Durch zwei späte Tore von Arnold (82.) und Lacroix (90.) drehte der VfL Wolfsburg die Partie gegen den SC Freiburg. Nach einer roten Karte an Freiburgs Sildillia kamen die Wölfe erst richtig ins Spiel und konnten sich mit dem schlussendlichen 2:1 Sieg mit sieben Zähler vom Relegationsplatz absetzten.

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Die Hausherren dominierten vor gut 32 8000 Zuschauer*innen die Anfangsphase und wären dazu bereits in der fünften Minute fast in Führung gegangen. Doch der Schuss von Michael Gregoritsch aus der Drehung prallte gegen die Latte. Wolfsburg fand in dieser Phase kein Mittel gegen die technisch starken und ballsicheren Freiburger. Eine Flanke des starken Ritsu Doan lenkte Ridle Baku an den Pfosten des VfL-Tores (17.). Erst nach einer guten halben Stunde hatte auch Wolfsburg seine ersten Gelegenheiten. Doch der Schuss von Tiago Tomás wehrte Freiburgs Keeper Atubolu mit dem Knie ab (28.). Die beste Chance der Gäste bis dato. Das Tor fiel auf der Gegenseite: Yannik Keitel bediente Doan, dann fälschte Bornauw den Ball entscheidend ab. Der verdutzte Torhüter Koen Casteels war chancenlos (42.). Mit der 1:0 Führung für die Gastgeber ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel sorgten die eingewechselten Kevin Paredes und Patrick Wimmer für etwas mehr Schwung im Spiel der Wolfsburger. Große Gefahr ging von den Offensivbemühungen des VfL aber erst einmal nicht aus. Erst mit dem Platzverweis gegen Freiburgs Kiliann Sildillia verschoben sich die Kräfteverhältnisse (64.). In Überzahl mühte sich Wolfsburg um mehr Torgefahr, war aber lange Zeit nicht zwingend genug. Wegen zahlreicher Fouls kam wenig Spielfluss auf, bei den Standardsituationen rückte Freiburgs Torhüter Noah Atubolu zunehmend in den Fokus. Bei den Gegentoren war er jedoch chancenlos. Erst erzielte Maximilian Arnold (82.) nach einem sehnenwerten Freistoß den Ausgleich, dann erhöhte Maxence Lacroix (90.) durch ein Traumtor aus rund 23 Metern auf 2:1 und besiegelten den Auswärtssieg. Zwischen den beiden Wolfsburger Toren schoss Roland Sallai einen umstrittenen Foulelfmeter weit über das VfL-Gehäuse, weil er bei der Ausführung wegrutschte (87.). Wolfsburg feierte damit einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt und Freiburg verzeichneten mit der Niederlage das siebte erfolglose Spiel in Folge im eigenen Stadion.

Die Aufstellungen:

SC Freiburg: Atubolu – Sildillia, Keitel, Gulde – Doan, M. Eggestein (90.+5 Muslija), Höfler, Günter (90.+1 Weißhaupt) – Sallai, Grifo (72. Makengo) – Gregoritsch (72. Höler)
Trainer: Christian Streich

VfL Wolfsburg: Casteels – Lacroix, Bornauw, Zesiger (46. Paredes) – K. Fischer (46. Maehle), Arnold, Vranckx (69. Svanberg), Gerhardt – Baku, Tomás (46. Wimmer) – Wind (90.+5 K. Behrens)
Trainer: Ralph Hasenhüttl

Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück)

Kommentator: Martin Quast

#zdfbundesliga

35 Comments

  1. Da ist aber auch so viel Pech dabei! Platz 7 trotzdem weiterhin realistisch und damit auch die Europaleague dieses Jahr. Hoffentlich werden die letzten Spiele ein schöner Abschied für Streich. ⚫🔴

  2. Alter Schwede,, was dieser junge im Tor beim SC schon an punkte gekostet hat. Der ist einfach so krass schlecht. Der taugt ja nichtmal fur die 2. Liga. Echt traurig das man da nicht mal durchgreift. 8-12 Punkte gehen locker auf das Konto von Atubolu

  3. Auf jeden Fall eine der besseren Zusammenfassungen auf diesem Kanal, gute Arbeit!
    Eine Kleinigkeit: Ja, den Erwartungen ist der VfL definitiv nicht gerecht geworden, dafür ist der Kader auf dem Papier viel zu gut aufgestellt. Allerdings sollte man nicht nur auf die Investitionen schauen, sondern sich auch die Abgänge vor Augen führen. Was das betrifft, ist Wolfsburg in dieser Saison ziemlich ausgeglichen. Will die Arbeit des Vereins keineswegs schönreden, ich möchte einfach nur, dass man fair bleibt.
    Ich wünsche allen eine schöne Woche:)

  4. Wolfsburg hat es irgendwie fertig gebracht, einen falschen Elfmeter gegen sich zu bekommen, ein Eigentor zu schießen und dann trotzdem unglaublich unverdient zu gewinnen. Dreimal (!) Aluglück, ein Sonntagsschuss, und spielerisch war da ansonsten mal gar nichts los.
    Zum Elfmeter: Ich bin da quasi voll beim Reporter. Höler kann mit dem weggespitzelten Ball nichts anfangen, das ist einfach ein normaler Crash. Freistoß für Wolfsburg fand ich auch falsch, aber es ergab mehr Sinn. Einfach Weiterspielen bzw Abstoß halte ich hier für richtig.

  5. Eines der krankesten Spiele in den letzten Jahren, an das ich mich erinnern kann. Erst hoffnungslos unterlegen, dann diese brutale rote Karte, die das Spiel komplett kippen lässt. Arnolds Traumfreistoß zum Ausgleich, der Elfmeterfail und dann kommt Lacroix. Boooooooom was ein Strahl. 💀

  6. Der Schiedsrichter muss Freiburg so lieben, glasklare rote Karte für Sallai nicht gegeben, Karma das der dann ausrutscht beim Elfmeter. Und gelb rot für Höfler nach dem Ding an Wimmer wäre auch mehr als berechtigt gewesen, aber gut, hat ihm dank zweier Sonntagsschüsse nichts genutzt 😂

  7. In seinem vorletzten Heimspiel nach über zwölf Jahren als Cheftrainer des SC Freiburg musste Christian Streich eine Pleite hinnehmen. Glaubt ihr, dass er gegen Heidenheim in zwei Wochen einen Abschied nach Maß zuhause feiern kann?

  8. Also erstmal zu den Ausgaben, die hat man auch fast zu 100% vorher eingenommen, das Transferminus dürfte zw 3 und 5 Millionen liegen, das kann fast jeder in der Bundesliga investieren, u. a. auch Freiburg.
    Zum Spiel: Halbzeitführung 1-0 höchstverdient, hätte höher sein müssen. Dann bewahrheitete sich das alte Sprichwort was du vorne nicht machst, bekommst du hinten. Nach der Umstellungen auf 4er Kette und 3er Wechsel zur HZ kam Freiburg nur 1x gefährlich zum Tor hin. Nach der roten Karte verschoben sich die Kräfteverhältnisse. Wie Sallai 3 Minuten später nicht rot sehen kann, weiß nur der Fußballgott, während Paredes Glück hatte, wurde Vranckx vom Platz getreten. Was auch immer die in der HZ besprochen und genommen haben, am Ende wurde ohne Rücksicht auf Verluste getreten und die können von Glück reden, dass es nur einen Verletzten gab. Den 11er kann man so und so bewerten, klar ist Höler zuerst dran, aber auch wieder gestrecktes Bein, ausgleichend ist, dass Sallai verschießt, der nicht mehr aufm Platz hätte stehen dürfen. Und das er nicht wiederholt wurde, weil einer der Wolfsburger sehr früh drin war, aber dann wiederholst du 99% aller 11 Meter. Die Wolfsburger Tore absolute Sonntagsschüsse. Nix zu machen für Atubolo, da müssen die 6ser drauf sein aufs Lacroix Schuss. Freistoß kann immer mal passieren. Nach 3 Siegen aus 5 Spielen dürfte Hasenhüttel den Kopf aus der Schlinge gezogen haben. Es ist bezeichnend, dass man näher an Platz 8 (Conferenceleague), als an Platz 16 (Relegation) ist. Freiburg muss ums europäische Geschäft zittern, mit Augsburg, Bremen, Heidenheim und Hoffenheim gibts genug Mitbewerber 😢wenn alles mit dem Teufel zugeht reden auch die Wolfsburger ein Wörtchen mit

  9. Aus Frankfurter Sicht kann man nur der roten Karte danken, die das Spiel komplett auf den Kopf gestellt hat. Freiburg hätte den Sieg zu 100% verdient gehabt und wäre mit 2 Punkten an uns rangekommen, so haben wir noch 5 Punkte Vorsprung, um Platz 6 zu verteidigen, obwohl wir noch gegen Leverkusen, Gladbach und Leipzig spielen müssen :/

  10. Spielen wir schlecht, sind wir Antifussballer, spielen wir gut, sind wir Treter. Fakt nach dem Spiel: Selten so eine unverdiente und glückliche Wendung gesehen, Wolfsburg selbst in Überzahl nichts gerissen gekriegt und angewiesen auf zwei Sonntagsschüsse. Sehr schade, hätte gerne geholfen, Wolfsburg in Richtung Liga 2 zu schießen.

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