Frankreich hat als amtierender Weltmeister zum Turnierauftakt einen souveränen 4:1-Sieg gegen Australien gefeiert. Craig Goodwin schoss Australien zunächst in Führung. Doch Adrien Rabiot und Oliver Giroud drehten die Partie zu Gunsten Frankreichs, ehe Kylian Mbappé und wieder Giroud in der zweiten Halbzeit die Entscheidung erzielten. Mit 51 Toren für die französische Nationalmannschaft ist Giroud als Rekordtorschütze mit Thierry Henry gleichgezogen.

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Es waren noch keine zehn Minuten gespielt, da musste der amtierende Weltmeister Frankreich direkt einen Doppelschock verkraften: Nach einem Diagonalball entwischte Australiens Mathew Leckie Bayerns Lucas Hernandez und passte scharf an den zweiten Pfosten, wo Craig Goodwin den Ball mit Wucht unter die Latte ins französische Tor zur frühen 1:0-Führung für Australien hämmerte (9. Minute). Hernandez knickte ohne Fremdeinwirkung bei der Abwehraktion um, griff sich sofort ans Knie und wurde von den Teamärzten vom Platz begleitet. Beinahe hätte Mitchell Duke, nach Ballverlust von Theo Hernández, die Führung für Australien erhöht, doch sein Distanzschuss flog knapp am rechten Kreuzeck vorbei (22.). Nachdem eine Ecke für Frankreich zunächst ins Leere lief, brachte Theo den Ball per Flanke wieder vors australische Tor, wo Adrien Rabiot mit etwas Platz zum 1:1-Ausgleich einnickte (27.). Nur wenige Minuten später verlor Nathaniel Atkinson den Ball und Frankreich schaltete schnell: Rabiot brachte den Ball von links in den Strafraum auf den mitlaufenden Oliver Giroud, der die Kugel aus rund acht Metern nur noch zur 2:1-Führung für Frankreich einschieben musste und die Partie drehte (32.). Kurz vor dem Pausenpfiff vergab erst Antoine Griezmann die Chance die Führung für Frankreich zu erhöhen (45.), dann nickte Jackson Irvine nur gegen den Pfosten und verpasste den Ausgleichstreffer (45. +2).

Die zweite Halbzeit war kaum angepfiffen, da hätte Giroud mit einem sehenswerten Fallrückzieher beinahe das 3:1 für Frankreich erzielt, doch der Ball flog knapp links am Tor vorbei (50.). Frankreich blieb weiter am Drücker, während von Australiens Anfangsdynamik nicht mehr viel zu sehen war. Ousmane Dembéle flankte den Ball von rechts in die Strafraummitte, wo Kylian Mbappé über den Innenpfosten zum 3:1 einnickte (68.). Und nur einen kurzen Augenblick später hatte Mbappé das Auge für Giroud, der höher als zwei Australier stieg und mit dem 4:1 zur Entscheidung einköpfte (71.).

Die Aufstellungen:

Frankreich: Lloris – Pavard (89. Koundé), Upamecano, Konaté, Hernández – Tchouameni (77. Fofana), Rabiot, Dembelé (77. Coman), Griezmann, Mbappé – Giroud (89. Thuram)
Trainer: Didier Deschamps

Australien: Ryan – Atkinson (85. Degenek), Rowles, Souttar., Behich – Irvine (85. Baccus), McGree (73. Mabil), Mooy – Leckie, Duke (56. Cummings), Goodwin (74. Kuol)
Trainer: Graham Arnold

Schiedsrichter: Victor Miguel Gomes (Südafrika)

Kommentator: Oliver Schmidt

#WM2022

42 Comments

  1. Ich schaue mir die Zusammenfassung der Frankreich spiele an, weil ich Franzose bin aber ich kann mich echt nicht für diese WM begeistern.

  2. Top Spiel , toll kommentiert von Reporter der mit Herz bei seiner Arbeit ist und nicht wie bei Fr.Neumann deren Kommentare zum einschlafen sind

  3. Hatte die Diskussion mit jemanden, der meinte ohne benzema wird schwer vorne. Dann fiel uns giroud ein und meinten der müsste es doch schaffen

  4. Wiederholungen von Spielszenen okay, aber warum zeigt ihr den Trainer wie er sich freut? Natürlich freut der sich, das müsst ihr mir nicht zeigen. Auch die Jubelszenen der Spieler sind überflüssig.

  5. Deutschland hat keinen Stoßstürmer auf dem Level von Giroud derzeit. Trotzdem wird deutlich, dass er bei vielen der 4 Tore beteiligt war.
    Ohne ihn hätte Frankreich aufm Papier mit Mbappé, Dembélé und Griezmann zwar 3 superstarke Offensivspieler, aber wahrscheinlich hätte es dann ähnlich wie bei Deutschland gg Japan ausgesehen.
    Erkenntnis: Mit Stoßstürmer ist es leichter!

  6. Soweit ich weiß, hat Giroud nur den Rekord von Thierry Henry eingestellt. Klar gönne ich es Giroud, keine Frage. Dennoch finde ich den Fußball, den Henry gespielt hat, um einiges attraktiver.

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