Der VfB Stuttgart hat im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga einen weiteren Rückschlag einstecken müssen. Gegen den VfL Wolfsburg unterlagen die Schwaben 0:1 und verpassten damit trotz energischer Offensivbemühungen in der Schlussphase erneut den dringend benötigten Befreiungsschlag. Der VfB Stuttgart gerät damit immer tiefer in die Krise und steht durch die Niederlage auf dem letzten Tabellenplatz. Ausgerechnet der frühere VfB-Stürmer Omar Marmoush entschied die Partie für die Wolfsburger mit seinem Tor in der 56. Minute.

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Die 44.900 Zuschauer*innen sahen eine ereignislose Anfangsviertelstunde. Nur kurzzeitig kam dann mit den ersten Chancen etwas mehr Schwung auf: Stuttgarts Gil Dias zwang Wolfsburgs Koen Casteels zu einer Parade (16.). Auf der Gegenseite verhinderte VfB-Torhüter Fabian Bredlow gegen Jakub Kaminski (17.) mit einer glänzenden Reaktion den Rückstand. Wolfsburgs Mittelfeldspieler Felix Nmecha sorgte kurz vor der Pause von der Strafraumgrenze nochmal für einen Abschluss (45.), schoss aber drüber. Beide Mannschaften zeigten aber in der ersten Hälfte keine gute Offensivleistung. Vor allem der VfB schaffte es nicht, ihren Angreifer Silas Katompa Mvumpa besser ins Spiel einzubinden: Silas hatte kaum Ballkontakte, die Flanken von Borna Sosa waren kein geeignetes Mittel und fanden oft keinen Abnehmer.

In der Defensive verteidigten die Gastgeber dann gegen Omar Marmoush nicht konsequent: Der Wolfsburger hatte Platz, marschierte und überwand VfB-Torwart Bredlow aus rund 20 Metern (56.). Anschließend wechselte VfB-Trainer Bruno Labbadia viermal, brachte Josha Vagnoman, Enzo Millot, Tanguy Coulibaly und Tiago Tomas. Viel mehr als eine Chance von Millot (77.) sprang aber nicht heraus – es war die erste VfB-Möglichkeit seit langem. Der zweite Wolfsburger Treffer von Kevin Paredes (64.) zählte wegen einer Abseitsstellung nicht. So blieb es beim 1:0-Sieg für die Wölfe.

Die Aufstellungen:

VfB Stuttgart: Bredlow – Anton (62. Vagnoman), Mavropanos, Ito, Sosa
– Karazor (61. Millot) – Endo, Haraguchi (88. Pfeiffer) – Dias (62. Coulibaly), Katompa Mvumpa, Führich (62. Tomas)
Trainer: Bruno Labbadia

VfL Wolfsburg: Casteels – Fischer, Lacroix, van de Ven, Paulo Otavio (81. Bornauw) – Arnold – Nmecha (76. Guilavogui), Gerhardt – Wimmer (58. Baku), Marmoush (82. Wind), Kaminski (58. Paredes)
Trainer: Niko Kovač

Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München) 

Kommentator: Hans von Brockhausen

#zdfbundesliga

13 Comments

  1. Bornauw hat das schlau gemacht , Arm hinter den rücken aber Körperfläche durch den Ellenbogen vergrößert, er geht sogar in Richtung Ball. Kann man schon Elfer geben denke ich.

  2. Wenn man sich die Saison des VfB Stuttgart anschaut stehen sie zurecht auf Platz 18 ganz ehrlich so wie das Team Auftritt ist die 1. Bundesliga eine Nummer zu groß der Verein hat es verdient abzusteigen. Die Fans tun mir dafür sehr leid das haben sie definitiv nicht verdient!

  3. Wo sind die " Fans" die Sven und Rino unbedingt raus haben wollten?? Ganz toll, sieht ja mit dem labaddia und seinem 1990 Fußball gleich viel besser aus. Labaddia, Wolgemuth und Wehrle verpisst euch aus dem Verein 🖕

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