Auch in seinem zweiten Spiel bei der EURO 20202 ist Mitfavorit Spanien nicht in Schwung gekommen. Nach dem 0:0 gegen Schweden gab es auch gegen Polen nur ein unbefriedigendes 1:1. Polens Torjäger Robert Lewandowski hielt sein Team mit seinem Treffer im Turnier.
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Zunächst sah es so aus, als würde die Idee von “Seleccion”-Trainer Luis Enrique aufgehen: Es hatte zuletzt einige Debatten darüber gegeben, ob er lieber Alvaro Morata oder Gerard Moreno im Angriff aufbieten werde. Enrique entschied anders. Beide Angreifer starteten, Morata in der Mitte, Gerard kam von rechts, der Leipziger Dani Olmo von links. Ferran Torres, immerhin dreifacher Torschütze beim 6:0 gegen Deutschland, hatte das Nachsehen.
25 Minuten lang taten sich die Spanier so schwer wie zum Auftakt gegen Schweden. Es gab viel Ballzirkulation, aber keine Ideen. Dann brach eine Zufallsproduktion den Bann: Gerard konnte weder schießen noch flanken, also schob er die Kugel an den Fünfer, wo Morata schneller als Bartosz Bereszynski war und einnetzte. Der Videobeweis ergab: Kein Abseits, der Fuß des Polen war näher an der Grundlinie.
Der von vielen Fans geforderte Gerard, Europa-League-Sieger mit dem FC Villarreal und in La Liga zweitbester Saison-Schütze hinter Lionel Messi, setzte noch einen Freistoß und einen Versuch am kurzen Pfosten knapp vorbei. Die Fans in Sevilla sahen vor der Pause erneut kein Chancenfestival.
Polen hatte noch vor dem Wechsel den Ausgleich auf dem Fuß: Nach einem Pfostenknaller von Karol Swiderski scheiterte Robert Lewandowski beim Nachschuss an Spaniens Schlussmann Unai Simon. Neun Minuten nach dem Wechsel machte es Lewandowski besser: Nach Rechtsflanke von Kamil Jozwiak setzte sich er sich energisch gegen Aymeric Laporte durch und köpfte das 1:1 (54.).
Fünf Minuten später hätte das Duo Gerard/Morata den Europameister von 2012 wieder in Führung schießen können, es gab Foulelfmeter, Morata war am Fuß getroffen worden. Gerard setzte den Ball an den linken Pfosten, Morata verzog den Nachschuss, der war aber auch nicht ganz einfach zu verwandeln.
In der letzten halben Stunde stand erneut Alvaro Morata im Blickpunkt: Erst verzog der Stürmer von Juventus Turin aus spitzem Winkel (65.), dann warf sich Polens Torwart Wojciech Szczesny in seinen Versuch, nach Ablage von Pablo Sarabia (84.). Die Chancenverwertung bleibt bei Spanien mehr denn je das Problem. 12:5-Torschüsse und 7:1-Ecken reichten nicht. Die beiden Angreifer Gerard und Moreno gaben je vier Torschüsse ab, vergaben innerhalb von Sekunden beim spanischen Elfmeter die Entscheidung und stehen damit stellvertretend für den spanischen Chancenwucher.
Aufstellung Spanien: Simon – M. Llorente, Laporte, P. Torres, Jordi Alba – Koke (68. Sarabia), Rodri, Pedri – Moreno (68. Ruiz), Morata (87. Oyarzabal), Olmo (61. F. Torres)
Aufstellung Polen: Szczesny – Bereszynski, Glik, Bednarek (85. Dawidowicz) – Jozwiak, Moder (85. Linetty), Klich (55. Kozlowski), Puchacz – Zielinski, Swiderski (68. Frankowski) – Lewandowski
Tore: 1:0 Morata (25.), 1:1 Lewandowski (54.)
