In diesem Fall ist das Problem Geld und die einzige Lösung lautet auch Geld.
phanomenon on
Wenn die beste Liga die wsl ist und deutsche Spielerinnen dort spielen dürfen ist das doch ein gutes Zeichen.
inayagan89 on
Endemann hat hauptsächlich die Trainingsbedingungen als Grund für den Wechsel genannt, als Beispiel nannte sie, dass sie bei den Reds auf dem selben Trainingsgelände wie die Herren spielen darf.
Letztes Jahr habe ich ein Interview oder eine Doku gesehen, wo eine Spielerin des VfL Wolfsburg sagte, dass die nichtmal 7 gleiche Bälle fürs Training haben.
Da wundert mich nun die Spielerinnenflucht nicht…
Marager04 on
Es ist ein Dilemma, denn “etwas tun” heißt hier ja ganz klar mehr Geld bezahlen. Sowohl an die Spielerinnen, aber auch in die Infrastruktur.
Nur, wo soll das Geld herkommen? Die reinen Frauenvereine tragen sich schon lange nicht mehr selbst, die Bundesliga wird inzwischen dominiert von Männer-Vereinen, die sich aus Sportförderung und Marketing nun auch eine Frauenmannschaft leisten. Finanziell zahlen die aber jetzt schon drauf.
Wo soll nun aber noch mehr Geld herkommen? Das Interesse ist überschaubar und eigentlich nur für Highlight-Spiele vorhanden. Das Tagesgeschäft ist in Sachen Zuschauerinteresse irgendwo zwischen Regionalliga und Oberliga, teils noch geringer. Da kann man eben nur schwer erwarten, dass die Einnahmen in anderen Sphären sind.
pumpingbomba on
Woher kommt eigentlich der Anspruch eine internationale top Liga zu sein?
Warum nicht einfach versuchen organisch zu wachsen und gucken wie es sich entwickelt
lawrencecgn on
Der Weg der WSL ist die einzige Option aus meiner Sicht. Es müssen eben BVB, Schalke und wer sonst noch mit echten Ambitionen in den Frauenfußball investieren will so schnell es geht in die Bundesliga.
Ali_Gator_2209 on
Ohne Professionalisierung keine Konkurrenz mit anderen Ländern. Das geht in der Jugend los, setzt sich in den Trainings- und Spielanlagen fort und endet im miserablen Marketing durch den Verband und der amateurhaften Bezahlung.
Die bislang ausbleibende, stringente Kommerzialisierung, die alles zuvor genannte ermöglicht, muss man wollen und dann aber auch durchziehen.
datcnashguy on
Wie soll das aber auch funktionieren? Am Ende des Tages fehlt es natürlich an Geld, aufgrund fehlenden Interesses. Zuschauerschnitt liegt iwo auf Regionalliga Niveau. Da ist England halt eine komplett andere Liga was die (mediale) Aufmerksamkeit angeht.
Generell seh ich nicht wie sich der Frauenfußball auch jemals selbst tragen soll. Die gottlose Masse an Männerfußballspielen verhindert diese Entwicklung schon im Ansatz mMn.
CastleMati on
ich sag’s euch. in 20 Jahren ist die Bundesliga die “Farmers Women’s league” für alle in Europa weil Bayern dort als einziger Verein wieder mal investiert.
meanwhile wird die Prem glänzen mit viel zu hohen Gehältern. Hier wiederholt sich wieder der selbe Strukturwandel wie damals in den Profiligen für Männer.Wer jetzt investiert gewinnt. das sieht man in Deutschland aber verdammt ungerne.
10 Comments
Die Antwort ist Geld
In diesem Fall ist das Problem Geld und die einzige Lösung lautet auch Geld.
Wenn die beste Liga die wsl ist und deutsche Spielerinnen dort spielen dürfen ist das doch ein gutes Zeichen.
Endemann hat hauptsächlich die Trainingsbedingungen als Grund für den Wechsel genannt, als Beispiel nannte sie, dass sie bei den Reds auf dem selben Trainingsgelände wie die Herren spielen darf.
Letztes Jahr habe ich ein Interview oder eine Doku gesehen, wo eine Spielerin des VfL Wolfsburg sagte, dass die nichtmal 7 gleiche Bälle fürs Training haben.
Da wundert mich nun die Spielerinnenflucht nicht…
Es ist ein Dilemma, denn “etwas tun” heißt hier ja ganz klar mehr Geld bezahlen. Sowohl an die Spielerinnen, aber auch in die Infrastruktur.
Nur, wo soll das Geld herkommen? Die reinen Frauenvereine tragen sich schon lange nicht mehr selbst, die Bundesliga wird inzwischen dominiert von Männer-Vereinen, die sich aus Sportförderung und Marketing nun auch eine Frauenmannschaft leisten. Finanziell zahlen die aber jetzt schon drauf.
Wo soll nun aber noch mehr Geld herkommen? Das Interesse ist überschaubar und eigentlich nur für Highlight-Spiele vorhanden. Das Tagesgeschäft ist in Sachen Zuschauerinteresse irgendwo zwischen Regionalliga und Oberliga, teils noch geringer. Da kann man eben nur schwer erwarten, dass die Einnahmen in anderen Sphären sind.
Woher kommt eigentlich der Anspruch eine internationale top Liga zu sein?
Warum nicht einfach versuchen organisch zu wachsen und gucken wie es sich entwickelt
Der Weg der WSL ist die einzige Option aus meiner Sicht. Es müssen eben BVB, Schalke und wer sonst noch mit echten Ambitionen in den Frauenfußball investieren will so schnell es geht in die Bundesliga.
Ohne Professionalisierung keine Konkurrenz mit anderen Ländern. Das geht in der Jugend los, setzt sich in den Trainings- und Spielanlagen fort und endet im miserablen Marketing durch den Verband und der amateurhaften Bezahlung.
Die bislang ausbleibende, stringente Kommerzialisierung, die alles zuvor genannte ermöglicht, muss man wollen und dann aber auch durchziehen.
Wie soll das aber auch funktionieren? Am Ende des Tages fehlt es natürlich an Geld, aufgrund fehlenden Interesses. Zuschauerschnitt liegt iwo auf Regionalliga Niveau. Da ist England halt eine komplett andere Liga was die (mediale) Aufmerksamkeit angeht.
Generell seh ich nicht wie sich der Frauenfußball auch jemals selbst tragen soll. Die gottlose Masse an Männerfußballspielen verhindert diese Entwicklung schon im Ansatz mMn.
ich sag’s euch. in 20 Jahren ist die Bundesliga die “Farmers Women’s league” für alle in Europa weil Bayern dort als einziger Verein wieder mal investiert.
meanwhile wird die Prem glänzen mit viel zu hohen Gehältern. Hier wiederholt sich wieder der selbe Strukturwandel wie damals in den Profiligen für Männer.Wer jetzt investiert gewinnt. das sieht man in Deutschland aber verdammt ungerne.