Der 1. FC Union Berlin hat drei Big Points auf dem Weg zum Klassenerhalt aus der Hand gegeben: Die Köpenicker trennten sich mit 2:2 (2:1) vom 1. FC Heidenheim und gingen nach zuvor vier Liga-Heimsiegen in Serie nicht als Gewinner vom Platz. Jan-Niklas Beste konterte den Unioner Doppelschlag vor der Pause per sehenswertem Heber.

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Ein Beben im deutschen Fußball! Nach wochenlangen Fan-Protesten hat die DFL am Mittwoch die Reißleine gezogen: Der Deal mit dem Investor ist geplatzt. Sowohl die Proteste als auch das Zurückrudern der 36 Klubs sollen dazu geführt haben. Aber warum wäre der Deal aus Sicht der DFL eigentlich so wichtig gewesen? Was hatten die Fans dagegen? Und was bedeutet das Ende des Deals jetzt für den deutschen Fußball? Über diese Fragen sprechen wir in der neuen Folge Bolzplatz: https://kurz.zdf.de/orhY8/

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Die Gäste aus Heidenheim begannen mutig, was sich gleich auszahlte: Nikola Dovedan schob nach einem Patzer in der Berliner Defensive zur frühen Führung ein (3.). Für die Eisernen sollte das ein Weckruf sein, der aber ohne Wirkung blieb. Dafür tauchte Beste auf der Gegenseite frei vor dem Tor auf, der Heidenheimer Flügelstürmer wartete mit seinem Abschluss aber zu lange und wurde im letzten Moment geblockt (24.). Die Partie wurde ausgeglichener, Unions Danilho Doekhi verpasste bei einem Kopfball nach einer Ecke nur knapp den Ausgleich (33.). Kurz vor der Pause drehten die Berliner dann auf: Erst traf Robin Gosens mit Gefühl aus dem Gewühl nach einem Freistoß (44.), dann erzielte Schäfer mit einem Distanzschuss seinen ersten Saisontreffer – Brenden Aaronson fälschte den Ball unhaltbar mit seinem Rücken ab (45.+1).

Union nahm den Schwung nach der Pause mit, Andras Schäfer (48.) und Josip Juranovic (53.) verpassten aber die Vorentscheidung. Die Heidenheimer drängten auf den Ausgleich, Tim Kleindienst (63.) köpfte nach einer Ecke nur Zentimeter am Tor vorbei. Beste machte es wenig später besser, der Offensivspieler überwand Frederik Rönnow per Lupfer (71.). Nach Lucas Tousarts Kopfball, der knapp übers Heidenheimer Gehäuse flog (74.), blieben beide Abwehrverbünde bis in die Schlussphase stabil. Dementsprechend blieb es beim 2:2-Unentschieden.

Die Aufstellungen: 

1. FC Union Berlin: Rönnow – Doekhi, Knoche, Vogt – Juranovic (72. Trimmel), Khedira, Gosens (81. Roussillon) – Tousart (90. Kral), Schäfer – Aaronson (81. Vertessen), Hollerbach (72. Kaufmann Sörensen)
Trainer: Nenad Bjelica

1. FC Heidenheim: Müller – Traore, Mainka, Gimber, Föhrenbach (73. Theuerkauf) – Maloney (83. Siersleben), Schöppner (64. Beck) – Dinkci, Dovedan (64. Pieringer), Beste (72. Sessa) – Kleindienst
Trainer: Frank Schmidt

Schiedsrichter: Deniz Aytekin (Oberasbach)

Kommentator: Julian-Luca Schäfer

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23 Comments

  1. Auch wenn ich für Union bin, waren bei den Treffern vorallem Glück dabei. Da fehlt teils einfach ne vernünftige Spielidee…
    Außerhalb des 16ers einfach mal raubolzen, obwohl man 3 Anspielstationen hat, ist einfach nicht das wahre…

  2. Heidenheim bleibt auch im fünften Auswärtsspiel in Serie ungeschlagen! Patrick Mainka absolviert seine 200. Partie für den FCH: Der Verteidiger verpasste als einziger Feldspieler der Liga keine Bundesligaminute.

  3. 5:30 naja da von "muss Eckball geben!" zu reden ist schon arges Schiri-Bashing. Das war so was von minimal touchiert. Und wenn man halt sein Maul nicht halten kann, gibts zu Recht auch Gelb.

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