Dank eines verdienten 2:1-Erfolgs über Manchester City hat sich RB Leipzig in der Hammergruppe A schlussendlich noch aus eigener Kraft den dritten Platz gesichert und somit den Einzug in die Europa League geschafft. Dominik Szoboszlai und André Silva trafen für die diszipliniert und abgezockt agierenden Leipziger. City-Angreifer Riyad Mahrez gelang in der Schlussviertelstunde nur noch der Anschlusstreffer.

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Er möchte der Trainer sein, den er gerne gehabt hätte: Steffen Baumgart. Innerhalb von wenigen Monaten hat sich der gebürtige Rostocker zum Kult-Coach des 1. FC Köln gemausert. Fans und Spieler lieben ihn, was andere von seiner Art halten, ist ihm egal. Und genau das, macht ihn so beliebt. Unsere Reportage zum „Vulkan an der Seitenlinie“ findet ihr hier: https://kurz.zdf.de/B2mYi/

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In der Anfangsphase des Geisterspiels in Leipzig zeigte sich zunächst die große individuelle Qualität von Manchester City. Die Engländer, die bereits als Gruppensieger feststanden, kombinierten sicher, hielten den Ball in den eigenen Reihen und boten Leipzig keinen Raum zur Entfaltung. RB verteidigte jedoch aufmerksam, überbrückte das Mittelfeld bei Ballbesitz immer wieder mit schnellen Pässen und kam so zu eigenen Torchancen: Nach einem Ballgewinn schloss Konrad Laimer aus spitzem Winkel ab, City-Keeper Zackary Steffen konnte den Ball aber zur Ecke klären (16.). Nur paar Minuten später spielte Laimer dann Szoboszlai mit guter Übersicht frei – der Stürmer traf souverän zur 1:0-Führung (24.). Emil Forsberg (26.) und Silva (39.) hatten im Anschluss gute Gelegenheiten, die Führung auszubauen, scheiterten aber jeweils am starken Steffen. Auf der Gegenseite hatte Manchester City vor der Halbzeit noch zweimal die Chance auszugleichen: Peter Gulacsi konnte jedoch erst einen Schuss von Phil Foden an den Pfosten lenken (41.), dann parierte der RB-Torhüter einen Freistoß von Kevin De Bruyne stark (44.).

Nach dem Seitenwechsel strahlte vor allem der eingewechselte Raheem Sterling mit seiner Schnelligkeit Gefahr aus. Die Leipziger Defensive hielt allerdings gut dagegen. In der Offensive kreierte RB nur noch selten eigene Möglichkeiten. Im Zuge eines Konters war dann aber plötzlich RB-Stürmer Silva zur Stelle, der mustergültig zum 2:0 für Leipzig abschloss (71.). Mahrez verkürzte für City und machte es somit noch einmal spannend: Eine starke Flanke von Oleksandr Zinchenko vollendete er per Tiefflugkopfball gegen die Laufrichtung von Gulacsi (77.). Als aber Manchester-Verteidiger Kyle Walker nur wenig später für einen Tritt von hinten in die Beine von Silva die Rote Karte sah (83.), war die Begegnung so gut wie entschieden.

RB Leipzig hat sich damit nach der Entlassung von Trainer Jesse Marsch unter Ersatz-Coach Achim Beierlorzer erhobenen Hauptes aus der Champions League verabschiedet und überwintert im Europapokal.

Die Startaufstellungen:

RB Leipzig: 1 Gulacsi – 22 Mukiele, 16 Klostermann, 32 Gvardiol, 3 Angelino – 27 Laimer, 44 Kampl – 18 Nkunku, 10 Forsberg, 17 Szoboszlai – 33 Silva

Trainer: Achim Beierlorzer

Manchester City: 13 Steffen – 2 Walker, 5 Stones, 6 Ake, 11 Zinchenko – 25 Fernandinho – 17 De Bruyne, 8 Gündogan – 26 Mahrez, 10 Grealish, 47 Foden

Trainer: Josep Guardiola

Schiedsrichter: Sandro Schärer (Schweiz)

Reporter: Stefan Bier

#zdfchampionsleague

6 Comments

  1. Auch wenn's für ein Weiterkommen nicht gereicht hat, haben die Leipziger unter Interimstrainer Beierlorzer Kampfgeist bewiesen. „Wir haben gesehen, mit Mut und Willen können wir alle besiegen“, so Torschütze Dominik Szoboszlai. Was meint ihr: Wie wird sich RB unter dem neuen Trainer Domenico Tedesco entwickeln?

  2. Hätte Walker nur eine Zehntel später getroffen, wäre Silva für den Rest der Saison weg vom Fenster gewesen. Verletzungen in Kauf zu nehmen, weil man seine Emotionen nicht im Griff hat, sollte strikt bestraft werden!!

  3. Pep Guardiola outcoached von Achim Beierlorzer.
    Die Macht der deutschen Trainer Jürgen Klopp, Thomas Tuchel & Achim Beierlorzer 👍