Der 1. FC Heidenheim erkämpft sich zum Jahresabschluss einen Sieg gegen den SC Freiburg – auch dank Unglücksrabe Matthias Ginter. Heidenheim überwintert mit zehn Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone.

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Dank eines Freiburger Eigentors in der Nachspielzeit hat der 1. FC Heidenheim zum Jahresabschluss mit 3:2 gegen den SC Freiburg gewonnen. Dabei hatte Lucas Höler die Breisgauer zweimal in Führung geschossen (7. & 64. Foulelfmeter). Doch Eren Dinkci (52.) und Tim Kleindienst (84.) konnten zweimal ausgleichen, ehe Matthias Ginter in der Nachspielzeit für die Entscheidung sorgte. Heidenheim steht nach dem Sieg mit 20 Punkten auf Platz neun und hat damit zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Freiburg überwintert mit 24 Punkten auf Platz acht.

Beide Teams gingen mit dem Anspruch in die Partie, ihr starkes Jahr mit einem Sieg zu beenden. Heidenheim mit der ersten Tor-Annäherung. Aber Marnon Buschs Freistoß von der Strafraumkante flog wenige Zentimeter am Tor von Noah Atubolu vorbei (6.). Doch schon im Gegenzug zeigte Freiburg seine Effizienz: Ritsu Doan schickte Merlin Röhl auf dem rechten Flügel steil. Der setzte sich an der Außenlinie durch spielte einen präzisen Pass auf Lucas Höler. Und der 29-Jährige schoss Freiburg mit seinem vierten Saison-Tor mit 1:0 in Führung.

Anschließend überließ Freiburg Heidenheim den Ball und verlegte sich aufs Kontern. Heidenheim war mit der Spielgestaltung jedoch überfordert, versuchte es häufig mit langen Bällen und machte es der Sport-Club-Abwehr somit leicht, das eigene Tor zu verteidigen. Über einen Standard konnten die Gastgeber dann doch nochmal gefährlich werden: Eren Dinkci zirkelte den Eckball genau auf den Kopf von Tim Kleindienst. Heidenheims Torjäger köpfte den Ball aus etwa fünf Metern genau in die Arme von Atubolu. So ging Freiburg mit der verdienten 1:0-Führung in die Pause.

In der zweiten Halbzeit kam Heidenheim besser aus der Kabine und kam mit einer gelungenen Aktion zum Ausgleich: Tim Kleindienst erwischte die Freiburger Abwehr unsortiert, zog nach innen und legte auf den mitgeeilten Eren Dinkci ab. Die 22-jährige Werder-Leihgabe ließ Atubolu keine Chance und schlenzte den Ball mit Kraft und Präzision zum 1:1-Ausgleich in den Winkel (52.).

Röhl hätte im direkten Gegenzug für die erneute Freiburger Führung sorgen können. Sein Schuss aus 16 Metern war jedoch zu zentral und daher kein Problem für Kevin Müller im Heidenheimer Tor. Es entwickelte sich ein munteres Spiel in dem beide Mannschaften ohne große Umschweife auf die Führung drängten. Die Angriffe waren in ihrer finalen Phase jedoch häufig zu unpräzise, um wirklich Torgefahr zu entwickeln.

Das änderte sich erst nach über einer Stunde, als Roland Sallai Doan im Strafraum freispielte. Der Japaner schlug noch einen Haken um Heidenheim-Verteidiger Benedikt Gimber, der sich nicht anders zu helfen wusste, als Doan von den Beinen zu holen. Höler verwandelte den fälligen Elfmeter zur 2:1-Führung für den Sport-Club (64.). Heidenheim drückte auf den Ausgleich. Der eingewechselte Kevin Sessa scheiterte zunächst (69.), machte es wenig später jedoch besser und bediente Kleindienst im Strafraum, der nur noch einschieben musste.

In der Schlussphase drängten beide Teams auf den Siegtreffer – mit dem glücklicheren Ende für Heidenheim. Omar Haktab Traoré setzte sich robust an der Strafraumkante durch, flankte nach Innen, wo Matthias Ginter den Ball bei seinem Klärungsversuch zum 3:2-Endstand ins eigene Tor bugsierte.

Startaufstellungen:
1. FC Heidenheim: Müller – Busch, P. Mainka, Gimber, Föhrenbach – Maloney, Dinkci, Schöppner, Beck, Pieringer – Kleindienst
Trainer: Frank Schmidt

SC Freiburg: Atubolu – Sildillia, Ginter, Gulde, Kübler – M. Eggestein, Höfler, Doan, Röhl, Sallai – Höler
Trainer: Christian Streich

Schiedsrichter: Benjamin Band

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30 Comments

  1. Die Schiedsrichterleistung war leider gar nichts. Viel zu kleinlich gepfiffen, zum Teil strittige Entscheidungen getroffen. Beim Elfmeter war ein minimaler Kontakt da. War sicher kein MUSS-Elfmeter, sondern maximal ein KANN-Elfmeter, aber eben auch kein eindeutiger KANN-NICHT-Elfmeter, weshalb der VAR nicht eingegriffen hat. Zum Glück hat es dann noch für einen Sieg gereicht, dank Wille und Kampf bis zum Schluss. Über ein Unentschieden hätte man sich aber auch nicht beschweren können. So war es natürlich ein toller Jahresabschluss für den FCH. Stimmung war toll. Zwei sympathische Mannschaften und sympathische Trainer.

  2. Eine Mannschaft mit Frank Schmidt als Trainer steckt nie auf. Da geht so viel über die Mentalität. Und das ist vielleicht der kleine Unterschied (zumindest momentan) gegenüber anderen Mannschaften im Keller.

  3. LOL der Elfer, was ist denn das für ein Witz. Streichs ständiges Gerede von den armen, armen kleinen und immer benachteiligten Freiburgern funktioniert echt gut wie es scheint.

  4. ach bei freiburg wird pyro genutzt um ne vertragsverlängerung gebührend zu feiern, bei allen anderen vereinen sinds deppen wenn pyro gezündet wird. die berichterstattungen sind so lächerlich wenns um pyro geht

  5. Wäre Ginter zum Schluss nicht da gewesen, hätte Tim Kleindienst seine 7. Kiste gemacht. Er stand in direkter Linie dahinter. Hochverdientes 3:2 💪🏻 Die Nachspielzeit ist der 12. Mann Heidenheims. ✌🏻

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