Lange passierte nichts und dann kam Yorbe Vertessen: der Joker von Union Berlin sicherte seinem Team einen schmeichelhaften Sieg im DFB-Pokal beim Greifswalder FC. Zwei Minuten nach seiner Einwechslung erzielte er am Samstag (17.08.2024) im Erstrundenspiel den Treffer zum entscheidenden 1:0 (0:0).

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Für Union war es das erste Pflichtspiel nach dem dramatischen Klassenerhalt am letzten Spieltag der vergangenen Bundesligasaison – und der Neustart, nachdem es fast aus der Champions League in die 2. Liga gegangen war. Elf Spieler haben die Berliner verlassen, zehn neue Akteure kamen in der noch laufenden Transferperiode – und mit Jordan Siebatcheu, Laszlo Bénes und Leopold Querfeld starteten drei von ihnen.

Doch die Pflichtspielsaison ging überaus holprig für die “Eisernen” los – dafür aber mit großem Glück. Schon nach wenigen Sekunden vergab Soufian Benyamina eine gute Kopfballchance (1.), noch größer war wenig später die Gelegenheit für Greifswalds Johannes Manske. Nach einem langen Ball stand der Stürmer plötzlich frei vorm leeren Tor, weil Frederik Rönnow aus seinem Kasten gestürmt war, traf den Ball aber nicht richtig und vergab (3.).

Nach einem Kopfball von Mike Eglseder war der dänische Torhüter der Unioner dann zur Stelle (25.). Doch was ging eigentlich von seinen Kollegen im Spiel nach vorne? Lange nichts und erst kurz vor der Halbzeitpause ein wenig. Da baute Berlin Druck auf, holte auch mehrere Eckbälle heraus, wirklich gefährlich wurde es allerdings nicht.

Genauso ging das Spiel auch im zweiten Durchgang weiter. Der Ball lief vorwiegend in den Reihen des Bundesligisten und in der Hälfte des Regionalligisten – allerdings nicht in den gefählichen Räumen. Union enttäuschte weiter, aber schlug dann doch irgendwann zu. Vertessen kam nach einem Doppelpass mit Benedict Hollerbach zum Abschluss und verwandelte die erste gefährliche Chance des Bundesligisten (68.). Zwei Minuten vorher war der Belgier erst eingewechselt worden.

Wie wenig souverän die Berliner agierten, zeigte sich dann aber kurz danach wieder. Lukas Griebsch fehlten vier Minuten später nämlich nur wenige Zentimeter zum Ausgleich, als sein Schuss aus 24 Metern ganz knapp am Tor vorbeiging (72.). Noch knapper war es, als Benyamina dann sogar von der Strafraumkante die Latte traf (77.).

Der Viertligist drückte – und das bot natürlich auch Berlin Chancen. Gleich mehrere Einschussversuche scheiterten allerdings, weil sich die Greifswälder in die Schüsse schmissen (82.). Hollerbach vergab dann den nächsten Hochkaräter, schloss aus zentraler Position zu mittig ab (85.).

Die Schlussphase lief dann aber wieder gemächlicher ab – und das war gut für Union. Der ganz große Druck auf den Ausgleich blieb aus und auch der Bundesligist um seinen neuen Trainer Bo Svensson verzichtete darauf, die Partie vorzeitig unbedingt entscheiden zu wollen. Das reichte allerdings für den Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals.

Startaufstellungen:

Greifswalder FC: J. Jakubov – Eglseder, Hollenbach, Schmedemann, Farr, Engel – Daedlow, Brandt, Heil – J. Manske, S. Benyamina

Trainer: Lars Fuchs

1. FC Union Berlin: Rönnow – Doekhi, Vogt, Querfeld – Haberer, Schäfer, R. Khedira, Gosens, Benes, Hollerbach – Jordan

Trainer: Bo Svensson

Schiedsrichter: Lukas Benen

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