Beim Duell zwischen Mainz und Bremen gab es sowohl bei den Gastgebern als auch bei den Gästen personelle Veränderungen. Trainer Siewert von Mainz brachte zwei Neuzugänge in die Startelf. Amiri und Ngankam, die erst kürzlich an den Bruchweg wechselten, feierten ihr Debüt und ersetzten Kohr und Richter, die beide auf der Bank Platz nahmen. Allerdings musste Siewert auf Bell verzichten, der sich eine Herzmuskelentzündung zugezogen hatte. Eine Rückkehr von Jae-Sung Lee, der vom Asien-Cup zurückkehrte, war noch offen.
Für Bremen, das mit einem Sieg gegen die Bayern und einem 3:1-Heimsieg gegen Freiburg anreiste, kehrte eigentlich Mitchell Weiser wieder zurück in die Startelf. Doch er verletzte sich beim Aufwärmen, wodurch Deman letztlich dennoch von Anfang an spielt. Trainer Werner musste weiterhin auf die Langzeitverletzten Pieper und Veljkovic verzichten. Eine Rückkehr von Naby Keita nach dem Afrika-Cup-Aus mit Guinea stand bevor.
Mainz, das mit nur elf Punkten und sechs Zählern Rückstand auf den rettenden Platz tief im Tabellenkeller steckte, brauchte dringend Punkte. Bremen hingegen wollte sich im Tabellenmittelfeld festsetzen. Trotz der abstiegsreifen Zahlen stand Mainz noch nicht auf verlorenem Posten. Mit einem Nachholspiel trennte Mainz nur ein Punkt vom Relegationsrang.
rectangle Fallback
Die Offensive der Mainzer präsentierte sich harmlos. Eine Aufholjagd schien schwer vorstellbar. Daher wurden die Mainzer zum Ende der Winter-Transferperiode nochmal aktiv und sicherten sich die Dienste von Amiri und Ngankam. Bremen hingegen sicherte sich die Dienste des 21-jährigen 2,02-Meter-Hünen Skelly Alvero und Perspektivspieler Hansen-Aaroen.
So starteten beide Mannschaften in die Partie:
1. FSV Mainz 05: Robin Zentner – Silvan Widmer, Phillipp Mwene, Anthony Caci, S. van den Berg – Nadiem Amiri, Karim Onisiwo, Jonathan Burkardt, Leandro Barreiro, Tom Krauß – Jessic Ngankam
SV Werder Bremen: Michael Zetterer – Anthony Jung, Niklas Stark, Marco Friedl – Jens Stage, Romano Schmid, Senne Lynen, Felix Agu, Olivier Deman – Marvin Ducksch, Justin Njinmah
rectangle Fallback
Blitzstart für Werder Bremen
Bereits in der 2. Minute erzielte Bremen das erste Tor des Spiels durch Ducksch, der nach einem unglücklichen Klärungsversuch von Caci in zentraler Position abzog und das Leder rechts unten versenkte. Trotz des frühen Rückschlags versuchten die Mainzer, ins Spiel zu finden und hielten den Ball in den eigenen Reihen. Ihre erste echte Chance hatten sie in der 16. Minute, als Krauß einen wuchtigen Schuss an den rechten Pfosten setzte. Trotz mehrerer Torschüsse und Ballbesitz konnte Mainz den Rückstand bis zur Halbzeitpause nicht aufholen.
Mainz drängt, Bremen verteidigt
Ohne personelle Wechsel ging es in die zweite Halbzeit. Die Mainzer starteten mit Schwung und versuchten, den Ausgleich zu erzwingen. In der 60. Minute hatte Mainz eine große Chance zum Ausgleich, als Ngankam aus elf Metern abzog und Zetterer den Schuss über den Querbalken lenkte. Trotz ihrer Bemühungen und einer offensiven Ausrichtung konnten die Mainzer den Ausgleich nicht erzwingen. Bremen verteidigte tief in der eigenen Hälfte und machte es den Mainzern schwer, eine Lücke zu finden. In der 69. Minute wechselte Werder gleich dreifach und brachte frische Kräfte aufs Feld. Die letzten Minuten des Spiels waren geprägt von intensiven Zweikämpfen und mehreren gelben Karten. Trotz aller Bemühungen der Mainzer konnte Bremen den knappen Vorsprung behaupten und das Spiel mit 1:0 für sich entscheiden.
Mainz 05: Bittere Jubiläumsniederlage
Am Ende des 20. Spieltags der Bundesliga steht eine bittere Erkenntnis für Mainz: Trotz eines deutlichen Übergewichts an Torschüssen (23:6) und unermüdlicher Angriffe konnten sie den Bremer Abwehrriegel nicht durchbrechen. Werder Bremen zeigte sich im zweiten Durchgang zwar offensiv abgemeldet, verteidigte jedoch aufopferungsvoll und schenkte Mainz so ihre 100. Heimniederlage in der Bundesliga. Ein Arbeitssieg, der zeigt: Fußball ist eben nicht nur ein Spiel der Tore, sondern auch der Verteidigung. Ein Spiel, in dem manchmal der hohe Aufwand nicht belohnt wird und die klaren Großchancen ausbleiben. Ein Spiel, das Mainz 05 verloren hat.
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8 Comments
Am Bruchweg? 1:29 😅😅 sieht mir irgendwie aus wie die MEWA Arena
3:54 nochmal 😂
Soll mal jemand dem Kommentator beichten, dass Mainz 05 seit ca 2011 regelmäßig in der MEWA Arena Bundesliga spielt 😂😊
Wo sind eigentlich jetzt die ganzen Bremer "Experten", die mich so dafür angemacht haben das ich schon lange gesagt habe das Jiri Pavlenka durch Michael Zetterer ersetzt werden sollte???? Ich höre euch ja garnicht mehr 👂….
Man hat gesehen das in der letzten 15 Minuten die Bälle nur noch hoch in die Hälfte von Bremen flogen. Wäre eigentlich noch sinnig gewesen den größten Feldspieler der Liga einzuwechseln. Klar er (Alvero) ist erst ein paar Tage da, aber trotzdem wäre er mit 2,02m, glaube ich, eine gute Manndeckung für Ajorque gewesen. Naja mal sehen was sich noch ergibt für die Teams
Nur der SVW🎉🎉🎉🎉 Mainz kann mal absteigen
Mainz abstieg zweite Liga 2024
Werder Bremen 💪💪💪💪
Könnte jemand dem Komentator bitte sagen, dass wir seit Neustem nicht mehr am Bruchweg spielen??? :-O
Was ein erbärmliches Durcheinander nach eigener Führung. Massig Zeitspiel, keine Struktur, die Pille wild rausbolzen und um den Ausgleich betteln…
Dazu machte Ole mit seinen wirren Wechseln mehr kaputt als dass sie für Stabilität gesorgt hätten:
– Es ist klar zu sehen, dass der Mannschaft gegen Onisiwo das Tempo fehlt und er nimmt den schnellsten Spieler vom Feld.
– Es ist klar zu sehen, dass die Kopfballduelle gegen Ajorque immer wieder verloren gehen und er bringt Groß statt Alvero. Sinn? 🤨
Ingesamt gesehen also ein sehr glücklicher Sieg für uns. Ehrlich gesagt sogar unverdient.
Aber trotz zahlloser guter Chancen schaffen die Mainzer es einfach nicht, den Ball im Tor unterzubringen. Dann dürfen sie sich auch nicht beschweren.