Der 1. FSV Mainz 05 hat am 32. Spieltag gegen den 1. FC Heidenheim den ersten Auswärtssieg in der aktuellen Saison der Fußball-Bundesliga verpasst. Nachdem die Mainzer durch Jonathan Burkardt in Führung gingen, glichen die Hausherren durch Tim Kleindienst ausglichen.

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In der Heidenheimer Arena konnten die Gastgeber schon vor dem Anpfiff den Klassenerhalt feiern. Der 1. FC Heidenheim kann durch den Sieg des VfL Bochum bei Union Berlin am Nachmittag nicht mehr auf den sechzehnten Tabellenplatz abrutschen. Entsprechend beschwingt startete der FCH in die Partie. In der zehnten Spielminute prüfte Stürmer Eren Dinkci erstmals den Mainzer Keeper Robin Zentner, der den zentralen Schuss aus rund 20 Metern aber abwehrte. Acht Minuten später hatten dann auch die Gäste ihre erste Tormöglichkeit. Eine Flanke von Silvan Widmer verwerte FSV-Mittelfeldmann Jae-Sung Lee aber nicht gewinnbringend. Sein Kopfball, der wohl als Vorlage auf Angreifer Ludovic Ajorque gedacht war, fand keinen Abnehmer (19.).

Große Tormöglichkeiten blieben im weiteren Verlauf der ersten Hälfte zunächst aus. In der 29. Minute fand der Heidenheimer Verteidiger Omar Traoré mit einem langen Ball dann Tim Kleindienst, der auf einmal gefährlich vor Zentner auftauchte. Dieser blieb aber wach und entschärfte die Szene.

Die Gäste meldeten sich in der 36. Minute wieder im Spielgeschehen an. Verteidiger Sepp van den Berg köpfte aus aussichtsreicher Position aber nur in die Arme von FCH-Torhüter Kevin Müller. Nur eine Minute später machte es sein Teamkollege Jonathan Burkardt besser. Eine Flanke von Anthony Caci schoss der Angreifer technisch hochwertig direkt aufs Tor und überwand Müller im linken unteren Eck (37.). FSV-Trainer Henriksen ballte in seiner Coaching-Zone jubelnd die Fäuste.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff folgte dann aber noch ein Schock-Moment für die Gäste. Kapitän Silvan Widmer verletzte sich ohne Gegnereinwirkung am Knie und musste behandelt werden. Zum Wiederanpfiff stand der Schweizer aber wieder auf dem Platz.In der zweiten Hälfte hielt Mainz-Torhüter Zentner die Führung fest. Der Schlussmann parierte einen Lupfer des durchgebrochenen Dinkci spektakulär (55.). Trotzdem übernahm der FCH nach dieser Szene zunehmend die Spielkontrolle. In der 65. Spielminute wandelte Kleindienst den Druck der Gastgeber in Zählbares um. Eine starke Flanke von Traoré köpfte der Angreifer ins Tor und ließ Zentner dabei keine Chance.

Die Mainzer zeigten sich vom Ausgleich der Gastgeber beeindruckt. Der FCH blieb am Drücker und hatte durch Patrick Mainka eine Topchance in Führung zu gehen. Der Kopfball des Innenverteidigers klatschte an den Mainzer Torpfosten (70.). Den Druck der Gastgeber durchbrach dann wieder Burkardt, der plötzlich nach einem langen Ball nur noch den Heidenheimer Keeper Müller vor sich hatte. Sein Versuch diesen zu Umkurven scheiterte aber, der 23-Jährige wurde zu weit nach außen getrieben. Seine Hereingabe erreicht Lee, der den Ball aber übers Tor schoss (76.).

In der Schlussphase der Partie waren die Gäste näher am Siegtreffer als der FCH. Der oft präsente Burkardt konnte mit einem abgefälschten Schuss Müller aber nicht mehr in Bedrängnis bringen (88.). Kurz vor dem Abpfiff dann nochmal die Chance für den FCH: Der eingewechselte Stefan Schimmer traf mit seinem Kopfball aber nur die Torlatte (90. +4). Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Sven Jablonski die Partie ab.

Startaufstellungen:

Heidenheim: Ke. Müller – Traoré, P. Mainka, Gimber, Föhrenbach – Schöppner, Dinkci, Sessa, Beste – Pieringer, Kleindienst

Trainer: Frank Schmidt

Mainz: Zentner – Fernandes, van den Berg, Hanche-Olsen – Widmer, Barreiro, Kohr, Caci, J.-S. Lee – Burkardt, Ajorque

Trainer: Bo Henriksen

Schiedsrichter: Sven Jablonski

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7 Comments

  1. Wird schwierig, für Heidenheim nächste Saison, vor allem, wenn Frank Schmidt, dann wirklich nach Saudi-Arabien geht.

  2. Ich bin sehr zwiegespalten als Mainzer. Einerseits ist der Punkt in Heidenheim sichedlich nicht schlecht und auch verdient im Spielverlauf. Andererseits wären drei Punkte bitter nötig gewesen bei noch Dortmund und Wolfsburg. Mal sehen, mal sehen. Weiterkämpfen!

  3. Mainz hält doch niemals die Klasse. Hinten fangen sie sich einfache Bälle und vorne sind die nicht konsequent genug. Das Burkhardt den nicht macht…

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