Der 1. FC Union Berlin hat in einem hitzigen Spiel drei Punkte gegen den Abstieg geholt. Die Mannschaft von Trainer Nenad Bjelica kam in der Fußball-Bundesliga durch ein spätes Tor von Joker Brenden Aaronson (84. Minute) zu einem 1:0 bei der TSG Hoffenheim. Die Partie war geprägt von Protesten der Union-Fans und von Gelb-Roten Karten für Hoffenheims Stanley Nsoki und Berlins Kevin Volland.

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Die Unioner hatten gleich zu Beginn Pech: Rani Khedira verletzte sich nach vier Minuten am linken Fuß und musste raus. Die Berliner wagten sich nach einer kurzen Orientierungsphase dann auch mal nach vorn, und Benedict Hollerbach schoss nach einem Doppelpass mit Kevin Volland völlig frei vor TSG-Keeper Oliver Baumann an den linken Pfosten.
Auch bei den Hoffenheimern erwischte es einen wichtigen Mittelfeldspieler: Für Grischa Prömel war die Partie gegen seinen Ex-Klub nach nicht einmal einer halben Stunde zu Ende – Blessur am Knie. Die Hausherren verloren zunehmend den Faden, während der starke frühere TSG-Stürmer Volland die Hoffenheimer Abwehr immer wieder auseinanderriss. Fußball gespielt wurde in der Schlussphase der ersten Halbzeit dann kaum noch: Da immer wieder Tennisbälle aus dem Union-Fanblock geflogen waren, schickte Schiedsrichter Robert Hartmann die Spieler in die Kabine und pfiff erst nach zwölf Minuten Unterbrechung wieder an. Die Proteste gegen den möglichen Investoreneinstieg bei der DFL waren im ersten Durchgang kaum vorüber, da gerieten auf dem Spielfeld mehrfach Hoffenheims Nsoki und sein Gegenspieler Volland aneinander. Erst sahen beide Gelb, dann kassierte der Hoffenheimer Gelb-Rot (48.) – und zwei Minuten später auch der Union-Angreifer.

In der verspäteten Pause beruhigten sich die erhitzten Gemüter. Auch dank Christopher Trimmel fand das überlegene Matarazzo-Team weiter kaum ein Durchkommen: Der Union-Kapitän schirmte Maximilian Beier wirkungsvoll ab – bis auf eine Szene in der 73. Minute: Doch da traf Hoffenheims Toptorjäger das Außennetz, typisch für die harmlosen Abschlüsse der Kraichgauer. Fast aus dem Nichts fiel die Führung der Berliner am Ende, Josip Juranovic traf sogar noch den Pfosten für Union.

Die Aufstellungen:

TSG Hoffenheim: O. Baumann – Kaderabek (90.+1 Jurásek), Kabak, Grillitsch, Nsoki – Stach, Prömel (29. Weghorst), Tohumcu (46. Skov) – Kramaric – Bebou (81. Conté), Beier
Trainer: Pellegrino Matarazzo.
  
1. FC Union Berlin: Rönnow – Doekhi, Vogt, Leite – Trimmel (81. Juranovic), Khedira (6. Kral), Gosens (81. Roussillon) – Laidouni (66. B. Aaronson), Tousart – Volland, Hollerbach (66. Vertessen)
Trainer: Nenad Bjelica

Schiedsrichter: Robert Hartmann

Kommentator: Adrian von der Groeben

#zdfbundesliga

30 Comments

  1. Gutes Spiel.
    Schiedsrichterleistung leider eher mies. Schwalbe nicht gesehen und das gegen Rani ist gelb. Bebou tritt ihm auf den Fuß.
    Volland schauspielert das nicht finde ich, er wird am Rücken und im Gesicht getroffen bei den ersten Gelb-Rot.
    Leider gibt es keinen VAR bei Schwalben oder Gelb-Roten-Karten.

  2. Ja Hoffenheim hat sich sehr unsportlich verhalten, allen voran Nsoki und dann Kramaric. Aber Volland war ebenfalls unsportlich und hat sich nicht unter Kontrolle gehabt. Unter Urs Fischer hat es nie so ein Ausmaß an unsportlichem Verhalten gegeben bei Union wie unter Bjelica, der Fisch stinkt halt vom Kopf her.

  3. Völlige Fehlentscheidung. Nicht mal gelb hätte Volland bekommen dürfen. Leute die sich so verhalten wie Nsoki müssen gesperrt werden…. Von mir auch aus dem Profisport entfernt…

  4. Aaronson arbeitet in den letzten Spielen mit vollem Einsatz defensiv mit ohne zu foulen. Sehr stark nur fallen Balleroberungen nicht zwingend auf. Schön das diesmal auch ein Tor dabei war, das war vom Einsatz her verdient.

  5. Warum diskutiert Grillitsch bei gelb/rot mit dem Schiedsrichter und warum auf die kurze Entfernung?
    Auch wenn er der Mitspieler ist von Nsoki, aber offensichtlicher geht es nicht.
    Dieses ständige Diskutieren und dann auch in der Art und Weise ist eine Unart im Fußball

  6. Das ist doch kein Fußball mehr
    nur noch Weicheier und Babys auf dem Feld
    spielt mal lieber für euer Geld Fußball und heult nicht bei jeder Kleinigkeit rum
    Kein Wunder das Investoren kommen

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