Der FSV Mainz 05 hat am 18. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga einen Heimsieg gegen den VfL Bochum gefeiert. Am Samstag bejubelten die 05er ein 5:2 gegen die Westfalen. Die Tore für die Rheinhessen, die zuvor sechs Spiele in Folge nicht gewannen, erzielten Jae-sung Lee, Silvan Widmer und Karim Onisiwo, der mit drei Toren, einer direkten und einer indirekten Torvolage Mann des Tages war. Pierre Kunde und Erhan Mašović gelangen die Ehrentreffer.

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Jae-sung Lee eröffnete den Torreigen bereits in der 1. Minute: Eine Hereingabe von links von Anthony Caci an den Fünfmeterraum verwandelte der Südkoreaner zur frühen Führung. Unmittelbar zuvor hatte Bochums Keeper Manuel Riemann noch eine Onisiwo-Hereingabe von der anderen Seite kurz vor Lee parieren können.

Silvan Widmer erhöhte nach Vorarbeit von Karim Onisiwo (18.). Der hatte sich auf der linken Seite gegen Ivan Ordets durchgesetzt, in Tornähe aber die Kontrolle über den Ball verloren, doch Kapitän Widmer übernahm das Spielgerät und verwandelte. Das 3:0 erzielte der Österreicher, der in dieser Situation von einem Soares-Fehlpass profitierte, dann selbst (28.).

Der Pausenstand ging auch in dieser Höhe in Ordnung. Die Hausherren agierten konzentriert, konsequent und kaltschnäuzig, während sich der VfL mit teilweise krassen Fehlern in der Defensive selbst das Leben schwer machte.

Bochums Trainer Thomas Letsch reagierte zur Pause mit vier neuen Spielern und stellte von Vierer- auf Dreierkette um. Doch viel änderte sich nicht. Nach wie vor tat sich der VfL schwer, offensive Gefahr zu generieren.

Mainz blieb tonangebend, ließ Bochum kommen und lauerte auf Konter. Ein solcher führte zum vierten Treffer: Barreiro gewann einen Zweikampf im Mittelfeld, lief los und legte kurz vor dem Strafraum nach rechts auf Onisiwo, der aus neun Metern souverän einnetzte (57.).

Bis zur 70. Minute änderte sich nicht viel. Doch dann kam der Ball im FSV-Strafraum über Asano und Losilla zu Pierre Kunde, der aus acht Metern traf. Und nur drei Minuten später sprang der Ball Erhan Mašović nach einer Bochumer Ecke an die Wade und von dort ins Mainzer Tor – nur noch 4:2.

Nun schöpfte Bochum neue Hoffnung, während der FSV nun einige Unsicherheiten in der Defensive zeigte. Kevin Schlotterbeck ergab sich eine Kopfballchance, doch freistehend verfehlte er das FSV-Tor aus neun Metern nur knapp (79.). Doch das Bochumer Aufbäumen kam zu spät: Kurz vor Schluss machte Onisiwo mit seinem dritten Tor den Deckel drauf (88.).

Startaufstellungen:

Mainz 05: Dahmen – Hanche – Olsen, Bell, Fernandes – Widmer, Kohr, Caci – Barreiro, Lee – Onisiwo, Ajorque

Trainer: Bo Svensson

Bochum: Riemann – Janko, Ordets, Keven Schlotterbeck, Soares – Losilla, Stöger – Zoller, Kunde Malong, Holtmann – Hofmann

Trainer: Thomas Letsch

Schiedsrichter: Patrick Ittrich

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15 Comments

  1. Hatte kurz gedacht, als Bochum das 4:2 gemacht haben, dass es echt noch hätte spannend werden können. Zumal dann noch fast das 4:3 gefallen ist. Das Amüsante ist, dass vielen (nicht allen !) kein einziges Spiel einfällt, wo eine Mannschaft nach einer 4-0-Führung nicht gewonnen hat – abgesehen vom Derby damals zwischen Dortmund und Schalke! 😀

  2. 1:05 kann mir das wer erklären? Warum ist das denn richtig knapp? Der Torwart wird beim Abseits doch gar nicht mit einbezogen und dort steht noch ein Bochumer auf der Grundlinie also hätte die Linie doch bei ihm angelegt werden müssen?

  3. Onisiwo ist so ein geiler spieler, beim 2:0 erst ein geiler Laufweg, dann dem Ball beim dribbeln verlieren aber trotzdem ne Vorlage machen. Beim 3:0 dämlich erst den Ball zu weit vorlegen aber dann nen Hammer Schlenzer ins lange Eck. Noch ein zwei weitere wacklige Aktionen aber dann am Ende so ne Granate in den Winkel schießen… Manchmal Benzema manchmal fast Kreisklasse, was ein Typ

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