Bayer Leverkusen und Trainer Xabi Alonso eilen weiter von Sieg zu Sieg: Am 12. Spieltag der Fußball-Bundesliga sammelte die Werkself bei Werder Bremen drei Punkte ein und bleibt Tabellenführer.

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Werder Bremen geriet durch ein Eigentor von Olivier Deman in Rückstand (9.), Jeremie Frimpong erhöhte für die überlegenen Leverkusener kurz vor der Pause. Tief im zweiten Spielabschnitt machte Alex Grimaldo mit dem dritten Bayer-Treffer den Deckel auf die Partie (75.).

Das Team von Trainer Xabi Alonso startete sehr selbstbewusst in die Partie. Leverkusen, das unter dem Spanier den besten Saisonstart der Vereinsgeschichte feiert, erarbeitete sich schnell gute Offensivaktionen, die allerdings von Bremens Hintermannschaft gut verteidigt werden konnten.

Dennoch gingen die Gäste vom Rhein früh in Führungen – wegen der Abwehr der Werderaner. Nach einer Ecke hielt Deman seinen Fuß unglücklich in einen Flankenball von Jonas Hofmann und lenkte den Ball ins eigene Tor. In der Folge erhöhte Leverkusen wieder den Druck. Kurz vor der Pause schoss Frimpong nach schöner Kombination über links über die Stationen Hofmann und Hincapié die Rheinländer weiter in Front.

Nach dem Seitenwechsel gingen die Gäste schnell in den Kräfte-Spar-Modus über. Nachdem Victor Boniface bereits nach sechs Minuten einen Abseitstreffer erzielte, wurde auch einer Bremer Treffer durch Marvin Ducksch zurecht zurückgepfiffen. Gleiches erlebte dann Leverkusen noch einmal, als Amine Adli ins Tor traf.

Bremen hatte mehr Spielanteile, doch dann verpasste Grimaldo den Hanseaten die nächste kalte Dusche: Nach einem Vorstoß über links nahm Spanier das Geschenk, nicht angegriffen zu werden, dankbar an und schoss aus ziemlich spitzem Winkel den Ball wuchtig über den Kopf von Werder-Keeper Michael Zetterer ins Tor.

Die Hausherren steckten nicht auf. Pech hatte der eingewechselte Justin Njinmah gleich zweimal, als zuerst ein Hammerschuss aus halbrechter Position nur die Latte traf und er danach eine Flanke von der linken Seite auf dem Hosenboden ins Tor rutschend nur um Zentimeter verfehlte.

Leverkusen schaffte in den ersten zwölf Partien der Saison immer mindestens zwei Treffer und feierte in Bremen den achten Pflichtspielerfolg in Serie.

Startaufstellungen:
Werder Bremen: Zetterer – Veljkovic, Friedl, A. Jung – Weiser, Stage, Deman, Schmid, Bittencourt – Borré, Ducksch
Trainer: Ole Werner

Bayer Leverkusen: Hradecky – Kossounou, Andrich, Hincapie – Frimpong, Palacios, G. Xhaka, Grimaldo – Hofmann, Boniface, Wirtz
Trainer: Xabi Alonso

Schiedsrichter: Martin Petersen

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25 Comments

  1. Gegen Leverkusen zu verlieren ist momentan keine Schande.

    Der Schiri hatte leider keinerlei Fingerspitzengefühl. Vor der Ecke zum 0:1 gewinnt Palacios den Ball sehr grenzwertig. Ein paar Minuten später holt Borré mit sehr ähnlichem Einsatz den Ball am Leverkusener Strafraum und wird zurückgreifen.

    Dazu das vermeintliche Faul von Duksch im 16er.

    Will nicht sagen, dass Werder gewonnen hätte, aber das Spiel wäre mit ner besseren Leistung offener gewesen.

  2. Hoffentlich holt Leverkusen die Meisterschaft.
    Es ist Zeit für jemand anderes als den FCB und ich bin froh, dass es eine Alternative zu RB dafür gibt.
    Dortmund lässt es ja doch immer liegen…

  3. Also ehrlich die gelbe gegen Grimaldo ist ja mal so ein witz. Wenn es denn "wenigstens" eine geste gewesen wäre die Doppeldeutig o.ä. war aber so einfahc nur lächerlich.

  4. Bremen einfach immer zwei, dritte Schritte zu spät. Leverkusen hat die Missstände in der Bremer Defensive leider offengelegt. Der Pfiff gegen Ducksch im Strafraum war aber offensichtlich eine Fehlentscheidung. Trotzdem – so ehrlich muss man als Bremen Fan sein, geht das Ergebnis so in Ordnung. Hoffentlich macht Leverkusen so weiter…

  5. In Leverkusen hat man seine Ruhe. Deshalb bleibt Alonso auch. Was in Madrid und Paris an Angst geschürt wurde gibt es in Leverkusen nicht. Auch Düsseldorf und Köln kommen genau deshalb zu nichts, weil die Großstädte die Menschen kaputt machen. Dies schreibe ich als Sportler und als in Leverkusen Geborener

  6. Die gelbe Karte für Grimaldo ist ja mal kompletter Käse. Er hat in die Kamera gejubelt und nicht versucht die Fans zu provozieren. Dass die alkoholisierten, in Rückstand liegenden Zuschauer sich provoziert fühlen ist halt so

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