Der VfB Stuttgart hat seinen Lauf auch dank des nächsten Treffers von Torjäger Serhou Guirassy am 8. Spieltag der Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Beim 3:0 (1:0)-Sieg beim 1. FC Union Berlin musste Guirassy allerdings angeschlagen ausgewechselt werden. Für Union Berlin war es bereits die sechste Niederlage in Serie.

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Beim klaren und hochverdienten 3:0 für den VfB erzielte Guirassy in der 16. Minute per Kopf nach einem Chip-Pass von Anthony Rouault den Treffer zur 1:0-Führung. Es war sein 14. Saisontor im achten Spiel – das gab es in der Fußball-Bundesliga noch nie.

Die Freude beim 27-Jährigen währte aber nicht lange: Bei einem Zweikampf mit Union-Mittelfeldspieler Lucas Tousart bekam Guirassy das Knie seines Gegenspielers zu spüren, musste wegen Problemen am Oberschenkel behandelt und danach ausgewechselt werden. Für ihn kam in der 30. Minute Deniz Undav.

Auf das Spiel in der Alten Försterei wirkte sich das Fehlen von Guirassy zunächst nicht aus – sie komplette erste Hälfte war aus Union-Sicht abenteuerlich schlecht. Der Champions-League-Teilnehmer fand gegen den spiel- und konterstarken VfB keinerlei offensive Lösungen, fiel allein durch übertriebene Härte in den Zweikämpfen auf und hatte nicht eine einzige Torchance.

Zur Pause reagierte Union-Coach Urs Fischer auf die kollektive Einfallslosigkeit seiner Mannschaft und ließ mit Tousart, Kevin Volland und Janik Haberer gleich drei Spieler in der Kabine.

Spürbar besser aus Berliner Sicht wurde es dadurch nicht. Nach einer Stunde offenbarte die Statistik Erschreckendes für die Eisernen: Gerade mal 40 Prozent Ballbesitz im eigenen Stadion, erst drei Abschlüsse und auch eine miserable Passquote: 77 Prozent gegenüber 88 bei den Stuttgartern.

Die Gäste mussten sich nur einen einzigen Vorwurf gefallen lassen: Sie hätten durch Rouault (48.) und vor allem Jamie Leweling (55. und 62.) längst für klare Verhältnisse sorgen müssen, scheiterten aber entweder an fehlender Präsizion oder Union-Keeper Frederik Rönnow.

Fast aus dem Nichts ergaben sich deshalb für Berlin die Chancen zum Comeback. Neu-Nationalspieler Kevin Behrens wollte in der 79. Minute Alexander Nübel überlupfen, doch der VfB-Keeper sicherte sich den Ball.

Sekunden später wäre er gegen David Fofana wohl chancenlos gewesen, der jagte die Kugel aber freistehend aus kurzer Distanz über die Latte.

Fast im Gegenzug war dann der Deckel drauf: Union ließ sich im eigenen Stadion klassisch auskontern, Joker Silas Katompa Mvumpa umkurvte Rönnow und schloss locker zum 2:0 ab. Danach gab es noch zwei weitere gute Nachrichten für die bereits zum siebten Mal in dieser Saison siegreichen Gäste: Ohne Gegenspieler weit und breit köpfte Undav in der 88. Minute auch noch das 3:0 – und beim Mitjubeln an der Seitenlinie sah es bei Guirassy ganz danach aus, als wäre seine Verletzung nicht ganz so schlimm.

Startaufstellungen:

1. FC Union Berlin: Rönnow – Doekhi, Knoche, Diogo Leite – Trimmel, R. Khedira, Gosens, Tousart, Haberer – Volland, K. Behrens

Trainer: Urs Fischer

VfB Stuttgart: Nübel – Rouault, Anton, Zagadou, Mittelstädt – Karazor, Stiller, Millot – Leweling, Führich, Guirassy

Trainer: Sebastian Hoeneß

Schiedsrichter: Bastian Dankert

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20 Comments

  1. Also es wäre eher zu diskutieren, ob der Union Stürmer Rot kriegt, so wie der in den Keeper springt als über möglichen Elfer. Offene Sohle direkt Richtung Kopf, das war reines Dusel, dass er den Keeper nicht skalpiert

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