Der 1. FC Köln kommt im Kampf gegen den Abstieg nicht vom Fleck. Gegen den FC Augsburg kamen die Kölner nicht über ein 1:1 hinaus. Damit ist der FC nun seit sieben Spielen ohne einen Sieg.

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Kurz vor der Heim-EM hat Bundestrainer Julian Nagelsmann die Nationalmannschaft radikal umgebaut. Das Gesicht des Umbruchs ist Spielmacher Toni Kroos, der nach knapp drei Jahren ins DFB-Team zurückkehrt und in der neu formierten Elf eine Schlüsselrolle einnimmt. Was der Star von Real Madrid der Mannschaft geben kann, wie sein Comeback die Struktur der Mannschaft verändert und warum das alles in den Tests gegen Frankreich und die Niederlande so gut funktioniert hat – darüber sprechen wir in der neuen Folge Bolzplatz: https://kurz.zdf.de/uKe/

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FC-Trainer Timo Schultz richtete seine Mannschaft offensiv und mit Mut zum Risiko aus. Doch ehe die Kölner richtig gefährlich wurden, lagen sie schon zurück: Nach einem weiten Einwurf von Kevin Mbabu verlängerte Philipp Tietz unbedrängt auf Arne Maier, der den FCA in Führung brachte. Augsburg wirkte weitaus lebhafter und strukturierter als die Gäste. Und doch fiel der Ausgleich wie aus heiterem Himmel. Die Augsburger verloren in der Kölner Hälfte den Ball und waren hinten völlig offen, als Florian Kainz gedankenschnell Sargis Adamyan steil schickte – dessen Querpass musste Davie Selke nur einschieben. Augsburg wirkte danach leicht angeknockt, hatte jedoch weitere gute Torchancen: FC-Torhüter Marvin Schwäbe verhinderte zwei Mal jeweils gegen Kristijan Jakic den erneuten Kölner Rückstand (35. und 45.+3).

Nach der Pause erhöhten die Gastgeber den Druck noch einmal, auch die Kölner aber waren in der bisweilen turbulenten zweiten Halbzeit durch Adamyan und Jan Thielmann dicht dran an einem Treffer. 
Die besten Chancen zum Sieg der Augsburger besaßen der eingewechselte Dion Beljo, dessen Hacken-Ball Thielmann von der Linie kratzte (70.), und Ruben Vargas. Der Schweizer Nationalspieler scheiterte kurz vor Schluss aus kurzer Distanz am stark parierenden Schwäbe (87.).

Die Aufstellungen:

Augsburg: Dahmen – Mbabu, Gouweleeuw, Uduokhai, Iago (46. Pedersen) – Jakic, Jensen (79. Engels), Rexhbecaj (57. Beljo), Maier – Vargas (88. Biel), Tietz (88. Michel)
Trainer: Jess Thorup

Köln: Schwäbe – Thielmann, Hübers, Chabot, Pacarada (46. Finkgräfe) – Huseinbasic, Ljubicic – Alidou (66. Martel), Adamyan (73. Downs), Kainz (66. Maina) – Selke (82. Waldschmidt)
Trainer: Timo Schultz

Schiedsrichter: Sören Storks (Ramsdorf)

Kommentator: Adrian von der Groeben

#zdfbundesliga

29 Comments

  1. Vor dem 2:1 auf Stürmerfoul zu entscheiden, ist wohl total lächerlich, immer schade für die Schiris, die in der 2. und 3. Liga vergammeln. Mund abputzen, weitermachen, wenn es nicht Europa wird, hatte Augsburg im Gegensatz zu Köln eine entspannte Saison.

  2. Uff. Dass bei dem Chancenplus nur ein Tor reingeht. Normal hätte die Szene vom vermeindlichen Stürmerfoul gar nicht relevant sein dürfen. So ist es bitter, dass der Verteidiger nach schlechtem Stand einfach wegstoplert, und das dann direkt gepfiffen wird.

  3. Der FCA kommt trotz 25 Torschüssen nur auf einen Treffer, Köln tritt durch das Unentschieden im Tabellenkeller weiter auf der Stelle. Wo seht ihr beide Teams am Saisonende?

  4. Das 2:1 klar vom Schiri verpfiffen worden leider. An Witz kaum zu überbieten: Nicht mal der "gefoulte" Verteidiger hält diesen Mini-Rempler für ein Foul. Kein theatralisches Hinfallen, nicht mal ein erhobener Beschwerdearm, nichts. Und gerade in den Zeiten des VAR kann man durchaus einfach mal die Situation laufen lassen, das Tor fallen lassen, um dann den VAR notfalls einzuschalten (der sich hier aber safe nicht gemeldet hätte, weil kein Foul)

  5. Der FC kann glücklich sein, dass sie einen Punkt mitnehmen. Was der FCA aktuell für einen Lauf hat, ist nicht normal…
    Wenn wir mit der Leistung in die nächsten Spiele gehen, dann ist der Abstieg nicht mehr zu verhindern. Schwäbe war noch der beste Mann

  6. Finkgräfe setzt zum Sprung an und wird von Udokhai mit dem Rempler klar daran gehindert. Ansonsten wäre er locker an den Ball gekommen. Unglücklich für Augsburg, aber das kann man schon geben. Ansonsten der FC mit mehr Glück als Verstand. Von den großen Worten ist leider nicht viel übrige geblieben.

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