Die TSG 1899 Hoffenheim konnte sich in der Fußball-Bundesliga gegen den SV Werder Bremen mit 2:1 durchsetzen. Mehrmals im Fokus war Maximilian Beier, der mit einem Doppelpack und einer strittigen Elfmeterszene auf sich aufmerksam machte. Für Werder kam das Anschlusstor von Skelly Alvero deutlich zu spät.

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Hoffenheim begann vor 25.000 Zuschauer*innen ganz stark. Maximilian Beier sorgte in der 6. Minute erstmals für große Gefahr vor dem Bremer Tor. Wenig später hatte Ihlas Bebou die Führung auf dem Fuß (7.). Sekunden danach traf Beier per sehenswerter Direktabnahme nach einer Ecke. Auch nach der Führung blieben die Gastgeber am Drücker. Bebou (15.), Beier (19.) und Anton Stach (21.) hätten erhöhen können. Bei den Bremen ging so gut wie gar nichts. Das änderte sich erst in der 22. Minute, Felix Agu vergab die Chance zum Ausgleich. Vier Minuten später hatte Marvin Ducksch eine weitere Gelegenheit zum 1:1. Doch der Treffer sollte nicht fallen, kurz vor der Pause stand der Pfosten im Weg (39.). Auf der Gegenseite schlug erneut Beier eiskalt zu, als Bebou nach einem Konter sehenswert vorbereitet hat (44.).

Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhte Werder das Risiko: Agu hatte den Anschluss auf dem Fuß (51.). Doch wieder war Beier im Fokus. Erst hätte er den Dreierpack erzielen müssen (58.), im Anschluss bekam der Angreifer einen Foulelfmeter nicht zugesprochen. Hoffenheim schwächte sich dann selbst, Marius Bülter kassierte nach seinem zweiten groben Foulspiel die Gelb-Rote Karte (73.). Werder wollte mehr, hatte in Person von Justin Njinmah auch Möglichkeiten (81., 82.). Winterneuzugang Skelly Alvero schaffte auch noch den Anschlusstreffer (90.+2) – doch dieser fiel zu spät, es blieb beim 2:1-Sieg für die Sinsheimer.

Die Aufstellungen: 

TSG 1899 Hoffenheim: Baumann – Kabak, Grillitsch, Brooks – Kaderabek, Stach, Tohumcu (65. Geiger), Bülter – Bebou, Weghorst, Beier (77. Nsoki)
Trainer: Pellegrino Matarazzo

SV Werder Bremen: Zetterer – Malatini, Groß (85. Bittencourt), Jung – Weiser, Lynen, Agu (64. Deman) – Schmid, Stage (72. Alvero) – Ducksch (64. Njinmah), Woltemade (72. Kownacki)
Trainer: Ole Werner

Schiedsrichter: Dr. Matthias Jöllenbeck (Freiburg)

Kommentator: Klaus Veltman

#zdfbundesliga

36 Comments

  1. Also bei aller liebe, sich die situation so lange anschauen und dann den elfer nicht geben ist brutal und dann auch noch der tritt auf baumanns hand im 5er und nur gelb?

  2. Wie Weghorst einfach Stach abräumt bei 5:07. Find neben Beier auch Stach ganz interessant für die N11 aber genau wie Baumann ist bei Hoffenheim zu spielen wohl ein zu großer debuff für die beiden.

  3. Ich würde mir wirklich wünschen, dass man beim Fußball irgendwann einfach bei Fouls etc. die Uhr anhält und bei Entscheidungen wie z. B. bei dem nicht gegebenen Elfer der Schiri sich über das Mikro an die ganze Zuschauerschaft richten muss und erklärt, wieso welche Entscheidung getroffen wurde. Es ist längst überfällig und alles wird immer intransparenter… aber naja die Schiris blicken da ja selber nicht durch beim Handspiel fangen wir erst gar nicht an

  4. Beier hat unglaubliche Anlagen. Schlank, wendig, schnell und trotzdem physisch erstaunlich durchsetzungsfähig. Dazu sein immer wieder hervorragender Abschluss, mit links und rechts.

  5. Als neutraler Zuschauer muss ich sagen das diese Fehlendscheidung Konsequenzen haben MUSS. Sorry aber ein "Bundesliga Schiedsrichter" schaut sich eine szene auf dem Bildschirm an woran man nach der ersten wdh. direkt erkennt das es ein klares Foul ist und gibt dan trotzdem kein Elfmeter. Ganz ganz große Frechheit und der Schiedsrichter sollte ne Pause bekommen villeicht einfach mal ne Nachschulung oder nur Zeit zum Nachdenken. So etwas passiert mal in der Kreisliga aber in der Bundesliga ein Unding!

  6. Njinmah fehlt noch das Teamspiel, er muss im 16ner auch mal abspielen und Alvero sollte sich den Ball nach seinem Tor nehmen und weiter gehts, auch wenn es sein erstes für Bremen war, daran merkt man ob sich Spieler selber zu wichtig nehmen oder nicht

  7. Anhand der Bilder, in wie weit ist unser Mitchellhino ein RV bestenfalls ein RAV und hat seine defensiven Stärken! Die Anfangsphase zeigt es wieder klar und offensichtlich eben nicht.
    Weiter, verstehe überhaupt nicht, warum ein sehr schneller Beier keine absolut direkt passende Zuordnung bekommt? Es gab niemand, ja aber wenigstens jemand anderes als Mitchellhino zur MD oder RD!

    Wo stehen wir bei Hoffenheims Konterspiel? Keine sichtbare Zuordnung und keine Absicherung! War Grosso in der Mitte? Er ist zu langsam, raus mit ihm.

    Auch wieder so typisch: Ole Werner rauft sich die Hände am Hals und merkt, das funktioniert nicht, wie geplant. Wo der Alternativplan? Wo sein rasches Ingamecoacching? Keine Reaktion, 0,0 Zugriff, das musste scheiten. Und bäm Hoffenheim führt 2:0, Herr Werner! Zuordnung unserer Verteidiger? Nichts, gar nichts, überhaupt gar nichts wiedermal.

    Alvero kommt rein und macht sein Tor. Warum sieht ein Werner nicht seine Quali? Alvero hat detutlich sehr viel mehr Torgefahr als Stage und Alvero kämpft auch und läuft, also!

    Alle Werderaner durch und durch sind Dank Ole Wernersmängel als unser aktueller Cheftrainer wieder geerdet und ab sofort gilt alle Konzentration gegen den Abstiegskampf.

  8. Bin selbst Werderfan, aber wie viel Geld haben wir den Schiris bezahlt? Gegen Köln einen klaren Elfer gegen uns nicht bekommen, letzte Woche gegen Darmstadt das Siegtor in der Nachspielzeit aberkannt und nun wieder einen Elfer gegen uns nicht gegeben. Da darf man sich die nächsten Wochen wirklich mal so gar nicht mehr über die Schiedsrichter beschweren.

  9. seitdem Werder für Wiesenhof Werbung macht, haben die bei mir sämtliche Sympathien verloren. können ruhig absteigen zu Schalke und ihren Gasprom Bossen

  10. Für mich definitiv kein Elfmeter. Der hoffenheimer hält ja sein eigenes Bein bewusst einfach nur in den Laufsteg vom Bremer ohne den Ball spielen zu wollen. Also wollte er einfach nur einen Elfer provozieren. Am Anfang dachte ich Fehlentscheidung aber nach mehrmals ansehen alles richtig gemacht

  11. Justin muss den Ball rüberspielen zu Kownacki dann steht es 2:1…Ärgerlich wie schlecht die Anfangsphase war und die Chancenverwertung

  12. Wer hätte gedacht, dass Maxi damals noch eine Klasse unter mir, jetzt einer der besten Stürmer der Bundesliga wird. Respekt

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