Der 1. FC Union Berlin hat bei seiner Champions-League-Premiere die Sensation nur knapp verpasst. Nach einer taktisch hervorragenden Leistung der „Eisernen“ erzielte Real Madrid durch Jude Bellingham erst in der vierten Minute der Nachspielzeit das Tor zum 1:0-Endstand.

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Neun Monate vor der Heim-EM steckt Fußball-Deutschland in der Krise. Ein neuer Bundestrainer muss her – und der sollte am besten sofort abliefern. Was muss der neue Coach mitbringen? Welcher Spieler wird der neue Leader im Team sein? Und was muss außerdem passieren, damit die Europameisterschaft 2024 zum Sommermärchen und nicht zum Debakel wird? Manu Thiele ordnet im Bolzplatz die Situation ein, nachdem Interimscoach Rudi Völler der deutschen Nationalmannschaft im Länderspiel gegen Frankreich neues Leben eingehaucht hat: https://kurz.zdf.de/zln/

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Mit einer ultradefensiven Grundordnung wollte der 1. FC Union Berlin den favorisierten Gegner aus Spanien auf Distanz halten. Bei zwei frühen Kopfbällen von Joselu (3./6.) half einmal Torwart Frederik Rönnow und einmal das Zentimeter-Glück. Doch nur Verstecken war auch nicht angesagt: Ein Schuss von Kevin Behrens (3.) wurde geblockt. Noch mehr wäre möglich gewesen, als Aissa Laidouni wenig später mutig in den Real-Strafraum zog. Die Aktion verpuffte, da etwas zu hastig vorgetragen. Union verlagerte sich daraufhin erfolgreich auf sein Kerngeschäft, das Verteidigen. Mehr als ein paar unpräzise Fernschüsse von David Alaba (23.) und Aurélien Tchouaméni (27.) und Nacho (34.) kamen in der ersten Halbzeit nicht in Richtung Rönnow-Tor. Real-Coach Carlo Ancelotti ruderte am Spielfeldrand mit den Armen, als wolle er Anschub-Hilfe leisten.

Real kam wütend aus der Kabine und jetzt entfaltete das Bernabéu jene Wucht, die schon andere Mannschaften in die Knie zwang. Union hatte Glück bei Pfostentreffern von Rodrygo (51.) und Joselu (63.). Rönnow stand immer mehr im Blickpunkt, reagierte mehrfach hervorragend und brachte Real, nun auch mit Toni Kroos auf dem Feld, fast zur Verzweiflung. Auch ein Distanzschuss von Luka Modric konnte den Union-Schlussmann nicht aus der Fassung bringen (69.), ein Volley aus der Drehung von Joselu segelte nur knapp am Kasten vorbei (83.) Erst in der Nachspielzeit gelang es Jude Bellingham, den eisernen Riegel zu knacken: Der Abschluss von Federico Valverde nach einem Eckball flipperte quer durch den Strafraum und landete vor den Füßen des Ex-Dortmunders, der den Ball aus wenigen Metern nur noch über die Linie drücken musste (90.+4). Unter riesigem Jubel feierten die „Königlichen“ ihren hart erkämpften Sieg, müssen für das nächste Champions-League-Spiel am 3. Oktober gegen Neapel aber zulegen. Union empfängt am selben Tag Sporting Braga.

Die Aufstellungen:

Real Madrid: Kepa – Vazquez, Rüdiger, Nacho (73. Garcia), Alaba – Tchouaméni (66. Valverde) – Modric (80. Diaz), Camavinga (66. Kroos) – Bellingham – Rodrygo, Joselu
Trainer: Carlo Ancelotti

1. FC Union Berlin: Rönnow – Juranovic, Doekhi, Bonucci (80. Jaeckel), Leite, Gosens – Becker (80. Fofana), Kral, Tousart (83. Kemlein), Laidouni (66. B. Aaronson) – Behrens (66. Volland)
Trainer: Urs Fischer

Schiedsrichter: Espen Eskas

Kommentator: Aris Donzelli

#zdfchampionsleague

44 Comments

  1. Hätten nur wenige erwartet dass Union so gut bei einer der 4 besten Vereinsmannschaften auftritt. Schade hätte denen das Remis gegönnt. ❤

  2. Wenn du offensiv 0 % bringst, hast in der CL auch nichts zu suchen. Bei all den Chancen von Real hätte das Spiel auch locker 4:0 oder 5:0 ausgehen können. Mehr kann man von Union aber denke auch nicht erwarten.

  3. Liebes ZDF, gibt es auch eine zusätzliche Zusammenfassung von der ARD Sportschau, wie bei der Frauen EM? Ich schaue das gleiche so gerne doppelt und zahle es auch mit Freude! 🙂

  4. Man hätte aber erwähnen können das viele unioner aufgrund der ewig langen kontrollen an nur 2EINGÄNGEN!!! denAnstoß verpassten und aufgrund des lächerlichen fahnenverbots aus protest erst nach 25minuten mit dem support begannen……deswegen sind wir bei 1:00 ja auch bereits in minute 45+ 😉😉

  5. Wir mussten verletzungsbedingt auf Knoche verzichten der musste leider daheim bleiben… Außerdem auch wenn wir am Ende versagt haben wegen einer unerklärlichen langen Nachspielzeit haben wir mehr als stark gespielt gegen Real hätte nicht jeder 0:0 bis zum Ende der regulären Spielzeit ausgehalten… 0:0 wäre mehr als verdient und auch zufriedenstellend… Wir sehen uns am 12.12 in Berlin leider in Olympiastadion nichtsdestotrotz bin ich guter Dinge… Eisern!!!

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