Werder Bremen HSV: Fanmarsch, Choreo, Pyro & Ausschreitungen.
Das 159. Nordderby zwischen Bremen und Hamburg bot intensive Szenen. Bremen mobilisierte Fans zum Marsch, begleitet von Pyrotechnik. HSV Anhänger zündeten früh Raketen, was Werder mit Pfiffen beantwortete. Eine HSV Choreo und ein großes Hamburg Banner prägten den Gästeblock. In Halbzeit zwei zeigte Bremen eine massive Pyroshow. Sportlich gewann Werder 3:1, während HSV Fans nach Abpfiff für Ausschreitungen sorgten. Die Polizei musste mehrfach eingreifen, da die Lage zeitweise angespannt blieb. Insgesamt dominierte eine hitzige Derbyatmosphäre auf Rängen und Platz zugleich.
Leuchtraketen aus HSV-Block: Polizei-Einsatz nach Nordderby
Wegen Leuchtraketen aus dem HSV-Fanblock wäre das Bundesliga-Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV nach dem Schlusspfiff beinahe eskaliert. Es kam sogar zu einem Polizei-Einsatz im Gästebereich des Weserstadions.
Als der 3:1-Sieg der Bremer feststand, warfen Hamburger Anhänger zunächst kleinere Leuchtfeuer in den benachbarten Tribünenblock mit Bremer Zuschauern. Anschließend schossen sie Leuchtraketen mit einer so großen Reichweite ab, dass sie bis zum Werder-Fanblock auf der gegenüberliegenden Stadionseite flogen, wo die Bremer Spieler feierten.
Nach dem Abschuss der Leuchtraketen wollten sowohl Werder-Fans noch Richtung HSV-Block laufen als auch Hamburger Anhänger aus ihrem Stadionbereich herausdrängen. Die Polizei schritt jedoch ein und drängte mit mehreren Einsatzkräften in den Gästeblock. Der war zu diesem Zeitpunkt allerdings schon nicht mehr voll besetzt.
HSV-Block von Polizei gestürmt | Werder Bremen – Hamburger SV 3:1.
Bremen. HSV-Fans schießen Pyro-Raketen in Richtung der Bremer Spieler. Danach stürmt die Polizei den Gästeblock. Der Grund kommt überraschend.
Es waren unschöne Szenen, die sich nach dem Abpfiff im Bremer Weserstadion abspielten. Zunächst flogen mehrere Raketen aus dem HSV-Block in Richtung der Bremer Mannschaft, die gerade den 3:1-Derbysieg vor ihrer Fankurve feierte. Wie Werder bestätigte, wurde dabei glücklicherweise niemand verletzt. Das sah kurze Zeit später schon anders aus, als die Polizei mit einem größeren Aufgebot den Gästeblock stürmte. Es entwickelten sich einzelne Schlägereien.
Normalerweise geht die Polizei nur im äußersten Notfall in einen Fanblock, da ein solches Vorgehen immer zur Eskalation beitragen kann. Was also war passiert, dass die Beamten keinen anderen Ausweg sahen? Auf Abendblatt-Nachfrage teilte die Polizei Bremen mit, dass ein Brand auf einer Toilette im Gästeblock Auslöser für den Einsatz gewesen sei. Daraufhin sei die Feuerwehr in Begleitung von Polizisten in den Block gegangen, um das Feuer zu löschen.
Nach Darstellung der Polizei sollen die Beamten dabei von einigen HSV-Fans angegriffen worden sein. Nach einigen Minuten entfernten sich die Polizisten und Feuerwehrleute unverletzt aus dem Gästebereich. Ob es Verletzte aufseiten des Hamburger Anhangs gab, ist unbekannt. Die Polizei stellte in jedem Fall klar, dass die zuvor über das gesamte Spielfeld geschossenen Raketen nicht im Zusammenhang mit dem Einsatz stehen.

4 Comments
Bitte beleidige uns Normalos nicht damit solche behinderten Vollidioten FANS zu nennen. Das sind Gewalttäter und niemals FANS. Dreckpack
warum lässt man vermummte Fans überhaupt rein. In jedem Stadion gibt es solche Szenen. Und es wird doch kontrolliert am Eingang…………..
da könnt ihr mal volles Programm Tränengas rein hauen und dann immer mit dem Knüppel auf die Fresse.
Also alles halb so schlimm. Lebenslang Grün-Weiß