Wechselnde Führung, sechs Tore und viel Spannung: Die Partie zwischen Kamerun und Serbien bei der WM 2022 in Katar hatte alles – nur keinen Sieger. Eric Maxim Choupo-Moting erzielt seinen ersten WM-Treffer

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Aleksandar Mitrovic hatte die erste Großchancen auf dem Fuß, aus spitzem Winkel traf er aber nur den rechten Pfosten (11.). Kurz darauf vergab der Premier-League-Angreifer (FC Fulham) den nächsten Hochkaräter: Aus zehn Metern schoss er freistehend am Tor vorbei (16.).

Kamerun, das nach einer kurz vor dem Spiel bekannt gewordenen Suspendierung von Torhüter André Onana (disziplinarische Gründe) die Partie mit Ersatz-Keeper Devis Epassy begann, löste seine defensive Grundordnung erst ab Mitte der ersten Hälfte etwas auf. Gegen die defensiv anfälligen Serben brachte das sofort Torgefahr. Nach einem Konter hatte Pierre Kunde die Führung auf dem Fuß, Serbiens Torhüter Vanja Milinkovic-Savic entschärfte den Schuss aber (19.).

Die Kameruner Führung fiel nach einem Eckball – gegen die körperlich größte Mannschaft des WM-Turniers. Nach einer kopfballverlängerung von Nicolas N’Koulou konnte Jean-Charles Castelletto am langen Pfosten einschieben (29.). Serbien warf nun alles nach vorn und wurde noch in der ersten Halbzeit belohnt. Strahina Pavlovic traf nach einem Freistoß wunderschön per Kopf ins rechte obere Eck (45. + 1.), Sergej Milinkovic-Savic traf per Flachschuss aus 20-Metern links unten (45.+3.).

Als Aleksandar Mitrovic kurz nach dem Wechsel und nach schönem tempo-Gegenstoß freistehend aus der Mitte auf 3:1 erhöhte (53.), sah alles nach einem klaren Sieg für Serbien aus. Die Europäer hatten das Spiel im Griff, Kamerun agierte zu zaghaft.

Doch ein Doppelschlag und zwei schlecht gestellte serbische Abseitsfallen brachten Kamerun ins Spiel zurück. Vincent Aboubakar mit sehenswertem Lupfer (64.) und Bayern-München-Angreifer Eric Maxim Choupo-Moting freistehend aus acht Metern (66.) glichen zum 3:3 aus.

Serbien übernahm nach den beiden Gegentoren sofort wieder das Kommando. Bei der besten Chance scheiterte Filip Kostic an Kamerun-Keeper Devis Epassy (88.).

Startaufstellungen:  
Kamerun: Epassy – Fai, Castelletto, Nkoulou, Nouhou – Zambo Anguissa, Hongla, Kunde – Mbeumo, Choupo-Moting, Toko Ekambi
Trainer: Rigobert Song

Serbien: V. Milinkovic-Savic – Milenkovic, Veljkovic, Pavlovic – A. Zivkovic, Ne. Maksimovic, Lukic, Kostic, Tadic, S. Milinkovic-Savic – A. Mitrovic

Trainer: Dragan Stojkovic

Schiedsrichter: Mohammed Abdulla Hassan Mohamed

#WM2022 #Katar #Qatar

23 Comments

  1. Ich liebe die Kommentare bei serbischen Angriffen:

    Witsch zu Witsch, über Witsch, rüber zu Witsch, der verlängert zu Witsch, Witsch läuft rein, Kurzpass zu Witsch, Witsch zieht ab. TOOOR.
    Eine herrliche Witsch-Witsch-Witsch-Kombination.

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