Emotionen pur in Kopenhagen: Mit einem sensationellen 4:1-Sieg gegen Russland qualifiziert sich Dänemark am letzten Spieltag für das Achtelfinale der EURO 2020. Traumtore von Damsgaard und Christensen sowie Poulsen und Maehle sorgen für eine dänische Tor-Party.

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Im zweiten Spiel nach dem Schock um Christian Eriksen hatte die UEFA vor dem Spiel ein Trikot mit der Nummer 10 des Spielmachers, der gegen Finnland auf dem Platz wiederbelebt worden war, ausgelegt. Der Mittelfeldspieler hat mittlerweile das Krankenhaus verlassen und besuchte sogar das erleichterte Team.

Wie schon gegen Belgien begann Dänemark, unterstützt von 25.000 Fans in Kopenhagen, mit viel Leidenschaft und Offensivdrang. Die Gastgeber mussten dann aber auch schnell erkennen, dass die russische Abwehr nicht ganz so leicht aus den Angeln zu heben war. Es gab viele lange Bälle, aber zu wenig spielerische Lösungen. Fast hätte die “Sbornaja” gezeigt wie es geht: Ein Solo von Aleksandr Golovin endete mit einem Schuss von der Strafraumgrenze, bei dem Dänen-Keeper Kasper Schmeichel gerade so die Beine zusammenbekam und das 0:1 verhinderte (18.).

Dänemark hatte zeitweise 71 Prozent Ballbesitz, Chancen blieben aber ein rares Gut. Ein Fernschuss von Emil Höjbjerg war lange die einzige gute Chance (29.). Dann hatte der Ex-Bayern-Profi eine glänzende Idee, sah und fand in der Mitte Mikkel Damsgaard und setzte so eine ganze Reihe Russen schachmatt. Damsgaard erkannte seinen Raum, drehte sich und setzte die Kugel herrlich ins rechte Eck (38.).

Bis zur Pause ging die Post ab, bei einer Kopfballverlängerung von Verteidiger Jannik Vestergaard hätte Dortmunds Thomas Delaney fast zum 2:0 eingeköpft (41.). Weil Finnland gegen Belgien ein 0:0 hielt, war Dänemark zur Pause Dritter – und würde damit zumindest das vorzeitige Aus vermeiden.

Auch nach dem Wechsel bestimmten die Gastgeber das Geschehen. Der Leipziger Yussuf Poulsen erhöhte nach einem kapitalen Rückpass-Fehlpass von Roman Zobnin (59.) auf 2:0. Dann hatte Russland Glück, dass Schiedsrichter Clement Turpin (Frankreich) ein klares Halten von Fedor Kudrjaschow nicht mit Gelb-Rot bestrafte (65.). Und Turpin stand kurze Zeit später erneut im Mittelpunkt, als er bei einem Zweikampf von Vestergaard und Alexander Sobolev (70.) auf Elfmeter entschied. Eine sehr harte Entscheidung, Artyom Dzyuba traf.

Dann kam die frohe Kunde, dass Belgien gegen Außenseiter Finnland in Führung gegangen war. Dieser Treffer war wie ein mentaler Befreiungsschlag für die Gastgeber. Nun spielte praktisch nur noch Dänemark. Ein Gewaltschuss des Ex-Gladbachers Andreas Christensen bedeutete die umjubelte Vorentscheidung (80.). Zwei Minuten später legte Joakim Maehle sogar noch nach. Russland ist damit ausgeschieden. Finnland muss als Gruppendritter um das Weiterkommen zittern.

Aufstellung Russland

Safonow – Kudriaschow (67. W. Karawajew), Diweew, Dschikia – Már. Fernandes, Sobnin, Osdojew (61. Schemaletdinow), Kusjajew (67. Muchin) – Al. Mirantschuk (61. Sobolew), Golowin – Dsjuba

Aufstellung Dänemark

Schmeichel – Christensen, Kjaer, Vestergaard – Wass (60. Stryger Larsen), Delaney (86. M. Jensen), Höjbjerg, Maehle – Damsgaard (72. Nörgaard), Poulsen (60. Dolberg), Braithwaite (85. Cornelius)

Tore

0:1 Damsgaard (38.), 0:2 Poulsen (59.), 1:2 Dsjuba (70./Foulelfmeter), 1:3 Christensen (79.), 1:4 Maehle (82.)

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