Der VfL Bochum hat in der Fußball-Bundesliga gegen die TSG 1899 Hoffenheim 5:2 gewonnen. Philipp Hofmann (22.), Philipp Förster (30.) und Takuma Asano (40.) brachten den VfL komfortabel in Führung. Hoffenheim kam im zweiten Durchgang durch Christoph Baumgartner (49.) und Munas Dabbur (77.) zweimal zurück, doch Bochums Erhan Masovic (69.) und Moritz Broschinski (83.) sorgten für die Entscheidung. Während die Westfalen damit erstmals seit 1997 fünf Heimsiege in Folge einfuhren, wartet die TSG seit 113 Tagen auf einen Ligaerfolg und versinkt immer tiefer im Abstiegskampf. Der Klub bestätigte die Trennung von Trainer Andre Breitenreiter.

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Vor 23.700 Zuschauer*innen versuchten die heimstarken Bochumer von Beginn an, Lücken im Hoffenheimer Defensivverbund zu finden. Eine erste Torannäherung von Hofmann fischte Oliver Baumann mühelos runter (9.), kurz danach konnte der TSG-Keeper nach einer verunglückten Kopfballrückgabe von Innenverteidiger John Anthony Brooks im letzten Moment gegen Asano klären (10.). Bochum blieb aber dran – und belohnte sich. Erst musste Mittelstürmer Philipp Hofmann eine mustergültige Hereingabe von Flügelflitzer Christopher Antwi-Adjei nur noch über die Linie drücken (22.), dann erhöhte Philipp Förster (30.). Die Breitenreiter-Elf wirkte geschockt, blieb ideenlos, nach einer Ecke setzte Brooks (29.) einen Kopfball deutlich über die Latte. Dann schlug Bochum wieder zu, erneut auf Zuspiel von Antwi-Adjei. Ein Steilpass des 28-Jährigen fand Asano, der Hoffenheims Stanley Nsoki mit einem Übersteiger aussteigen ließ und Baumann tunnelte (40.).

Nach dem desaströsen ersten Durchgang reagierte Breitenreiter mit einem Vierfachwechsel, kurz darauf witterten die Hoffenheimer dank Christoph Baumgartner wieder Morgenluft (49.). In der Folge wurde die Partie zunehmend hitziger, Bochums Masovic erhöhte (69.), Dabbur verkürzte (77.), bevor der eingewechselte Broschinski bei seinem Bundesliga-Debüt den Schlusspunkt setzte (83.).

Die Aufstellungen:

VfL Bochum: Riemann – Janko, Ordets, Masovic, Danilo Soares – Losilla, Stöger (87. Osterhage), Asano (84. Zoller), P. Förster (74. Broschinksi), Antwi-Adjei (84. Osei-Tutu) – P. Hofmann (K. Schlotterbeck)
Trainer: Thomas Letsch

TSG Hoffenheim: Baumann – Kabak (46. Bicakcic), Brooks, Nsoki – Baumgartner, Geiger (46. Rudy), Delaney (79. Stiller), Angelino, Bischof (46. Kramaric) – Bebou (46. Dabbur), Dolberg
Trainer: André Breitenreiter

Schiedsrichter: Bastian Dankert (Rostock)

Kommentator: Martin Gräfe

#zdfbundesliga

22 Comments

  1. Seit dem wir wieder in Liga 1 sind war das mit die stärkste Leistung!

    Man hätte durchaus höher gewinnen können.

    Schade, dass nicht mehr Hoffenheimer anwesend waren!

  2. Die erste Halbzeit war eine der besten der letzten Jahre im Ruhrstadion. Man musste die Hoffenheimer an die Hand nehmen, weil sie sonst vor lauter Schwindel den Kabineneingang nicht gefunden hätten!

  3. Bochum gewinnt souverän auch das fünfte Heimspiel unter Trainer Thomas Letsch, bei der TSG steht André Breitenreiter vor der Entlassung. Was muss sich bei den Kraichgauern jetzt ändern?

  4. Wenn nicht die völlig unerklärliche Diskrepanz zwischen Heimstärke und Auswärtsschwäche wäre. Aber wir leben, ein erneuter Klassenerhalt trotz einer katastrophalen Vereinspolitik wäre ein echtes Wunder. Woran wir leider auch zu knabbern haben ist die desaströse Tordifferenz, die quasi einem Punktverlust gleichkommt, deshalb müssen wir auch mal "unerwartete" Punkte holen. Es kommen mit Schalke und Stuttgart noch zwei direkte Konkurrenten ins Ruhrstadion und solange wir zuhause so spielen wie in den letzten fünf Heimspielen lebt die Hoffnung weiter, dennoch bleibt es eine Tatsache, dass man auf Vorstandsseite die in der Vereinshistorie EINMALIGE Chance vergab, den Kader qualitativ erheblich zu verstärken. Nach einem frühzeitigen Klassenerhalt, Rekordeinnahmen ( Transfererlöse, Dauerkartenverkäufe und Mitgliederzuwachs ) standen 14 Abgänge zu Buche, Zahlen die man sonst nur bei Absteigern kennt, die gezwungen sind ihre Kosten zu senken. Statt Leistungsträger wie Rexbehcaij fest zu verpflichten und weitere Qualität dazu zu kaufen, investierte man lieber in "Steine" ( über 4 Mio.€ ) statt in Beine, auf der Spielerseite versuchte man das Model "Resterampe" weil man ums Verrecken keine Ablösesumme zahlen wollte. Ergebnis zwei wichtige Architekten des Aufstiegs und des vorzeitigen Klassenerhalts gingen von Bord, der eine ( Schindzielorz ) frühzeitig, obwohl er kurz vorher noch von einem Herzensprojekt und langfristigen Perspektiven beim VfL sprach, der andere ( Reis ) ließ sich von den Nachbarn locken, mit Dementi von beiden Seiten, dem Negieren von Gesprächen usw. Ergebnis, eine unruhige Vorbereitung und O Punkten nach 6 Spielen, Reis musste gehen. Der neue Trainer holte daraufhin 18 von 19 Punkten, 15 !!! davon Zuhause.

  5. Und jetzt rätseln die Hoffenheimer warum es so bergab mit denen geht.
    Hier in die Bundesliga zu kommen höchste Liga Deutschlands wo sich jeder mit top Spieler Ausrüstung.
    Kommt so ne Mannschaft wie Hoffenheim macht ein geschäftsmodell verkauft gute Spieler wie so lebende Objekte holt Spieler von U19 oder andere billige Spieler Hauptsache kein Geld ausgeben.
    Und dann wundern warum werden wir den Absteiger bald ah liegt bestimmt am Trainer hahaha tolles Konzept

  6. Ich mag Bochum nicht bin Dortmund Fan und schau grad DFB Pokal an und Bochum nett die BVB Fans und Spieler hu*** das ist respektlos

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