Erlösung für VfB und Labbadia
Der VfB Stuttgart beendet eine schwarze Serie, besiegt den 1. FC Köln. Der Big Point im Tabellenkeller nach Traumtoren nimmt auch Coach Bruno Labbadia eine enorme Last.
Nach der Niederlage des VfB Stuttgart schimpft Trainer Bruno Labaddia über den VAR

Mit Traumtoren ins Glück: Der VfB Stuttgart hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga den erlösenden ersten Sieg mit Trainer Bruno Labbadia gefeiert.

Die Schwaben setzten sich gegen den schwachen 1. FC Köln mit 3:0 (1:0) durch und holten im sechstem Ligaspiel unter dem neuen Coach endlich drei Punkte – ausgerechnet gegen dessen alte Liebe Köln, das erstmals 2023 verlor. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Winterzugang Gil Dias (9.) per sehenswertem Schlenzer mit seinem ersten Bundesliga-Tor und Borna Sosa (59.) mit einem direkt verwandelten Freistoß unter die Latten-Unterkante brachten den VfB auf die Siegerstraße.

Joker und Geburtstagskind Tanguy Coulibaly (74.), der seinen Treffer mit einem artistischen Flickflack feierte, sicherte den ersten Stuttgarter Erfolg seit Anfang November.

Köln verpasste den Sprung in die obere Tabellenhälfte. Ellyes Skhiri hatte Glück, dass sein hartes Foul an Dias nur mit Gelb geahndet wurde (65.).
Die VfB-Fans erwarteten ihre Lieblinge mit einer klaren Botschaft auf einem Banner unterhalb der Cannstatter Kurve: „Fangt endlich an zu siegen – für euch, für uns, für unseren VfB!“

Vorstandschef Alexander Wehrle nannte dies bei Sky „auf den Punkt gebracht“, war ansonsten aber bemüht, der Lage die Dramatik zu nehmen: Von einem Endspiel zu reden, betonte er, sei „viel zu früh“. (DATEN: Ergebnisse der Bundesliga)
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Labbadia setzte dennoch schon mit der Aufstellung Impulse: Er nahm Konstantinos Mavropanos und Silas in die Startelf – Letzteren, weil er glaubte, dass er „mit seiner Lust am Fußball“ dem FC „hinter der Kette“ Probleme bereiten könne.

Das klappte nur bedingt, weil Silas zwar bemüht war, aber wenig zielstrebig.

Die Stuttgarter Führung war eine Co-Produktion zweier Last-Minute-Einkäufe: Nach Doppelpass mit Genki Haraguchi zirkelte Dias den Ball mit links aus 13 Metern ins Tor. Silas (26.) hätte wie Dias mit einer Beinahe-Kopie seines Treffers (40.) und Mavropanos (41.) erhöhen können.
Köln blieb in der ersten Hälfte alles schuldig. VfB-Torhüter Fabian Bredlow, der Florian Müller als Nummer eins abgelöst hat, musste nur sehr selten eingreifen.

Von Skhiri kamen in einer zunächst offensiveren Rolle als gewohnt keinerlei Impulse.
In der zweiten Hälfte verlegte sich der VfB auf Konter und brachte die Gästeabwehr um den gebürtigen Stuttgarter Nikola Soldo, der Timo Hübers (Gelbsperre) ersetzte, ein ums andere Mal in Verlegenheit.

Torwart Marvin Schwäbe verhinderte eine noch höhere Niederlage der Gäste.

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#SPORT1 #bundesliga

12 Comments

  1. Was ja schon sehr komisch ist wir spielen seit fast 32 Heimspiele .Mit Florian Müller im Tor und nicht 1 mal zu 0 gespielt und gewonnen. Kaum ist Fabian Bredlow im Tor gewinnen wir direkt zu 0. Zufall oder was steckt da hinter? Man muss aber auch sagen das Köln nicht so gut war.

  2. Auch hier das brutale Foul von Skhiri an Dias nicht dabei, für das er eigentlich hätte rot sehen müssen. Für eine ähnliche Aktion ist Pfeiffer im Hinspiel (zu Recht) geflogen. Sky hat es immerhin geschafft, die Szene zu zeigen.

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