> Besonders viel Zuspruch erhält dabei das sogenannte Kompassmodell, das in zahlreichen Regionen und auch unter Fans großen Anklang findet. Es sieht vor, die bisherigen fünf Staffeln auf vier zu reduzieren. Die dann 80 statt 90 Teams sollen mithilfe von KI jährlich so eingeteilt werden, dass die Reisewege möglichst kurz bleiben.
> Dem gegenüber steht eine deutlich umstrittenere Variante. In diesem Szenario würde ausgerechnet die Nordost-Staffel aufgeteilt werden – obwohl sie die zuschauerstärkste, medial relevanteste und wirtschaftlich erfolgreichste Regionalliga ist. **Inszeniert wurde das von den Verbandsfunktionären aus Bayern, dem Westen, Südwesten und Norden**. Die Vereine aus dem Osten würden künftig auf die Regionen Bayern und Nord verteilt.
> **Die Vertreter der Klubs aller Regionen** stemmten sich in der Sitzung gegen das sogenannte “Regionen-Modell”. Durch den Streit zwischen Verbänden und Vereinen kam es am Ende zu zwei gegensätzlichen Konzepten, die nun nebeneinanderstehen.
Und später:
> Im nächsten Schritt sind erneut die Regionalligisten gefragt: Sie sollen über beide Modelle abstimmen. Die Klubvertreter haben im Vorfeld bereits Stimmungsbilder eingeholt – mit einer klaren Tendenz zugunsten des Kompassmodells. Doch die endgültige Entscheidung liegt bei den Präsidenten der Landes- und Regionalverbände.
Da bin ich sehr gespannt, inwieweit die Vereine ihre Verbandspräsidenten einfangen können.
dahappyman on
Das geht mir ja schon wieder sowas von auf die Nerven. Gleich doppelt.
Der zweite Vorschlag ist ja mal sowas von lächerlich. Ohne mit der Wimper zu zucken wollen die Nordost streichen und nur noch Westen, Südwesten, Bayern und Norden??? Und da soll mir noch mal einer erzählen, dass der Osten nicht immer noch systemisch zurückgehalten wird….
Ja und dann bei Vorschlag 1… man braucht keine KI, um die kürzesten Wege zu berechnen. Das ist ein klassisches mathematisches Problem, dass zwar nicht trivial ist, aber schon lange vor KI gelöst werden konnte…
Hasselhoff265 on
Wie kann man ernsthaft ein System bevorzugen bei dem man theoretisch von Memmingen bis Leipzig o. Berlin fahren muss?
Vor allem gegenüber dem Kompassmodell, das ja exakt diese Problem perfekt angeht.
Anouk_EG on
Wenn die Präsidenten das durchdrücken wollen, gegen die Meinung der Vereine und somit Kompassmodell verhindert wird, gibt’s Krieg bei den Vereinen und Fanszenen.
IrresponsibleBetting on
ich schlage vor einfach alle mannschaften egal welche himmelsrichtung in einen topf und dann wird jeden donnerstag gelost. so ist jeder genau gleich benachteiligt. losgelöst von der endtabelle werden auf und absteiger am ende auch gelost. warum nicht.
Hobbitfrau on
Man merkt halt sehr deutlich, dass einige Verbandspräsidenten das Kompassmodell strikt ablehnen. Also wird jetzt ein Regionenmodell rausgeholt, egal, was die Vereine selbst und die Fans wollen. Ich hoffe doch, die Vereine machen ihren Verbandspräsidenten jetzt ordentlich Feuer unterm Hintern.
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> Besonders viel Zuspruch erhält dabei das sogenannte Kompassmodell, das in zahlreichen Regionen und auch unter Fans großen Anklang findet. Es sieht vor, die bisherigen fünf Staffeln auf vier zu reduzieren. Die dann 80 statt 90 Teams sollen mithilfe von KI jährlich so eingeteilt werden, dass die Reisewege möglichst kurz bleiben.
> Dem gegenüber steht eine deutlich umstrittenere Variante. In diesem Szenario würde ausgerechnet die Nordost-Staffel aufgeteilt werden – obwohl sie die zuschauerstärkste, medial relevanteste und wirtschaftlich erfolgreichste Regionalliga ist. **Inszeniert wurde das von den Verbandsfunktionären aus Bayern, dem Westen, Südwesten und Norden**. Die Vereine aus dem Osten würden künftig auf die Regionen Bayern und Nord verteilt.
> **Die Vertreter der Klubs aller Regionen** stemmten sich in der Sitzung gegen das sogenannte “Regionen-Modell”. Durch den Streit zwischen Verbänden und Vereinen kam es am Ende zu zwei gegensätzlichen Konzepten, die nun nebeneinanderstehen.
Und später:
> Im nächsten Schritt sind erneut die Regionalligisten gefragt: Sie sollen über beide Modelle abstimmen. Die Klubvertreter haben im Vorfeld bereits Stimmungsbilder eingeholt – mit einer klaren Tendenz zugunsten des Kompassmodells. Doch die endgültige Entscheidung liegt bei den Präsidenten der Landes- und Regionalverbände.
Da bin ich sehr gespannt, inwieweit die Vereine ihre Verbandspräsidenten einfangen können.
Das geht mir ja schon wieder sowas von auf die Nerven. Gleich doppelt.
Der zweite Vorschlag ist ja mal sowas von lächerlich. Ohne mit der Wimper zu zucken wollen die Nordost streichen und nur noch Westen, Südwesten, Bayern und Norden??? Und da soll mir noch mal einer erzählen, dass der Osten nicht immer noch systemisch zurückgehalten wird….
Ja und dann bei Vorschlag 1… man braucht keine KI, um die kürzesten Wege zu berechnen. Das ist ein klassisches mathematisches Problem, dass zwar nicht trivial ist, aber schon lange vor KI gelöst werden konnte…
Wie kann man ernsthaft ein System bevorzugen bei dem man theoretisch von Memmingen bis Leipzig o. Berlin fahren muss?
Vor allem gegenüber dem Kompassmodell, das ja exakt diese Problem perfekt angeht.
Wenn die Präsidenten das durchdrücken wollen, gegen die Meinung der Vereine und somit Kompassmodell verhindert wird, gibt’s Krieg bei den Vereinen und Fanszenen.
ich schlage vor einfach alle mannschaften egal welche himmelsrichtung in einen topf und dann wird jeden donnerstag gelost. so ist jeder genau gleich benachteiligt. losgelöst von der endtabelle werden auf und absteiger am ende auch gelost. warum nicht.
Man merkt halt sehr deutlich, dass einige Verbandspräsidenten das Kompassmodell strikt ablehnen. Also wird jetzt ein Regionenmodell rausgeholt, egal, was die Vereine selbst und die Fans wollen. Ich hoffe doch, die Vereine machen ihren Verbandspräsidenten jetzt ordentlich Feuer unterm Hintern.