Acht Tore sorgten in Augsburg zum Bundesligastart für beste Unterhaltung. Der FCA schaffte beim wilden 4:4 ein tolles Comeback, ehe Gladbach tief in der Nachspielzeit den Schlusspunkt setzte. Elvis Rexhbecaj (29.), Maximilian Bauer (41.), Sven Michel (45.+7) und Ruben Vargas (75.) trafen für den FCA, Ko Itakura (13.), Tomas Cvancara (27., 90.+7) und Nathan Ngoumou (37.) sicherten den Gladbachern jedoch das Remis.

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Am ersten Bundesliga-Spieltag entwickelte sich zwischen dem FC Augsburg und Borussia Mönchengladbach ein offener Schlagabtausch. Schon in der ersten Halbzeit feierten die 30.660 Zuschauer*innen mehrere Tore: Gladbach war nach einem Kopfball von Ko Itakura (13.) in Führung gegangen. Der Treffer brachte die Borussia gut ins Spiel, wodurch Tomas Cvancara mit einem wuchtigen Schuss zum verdienten 2:0 erhöhte (27.). Doch der FCA, der bis hierhin viel zu nachlässig agiert hatte, schlug durch Elvis Rexhbecaj postwendend zurück (29.). Es war ein kurzes Aufbäumen. Nathan Ngoumou war nach einem Abschlag von Torwart Jonas Omlin plötzlich völlig frei und nahm das Geschenk dankend an. Nach dem 1:3 steckten Gastgeber noch nicht auf: Maximilian Bauer (41.) und Sven Michel (45.+7) per Foulelfmeter glichen in einer furiosen ersten Hälfte sogar noch aus.

Im zweiten Durchgang ging es munter weiter: Ngoumou hatte kurz nach dem Wechsel die Riesenchance, Gladbach wieder in Front zu bringen. Doch Niklas Dorsch bügelte seinen vorausgegangenen Patzer gerade noch aus. Fortan entwickelte sich eine offene Partie. Neuzugang Finn Dahmen hielt den FCA mit mehreren Paraden im Spiel. Somit ermöglichte er, dass Ruben Vargas mit einem satten Schuss für das umjubelte 4:3 sorgen konnte (75.) – doch auch das blieb nicht bestehen. Denn wenig später verschuldete er einen Strafstoß, den Cvancara zum 4:4-Schlusspunkt in einem spektakulären Spiel verwandelte (90.+7).

Die Aufstellungen:

FC Augsburg: Dahmen – Engels, Bauer, Uduokhai, Pedersen – Vargas, Rexhbecaj, Dorsch (90.+1 Breithaupt), Demirovic (71. F. Jensen) – S. Michel (71. P. Tietz), Berisha (58. Beljo)
Trainer: Enrico Maaßen

Borussia Mönchengladbach: Dahmen – Engels, Bauer, Uduokhai, Pedersen – Vargas, Rexhbecaj, Dorsch (90.+1 Breithaupt), Demirovic (71. F. Jensen) – S. Michel (71. P. Tietz), Berisha (58. Beljo)
Trainer: Gerardo Seoane

Schiedsrichter: Daniel Schlager (Hügelsheim)

Kommentator: Martin Gräfe

#zdfbundesliga

27 Comments

  1. Die Situation ist doch ganz einfach: zuerst ist das ein klassischer Pressball, wo Engels das Gleichgewicht verliert; danach macht Netz zwar noch einen Schritt, berührt Engels aber nicht mal (geschweige denn so hart, dass er ihn foult). Engels hebt trotzdem ab und hätte dafür eigentlich gelb für Schwalbe sehen müssen

  2. Mal ganz unabhängig von der Elfmeterentscheidung: spielt Jensen nicht den Ball vor dem 4:3 mit dem Oberarm? Finde es halt schade, dass sowas nicht mal überprüft wird

  3. Während der erste Elfer 50:50 war, war der zweite ja eine absolute Frechheit. Konzessionsentscheidung, damit der Schiri sich danach nicht anhören muss, ähnliche Szenen anders bewertet zu haben. Augsburg hätte den Sieg verdient gehabt!

  4. Man merkt, dass der Reporter nen Bias gegen Gladbach hat. Netz spielt zuerst den Ball, der Augsburger ist schon am Fallen, dann, wie es für mich aussieht, zweiter Kontakt am Mann (wenn überhaupt), für den Reporter klarer Elfmeter. Sanches springt zum Ball und wird von hinten getreten, OHNE das der Augsburger den Ball trifft und fällt, plötzlich ist Elfmeter hier ne Fehlentscheidung?

    Für mich beides keine Elmeter, aber wenn man schon den Ersten verteidigt, dann bitte auch den Zweiten verteidigen.

  5. Dass man den ersten Elfmeter nicht geben sollte, ist das eine. Aber dass man einen Elfmeter, in der aller letzten Minute, der am Ende noch mal alles verändern kann, und der noch unklarer ist, als der Erste, dass man sich da nicht mal den ganzen Spaß noch mal Ansieht ist einfach nur eine Frechheit.

  6. Mag sein, dass ich eine Fanbrille auf habe. Deshalb würde mich die Meinung von Nicht-Borussen interessieren.
    In meinen Augen war der Elfer zum 3:3 eine klare Schwalbe. Zumindest so, wie es abgelaufen ist.
    Mich regt nicht auf, dass er liegt. Mich regt auf, dass er den Fuß ohne dass er da getroffen wird, hoch reißt und dann hinfällt. Fällt er beim Kontakt direkt ist es ein gewollten Elfer, ich würde aber nicht von einer Schwalbe sprechen. So ist es in meinen Augen eine…
    Und eine "klare Fehlentscheidung" ist es schon mal gar nicht. Sonst würde der Augsburger in der Halbzeit nicht auf die Szene mit "schwierig" antworten. Wenn es eine klare Fehlentscheidung ist, ist es eindeutig, nicht schwierig… So gesehen ist es in meinen Augen eine Farce, den Elfer zu geben.
    Aber hey, am Ende gab es dann gewissermaßen ausgleichende Ungerechtigkeit, den Elfer hätte ich ehrlich gesagt auch nicht gegeben…

  7. 5:33 Fehler war doch hier eher von Pedersen, in der Situation darf er niemals den Laufweg wechseln. Dorsch vertraut einfach blind darauf, dass er die Position hält.

  8. Erstmal danke an beide Mannschaften für dieses Offensivspektakel, das ich so echt nicht erwartet hätte. Ansonsten sind die Elfmeter natürlich fragwürdig, aber kurioserweise auch noch beide jeweils in der 7' Minute der jeweiligen Nachspielzeit zum Ausgleich für die jeweils andere Mannschaft 😀

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