Ein Billard-Tor und ein Abstauber – Igor Matanovic wurde für den SC Freiburg gegen seinen Ex-Club St. Pauli in echter “Stürmer-Manier” zum Matchwinner.

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Beim 2:1 (0:1) in Hamburg sorgte der Angreifer am 27. Spieltag mit einem Doppelpack in der 65. und 78. Minute für einen ganz wichtigen Dreier im Kampf um das internationale Geschäft. Daniel Sinani hatte in der 24. Minute das 1:0 für St. Pauli erzielt, das durch die Niederlage weiter auf dem Relegationsplatz steht.

In der 17. Minute leistete sich Johan Manzambi beispielsweise einen Ballverlust vor dem eigenen Strafraum, doch Atubolu hielt den anschließenden Distanzschuss von Joel Fujita. Direkt im Anschluss durfte sich auch dessen Gegenüber Nikola Vasilj bei einem flachen Versuch von Vincenzo Grifo erstmals zeigen.

Vasiljs Vorderleute waren nun aber richtig gut in der Begegnung und nach 24 Minuten belohnten sie sich für eine engagierte Vorstellung: Tomoya Ando übersprang bei einem Eckball Matthias Ginter und leitete die Kugel mit dem Kopf vor das Tor weiter, dort stocherte Sinani den Ball gegen wenig aufmerksame Freiburger im zweiten Versuch über die Linie zum mittlerweile durchaus verdienten Führungstreffer.

Eine echte Antwort der Gäste blieb aus, trotz über 60 Prozent Ballbesitz fiel der Elf von Julian Schuster kaum einmal eine Lösung ein, mit der sie die leidenschaftlich verteidigenden Gastgeber aus der Ordnung hätte bringen können. Erst wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff tauchte der SC mal wieder gefährlich vor dem Hamburger Tor auf: Nach einer Flanke kam erst Ginter aus spitzem Winkel zum Abschluss, dann wollte Yuito Suzuki abstauben, wurde in letzter Sekunde aber noch abgeblockt. So hielt das 1:0 bis in die Halbzeitpause.

Schuster konnte mit der Vorstellung seiner Mannschaft nicht zufrieden sein und wechselte doppelt: Criyque Irie kam für Beste, Philipp Lienhart ersetzte Bruno Ogbus in der Defensive. Die Gastgeber standen nun noch ein wenig tiefer als im ersten Durchgang und das nutzten die Gäste nun tatsächlich und spielten sich mehr Gelegenheiten heraus. Ein Drehschuss von Igor Matanovic zwang Vasilj in der 52. Minute mal zu einer guten Parade, der Schlussmann aus Bosnien-Herzegowina hielt auch bei der folgenden Ecke einen gar nicht mal ungefährlichen Ginter-Schuss sicher fest und füllte seinen Statistikbogen nur 120 Sekunden später weiter, als er Grifos Distanzschuss ebenfalls entschärfte. Der Ausgleichstreffer lag in der Luft, die Mannschaft von Alexander Blessin agierte zu passiv und nicht mehr so giftig wie noch in den ersten 45 Minuten.

Und die Passivität rächte sich schließlich, auch wenn die Gäste dafür eine große Portion Glück benötigten: Ein Grifo-Schuss wurde so abgefälscht, dass er gegen den Oberschenkel von Matanovic prallte – da war dann auch der bisher so starke Vasilj machtlos, der in die andere Ecke unterwegs gewesen war (65.). Der Ausgleich ging aber trotz der glücklichen Entstehung des Treffers mittlerweile in Ordnung. Kurz darauf erzielte Irie ein Kopfballtor, nachdem Vasilj zuvor erneut glänzend gehalten hatte, doch weil der Joker knapp im Abseits gestanden hatte, wurde der vermeintliche Führungstreffer zurückgenommen.

In der 78. Minute wurde dann ausgerechnet Vasilj zur tragischen Figur: Der bis dahin beste Akteur der Gastgeber konnte einen eigentlich eher harmlosen Schlenzer von Irie nicht festhalten und Matanovic nutzte das zu einem blitzsauberen Abstaubertor – Spiel gedreht. Auf einen Jubel verzichtete der Stürmer übrigens bei beiden Treffern und blickte stattdessen entschuldigend in Richtung Tribüne – er hatte mehrere Jahre in der Jugend für St. Pauli gespielt. In der Schlussphase vergab Manzambi nach einem beherzten Sprint die Chance auf die Vorentscheidung als er nur das Außennetz traf (86.). Eine echte Ausgleichschance hatte St. Pauli trotz aller Bemühungen nicht mehr. Angesichts des in der zweiten Halbzeit doch deutlichen Chancenplus ging der Sieg der Breisgauer irgendwie in Ordnung, auch wenn beide Treffer echtes “Stürmerglück” benötigt hatten.

Startaufstellungen

St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Ando – Pyrka, Rasmussen, Irvine, La. Ritzka, Fujita, Pereira Lage – Sinani

Trainer: Alexander Blessin

Freiburg: Atubolu – Treu, Ginter, Ogbus, Makengo – M. Eggestein, Manzambi, Beste, Y. Suzuki, Grifo – Matanovic

Trainer: Julian Schuster

Schiedsrichter: Florian Badstübner

#Bundesliga #Sportschau

10 Comments

  1. Solche Tore wie das von Irie müssen in Zukunft zählen. Hier ist es lediglich der Arm der vorne ist wenn man auf die Beine und Körper schaut seh ich nur gleiche Höhe