Der VfL Wolfsburg hat die Bundesliga-Aufholjagd von Borussia Dortmund erst einmal ausgebremst. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac trotzte dem BVB am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga ein 1:1 (0:1) ab, bleibt aber selbst seit sieben Spielen sieglos.

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Niclas Füllkrug brachte Dortmund per Abstauber früh in Führung (8.). Der eingewechselte Yannick Gerhardt glich mit einem Kopfball (64.) aus. Für Dortmund gab es hingegen einen Schuss vor den Bug – und das unmittelbar vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League am Dienstag (21 Uhr) bei der PSV Eindhoven. Immerhin blieb das Team von Trainer Edin Terzic auch im sechsten Spiel in 2024 ungeschlagen.

Der Wille war den Wolfsburgern am Samstagnachmittag nicht abzusprechen. Die Gastgeber gaben von Beginn an Gas, übernahmen sofort das Kommando – und wurden doch kalt erwischt. Nachdem Winter-Zugang Kevin Behrens in der vierten Minute mit einem 22-Meter-Hammer am glänzend reagierenden BVB-Keeper Gregor Kobel scheiterte, zappelte gleich der erste vielversprechende Dortmunder Angriff im eigenen Netz.

Nach starker Spieleröffnung von Marcel Sabitzer tauchte Marco Reus über links plötzlich ziemlich frei vor Koen Casteels auf. Beim eher unplatzierten Reus-Versuch bekam der Wolfsburger Startelf-Rückkehrer noch seine Fingerspitzen dazwischen, doch hinter ihm lauerte Füllkrug, der das Leder per Oberschenkel ins Tor zur Dortmunder Führung bugsierte.

Danach verwalteten die Gäste ihren Vorsprung ohne großen Kraftaufwand. Wolfsburg mühte sich weiterhin redlich, vor dem Tor fehlte es den Kovac-Schützlingen aber an Abgeklärtheit und Genauigkeit. Die größte Chance zum Ausgleich vor der Pause vergab Behrens. Sein Versuch aus kurzer Distanz lenkte Kobel in der achten Minute der Nachspielzeit an den Pfosten.

Auch im zweiten Abschnitt kam die Partie zunächst nicht so recht in Gang – was auch an den dauernden Protesten der beiden Fanlager lag. War es im ersten Durchgang noch die Wolfsburger Kurve, die mit Wurfgeschossen aller Art für insgesamt vier Aufsammel-Unterbrechungen sorgte, legten nach der Pause die BVB-Anhänger los.

Fußball gespielt wurde zwischendurch auch. Und da belohnten sich die Wölfe Mitte der zweiten Hälfte für ihren hohen Aufwand. Nach einem Eckball stieg der zur Pause gekommene Gerhardt am höchsten und traf aus zwei Metern. Richtig laut wurde es in Wolfsburg noch einmal in der 77. Minute, als der lange verletzte Lukas Nmecha sein Saisondebüt feierte.

Startaufstellungen:

Wolfsburg: Casteels – R. Baku, Lacroix, Jenz, Maehle – Svanberg, Arnold, Majer, Paredes, Wind – K. Behrens
Trainer: Niko Kovac

Dortmund: Kobel – Ryerson, Süle, N. Schlotterbeck, Maatsen – Sabitzer, Can, Brandt, Reus, Sancho – Füllkrug
Trainer: Edin Terzic

Schiedsrichter: Martin Petersen

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12 Comments

  1. Zur Info: Das mit dem Feuerzeugwurf hatte nichts mit den DFL-Protesten zu tun. Die Szene hat aus dem Oberrang gegen Mitte der zweiten Halbzeit Tennisbälle etc. geworfen und sind dann danach auch wieder unter die Schwenkfahnen und dann gings normal weiter. Das Feuerzeug kam in der der Nachspielzeit aus dem Unterrang Gästeblock oder Gegentribüne Grenze zum Gästeblock von irgendnem Normalo/Kutte.

  2. Beides Mannschaft qualitativ auf Augenhöhe.Logisches Ergebnis.Wobei man sagen muss das Dortmund mit dem Kader eine richtig gute Saison spielt und Wolfsburg total enttäuschend ist.

  3. Respekt an den Fan der sich "unseren" Can-ix-tän Emre, der mit respektlos-lustlosem rumloredanen lassen den BVB zerstört (aber gleichzeitig noch Respekt einfordert), zur Brust genommen hat! Aber wer hat ihn denn zum Can-ix-tän gemacht? Richtig, isso! Fülle wäre ein würdiger "Oh Kapitän, mein Kapitän", ein "Kapitän Future" aber Edin wird leider mit seinem Can-ix-tän in den Untergang segeln. Dachte ich schreib Fülle mal dabei, aber wahrscheinlich nimmt Edin, nach seiner Logik, als nächsten Kapitän Bensebaini-x (denn 2x-Nix is Nix, is Nix)!

  4. Schade, der VfL hätte das Spiel gewinnen müssen. Was alleine Behrens da liegen lässt, Wahnsinn! Dortmund hatte eigentlich nur einen guten Angriff, das war das Tor…

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