Dank Dreifach-Torschütze Alassane Pléa mischt Borussia Mönchengladbach im Rennen um die europäischen Plätze wieder kräftig mit. Der französische Stürmer führte die Gladbacher mit seinen drei Treffern zu einem 4:2 (2:2) bei Werder Bremen und damit zum vierten Auswärtssieg in Serie.

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Gladbach hatte das Geschehen anfangs im Griff und ging früh in Führung. Nach einem unnötigen Foul von Milos Veljkovic an Robin Hack verwandelte Alassane Pléa den fälligen Strafstoß sicher (7.). Die Bremer Reaktion brachte Anthony Jung, der mit einem Fernschuss an die Latte für die Gastgeber gefährlich wurde (13.). Gladbach kontrollierte das Geschehen und zeigte sich zudem sehr effizient. Mit einem schönen Volleyschuss erhöhte Pléa auf 2:0 (28.). Doch dann fühlten sich die Gäste offenbar zu sicher. Erst leistete sich Hack einen unnötigen Fehlpass, danach ein dummes Foul. Den folgenden Freistoß verwandelte Romano Schmid schön zum Anschlusstreffer (39.). Nur eine Minute nach dem 1:2 hätte Felix Agu den Ausgleich erzielen müssen, schoss aus kurzer Distanz aber völlig frei neben das Gladbacher Tor. Nach minutenlanger Überprüfung durch den Videoassistenten entschied Schiedsrichter Timo Gerach nach einem Schubser von Lukas Ullrich gegen Issa Kaboré auf Strafstoß. André Silva sorgte mit seinem ersten Treffer für Werder für das 2:2 (45.+1).

Doch wie schon im ersten Durchgang verschliefen die Bremer auch in der zweiten Halbzeit den Start. Es waren keine zwei Minuten gespielt, da lagen die Gastgeber schon wieder hinten. Erneut war es Pléa, der einen schönen Angriff der Gladbacher zur erneuten Borussen-Führung abschloss (47.). Werder bemühte sich danach zwar um den erneuten Ausgleich, agierte aber nicht mehr zwingend genug. Stattdessen machte Tim Kleindienst alles klar und beendete damit rechtzeitig vor den beiden Nations-League-Spielen gegen Italien seine kleine Torflaute (81.). In der Nachspielzeit sah der Torjäger allerdings auch noch Gelb-Rot (90.+1).

Die Aufstellungen: 
SV Werder Bremen:  Zetterer – Pieper, Veljkovic (82. Friedl), Jung – Kaboré (82. Topp), Lynen (67. Bittencourt), Agu – Stage, Schmid – Burke (82. Ducksch), Silva (67. Njinmah)
Trainer: Ole Werner

Borussia Mönchengladbach: Omlin (71. Pereira Cardoso) – Scally, Itakura, Elvedi, Ullrich (69. Netz) – Sander (90. Reitz), Weigl – Ngoumou (69. Cvancara), Plea (84. Friedrich), Hack – Kleindienst
Trainer: Gerardo Seoane

Schiedsrichter: Timo Gerach (Landau)

Kommentator: Adrian von der Groeben

#zdfbundesliga

24 Comments

  1. Der Treffer von Romano Schmid ist das erste Tor nach einem Freistoß für Werder in dieser Saison. Am Ende siegt aber Borussia Mönchengladbach, das somit seine letzten vier Auswärtsspiele gewonnen hat – eine solche Serie gab es in Gladbach zuletzt vor 30 Jahren.

  2. das in der zeit von VAR so ein Elfer gegeben werden kann, ist absurd
    wenn ich bedenke wie krass gladbach z.b. gegen den bvb ein dutzend keine geben möchte und dann ein fehl elfer gegeben wird, könnte man glatt meinen, die haben sich zur aufgabe gemacht, gegen gladbach zu pfeiffen 😀

    Zetti hält mittlerweile auch gar nichts mehr, da hätte ein keeper in guter form durchaus 2 halten können
    frankfurt und leipzig schwächeln so krass, da ist platz 4 sowas von offen und zwar für alle, außer dem bvb 😀

  3. Der fast noch größere Skandal in dem Spiel war abgesehen vom Elfer für Bremen eigentlich die gelb-rote für Kleindienst. Wird vor dem Gladbacher Elfer von den Bremern geschubst, schubst dann ein mal zurück, der Bremer lässt sich lächerlich fallen und Kleindienst sieht dafür gelb. Und in der zweiten Szene ist er klar zuerst am Ball. Danach ists halt ein Pressschlag, aber eben nichtmal ein Foul. Vollkommen absurd damit vom Feld zu fliegen.

  4. Gladbach sollte langsam mal erwägen vor das Sportgericht zu ziehen mit den offensichtlich nicht umstrittenen Fehlentscheidungen. Wenn es nur Einzelfälle wären, wäre der Schritt übertrieben. Aber bei Gladbach passiert es mittlerweile so häufig, dass das kein Zufall mehr sein kann. Ob es auf Grund des ineffektiven Systems des VARs oder ganz subjektiv an Leuten wie Daniel Schlager hängt, der damit nicht zum ersten Mal diese Saison gegen Gladbach auffällt, muss sich dann noch rausstellen.

  5. Gibt es keine Strafpunkte oder irgendein System, wo Schiedsrichter für ständige und regelmäßige Fehlentscheidungen mal abgestraft werden, kann doch nicht sein.

  6. Daniel Schlager ist als Schiedsrichter absolut untragbar und sollte auf längere Zeit erst einmal keine Bundesligaspiele begleiten. Er steht symbolisch für alles, was beim VAR schief läuft. Die Technik ist prinzipiell gut, sie wird aber menschlich schlecht genutzt.

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