DFL-Boss Lenz beziffert Milliardenlücke in der Bundesliga: “Umsatzseitig sind wir sehr wettbewerbsfähig. Kapitalseitig – auch aufgrund von 50+1, das muss man aussprechen – sind es in den letzten zehn Jahren 15 Milliarden Euro an Minderinvestments gewesen.”

by Ubergold

16 Comments

  1. FK9Fussballgott on

    Tja.

    > Axel Hellmann, der Vorstandschef von Eintracht Frankfurt, kommt in der Doku auch zu Wort und widerspricht: “Vielleicht können wir mal zwei, drei Jahre mit externem Geld am Transfermarkt mithalten. Und dann? Dann brauchst du ständig wieder frisches und noch größeres. Und das ist der Ausverkauf der Bundesliga und den halte ich für falsch.”

    Hatter recht.

  2. Oh nein. Man beteiligt sich nur zum Teil an hanebüchenen Gehältern und Transfersummen, die irgendwo zwischen Berater und 20-jährigem Spieler, der mehr bekommt als irgendein Mensch jemals benötigen würde, versanden! Was uns da entgeht. Nicht zu fassen.

  3. emperorputin1337 on

    Ist die Annahme, dass man auch ez ein nices Emirat oder zwei für die Bundesliga gewinnt, dass dann ein paar Milliarden reinbuttert oder woher kommt diese Schätzung? 

  4. avanti_dilettanti on

    Diese bzw. auch eine andere Summe ändert zwar nichts an meiner Ablehnung gegenüber Investoren und ich finde schon dieses Framing von “Minderinvestments” perfide, aber aus Interesse: Weiß wer, ob es diese besagten Statistiken bzw. weitere Quellen zur Summe von 15 Milliarden irgendwo einsehbar gibt?

  5. Wird irgendwas dazu gesagt wie er auf die Zahl kommt? Im Artikel habe ich jetzt nichts gefunden, hat jemand die Doku gesehen? Wird da was gesagt?

    Weil so halte ich die Zahl für ein wenig an den Haaren herbeigezogen und würde in frage stellen, ob es der Bundesliga bzw den Vereinen mit dem vielen Geld so viel besser gehen würde bzw. ob die sportliche Qualität so viel höher wäre.

    Die Premier league hat so viel mehr Geld als die Bundesliga und wirklich was bei rumkommen tut doch am Ende auch nichts, oder? Das sind größtenteils komplett wild zusammengekaufte bzw. zusammengewürfelte Mannschaften eben weil Geld keine Rolle spielt und man sich nicht so sehr Gedanken über einen Plan und eine Strategie bei Transfers machen muss. Finde jetzt nicht dass wir brutalen Handlungsbedarf haben oder Gefahr laufen abgehangen zu werden. Wenn die Bock haben uns ihr Geld in den Rachen zu werfen lass sie doch machen.

    Talente werden sich immer wieder welche finden lassen, noch haben die Leute ja nicht aufgehört Kinder zu machen lol

  6. AnotherUnfunnyName on

    Man sieht an den Stadien und der Infrastruktur, dass diese “Lücke” in Spanien und Italien durch Investoren usw. total ausgefüllt wurde und alle mit dem System total glücklich sind…/s.

  7. Immer schön 50+1 erwähnen, obwohl das damit nichts zu tun hat, damit der dumpfdöfel vorm TV glaubt, es liege an 50+1.

  8. Investment capital requires return.

    Return requires raising prices.

    Bundesliga is better, the way it already is.

  9. Pleasant-Carbon on

    Ich kann alle verstehen, die das für nichts schlechtes halten.

    Aber muss man sich bewusst sein, dass man eben International nicht mithalten kann, konstant, auf Dauer, in der Breite. Und für viele mag das irrelevant sein, aber für andere nicht, und es ist auch nicht so irrelevant für die Nationalmannschaft.

  10. Das Problem mit der PL haben doch alle Ligen in Europa, auch Spanien, Frankreich und Italien. Und da ist nicht viel mit 50+1. Wenn es in diesen Ligen, in denen es auch jetzt schon jetzt stinkreiche Investoren gibt, die gleichen Probleme gibt im Vergleich mit der PL, ist nicht 50+1 das Problem. Italien zB hat reiche Besitzer und gleichzeitig Stadien, die halb auseinanderfallen.

    Statt über 50+1 nachzudenken, um mit der PL mitstinken zu können, sollten die Ligen in Europa überlegen, was sie gemeinsam tun können, um der Übermacht der PL etwas entgegenzustellen. Finanziell ist die PL eh uneinholbar. Aber sportlich nicht.

  11. Wo kommen wir denn hin wenn Vereine wie HSV oder Köln keine 300mio pro Jahr von den Scheichs ausgeben können