berlin: Rönnow – Doekhi, Vogt, Diogo Leite – Juranovic, R. Khedira, Gosens, Tousart, Schäfer – Volland, Hollerbach

Trainer: Nenad Bjelica

VfL Bochum: Riemann – Passlack, Ordets, K. Schlotterbeck, Bernardo – Bero, Osterhage, Broschinski, Stöger, Wittek – P. Hofmann

Trainer: Heiko Butscher

Schiedsrichter: Marco Fritz

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25 Comments

  1. Verein für Leichtsinn von 1848. Hätten wir nur eine Nachspielzeit mehr diese Saison durchgehalten, wären wir schon gerettet.
    Aber Wahnsinn= Bochum. So ist das nun einmal.

  2. 1:49 Bis zum Tor keiner im Verein der dagegen hält. Weder Spieler noch Fans. Kaum lässt der Erfolg nach, ist die Stimmung betrübt. Erstaunlich, wo doch gerade die "Fankultur" von den Cöpenickern so hoch gelobt wurde. Schade, nun bisschen Genugtuung empfinde ich da schon. Dann halt vielleicht doch wieder Derby nächstes Jahr in der zweiten. 🔵⚪

  3. Ganz ehrlich, der Abstieg wäre für diesen Verein mehr als verdient! Wer aus der CL in den Abstiegskampf rutscht, darf sich dann nicht beschweren. Und kümmert Euch mal in der alten Försterei um den Urin-Geruch! Das ist ja schlimm..

  4. Wieder mal hat sich bestätigt,daß die Trainer Entlassung ( Urs Fischer )
    Völlig falsch war.

    Dafür holte Beriln ein kriminellern Trainer der gleich ein Spieler von Bayer körperlich angreift.

    Den hätte ich sofort am selben Tag raus geworfen.
    Und angezeigt.

    Urs Fischer zum wieder zu Union kommen.

    Der Sportdirektor der Fischer entlassen hat, ist ein Vollversager der weg muss

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