Dank einer sehenswerten Flugeinlage von Richter und einer leidenschaftlichen Abwehrleistung setzte sich Hertha BSC am Samstagabend vor heimischer Kulisse im Topspiel der Bundesliga mit 1:0 (1:0) gegen Borussia Mönchengladbach durch.

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Die Gäste aus Mönchengladbach legten vor 25.000 Zuschauer*innen energisch los und übernahmen fortan die Spielkontrolle. Nach einer Flanke des Ex-Herthaners Netz kam Elvedi zum Kopfball, der Ball ging aber knapp vorbei (5.). Zwei Minuten später zeigte Schiedsrichter Cortus für Gladbach auf den Punkt. Scally war im Strafraum zu Fall gekommen. Doch nach Ansicht der Bilder nahm der Schiedsrichter die Entscheidung wieder zurück, da Berlins Mittelstädt Scally doch nicht am Fuß getroffen hat. Nach dem ereignisreichen Start verflachte die Partie, Ballverluste und Fouls im Mittelfeld bestimmten das Spielgeschehen. Alles lief auf eine torlose erste Hälfte hinaus, als die Hertha plötzlich wie aus dem Nichts zur 1:0-Führung traf: Nach einem langen Einwurf von Plattenhardt landete das Spielgerät über Umwege bei Richter, der per Seitfallzieher etwas glücklich vollendete (40.).

Zur Pause brachte Borussia-Coach Hütter Pléa und Neuhaus, doch seinem Team fehlte weiterhin die Zielstrebigkeit in der Offensive. Zwar hatte Gladbach mehr Spielanteile und Torchancen, insgesamt agierte man aber nicht zwingend genug. Joker Plea konnte zwei Gelegenheiten nicht in ein Tor ummünzen (48./66.). Hertha verteidigte die Führung sehr diszipliniert und in den Schlussminuten mit letzter Kraft. Einzig durch Herrmann hatten die Gäste aus Gladbach nochmals eine gute Chance zum Ausgleich: Sein Schuss nach einem weiten und hohen Zuspiel von Bensebaini landete jedoch nur am Außennetz (84.).

Für die Berliner war es der zweite Dreier in Folge und zugleich schon der vierte Sieg aus den vergangenen sechs Partien. Damit zogen sie in der Tabelle an den Gladbachern vorbei. Für die Borussia bedeutete die vierte Auswärtspleite der Saison wieder einen Rückschritt in ihrer schwankenden Entwicklung.

Die Startaufstellungen:

Hertha BSC: 1 Schwolow – 2 Pekarik, 4 Boyata, 31 Dardai, 21 Plattenhardt – 18 Ascacibar, 8 Serdar, 6 Darida – 23 Richter, 17 Mittelstädt – 9 Piatek
Trainer: Pal Dardai

Borussia Mönchengladbach: 1 Sommer – 15 Beyer, 30 Elvedi, 25 Bensebaini – 29 Scally, 8 Zakaria, 17 Kone, 20 Netz – 23 Hofmann, 13 Stindl – 36 Embolo

Trainer: Adi Hütter

Schiedsrichter: Benjamin Cortus (Röthenbach)

#zdfbundesliga

32 Comments

  1. 2 spiele vom spieltag habe ich gesehen: bielefeld bvb und das hier.

    beim bvb dachte ich schon, alter, was wird hier gepfiffen. das hier wurde aber noch schlechter gepfiffen. so eine zweikampfbewertung habe ich noch nich erlebt. und dann auhc hier der VAR im tiefschlaf. wieso rufen die den schiri bei der schwalbe von scally noch an den bildschirm?

    und wieso wird das 1:0 nich abgepfiffen? sorry, aber piateks fallrückzieher is einfach nur gefährliches spiel. da hätte der schiri sehr wohl ma an den bildschirm gemusst.

    insgesamt war die schirileistung so schlecht, dass das spiel völlig ausser kontrolle geriet. in der ersten minute eine gelbe für nen gladbacher, die man einfach so nich geben darf. statt dessen zig fouls, wo es gelbe hätte geben müssen, es aber keine gab. ich weiß nich, wie oft gladbach hinterher noch härter zugelangt hat – hertha im übrigen natürlich auch.

    ein spiel, in dem gladbach den sieg eher verdient gehabt hätte, aber das so schlecht gepfiffen wurde, dass es eigentlich nur einen verlierer verdient: die schiris.

  2. Ich finde es echt geil wie hier alle Gladbach Fans rumheulen wie unverdient das doch war. Dabei hatten sie eine richtig gefährliche Chance und zwar die von Embolo. Und dann waren sie einfach absolut zu ungefährlich. Schwolow hatte nix zu tun in der 2. HZ

  3. Haha ja egal wie kacke das Spiel war Hauptsache gewonnen.
    Und bitte Pal,lass den Stark einfach für immer einen Stammplatz auf der Bank haben. Der Knecht kann garnichts und finde es schade,dass ihr den damals nicht für 20 Mio verkauft habt

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