Enthält virtuelle Bandenwerbung.
In der Partie zwischen Kroatien und Italien sah es lange nach einem Sieg Kroatiens aus. Doch dann kam die 90.+.8. Minute.Italien hat sich mit eiem 1:1 gegen Kroatien den zweiten Platz in der EM-Vorrundengruppe B gesichert. Nach einem Tor von Superstar Luka Modric (55.). sah es lange nach einem Achtelfinal-Einzug von Kroatien aus. Doch in der 90.+8. Minute mit der letzten Aktion des Spiels traf Maatia Zaccagni per Schlenzer zum umjubelten 1:1. Im Achtelfinale treffen die Italiener nun auf die Schweiz. Kroatien hat mit zwei Punkten kaum Chancen, als einer der vier besten Gruppendritten den Sprung ins Achtelfinale zu schaffen.

Das ganze Spiel als Re-Live gibts hier: https://1.ard.de/re-live-cro-ita-ytbt

Kroatien muss gewinnen., Italien reicht ein Remis fürs Achtelfinale – so die Ausgangssituation vor dem Spiel. Und so gingen beide Tams auch in die Partie: Kroatien übernahm mit dem Anpfiff das Geschehen auf dem Platz. Ausdruck des kroatischen Torhungers waren fast 95 Prozent Ballbesitz in den ersten Minuten, 75:7 Pässe in den ersten 7 Minuten. Und auch die erste Chance im Spiel gehörte dem Team von Kroatiens Coach Zlatko Dalic: Luka Sucic zog aus 20 Metern ab, doch Italiens starker Keeper Gianluigi Donnarumma lenkte den Ball über die Latte (5.).
Italien begann die Partie defensiv, abwartend mit einer Fünfer-Abwehrkette. Immer wieder verschleppte das Team von Kapitän Donnarumma das Spiel. Kroatien lief sich immer wieder fest, hatte kaum offensive Durchschlagskraft.

Stattdessen wurde Italien mutiger – und hätte nach 26 Minuten führen müssen: Bei der bis dahin besten Torchance zwang Nicolo Barella mit einem Kopfball aus Nahdistanz Kroatiens Torhüter Dominik Livakovic zu einer Glanzparade (26.). Neben Barella ließen auch Mateo Retegui (21./22.) und Lorenzo Pellegrino (35.) in der besten italienischen Phase der ersten Halbzeit Chancen liegen.
Kroatien fiel dagegen wenig ein, mit 2:6 Torschüssen und nur 0,04 expected Goals ging das Team um Superstar Luka Modric in die Pause. Italien hate zwar geringere Ballbesitzanteile (40:60 Prozent), hatte das Spiel aber weitgehend im Griff.
Das Bild änderte sich mit Wiederanpfiff: Kroatien kam mit großer Wucht und Energie aus der Kabine. Eine erste Chance hatte Andrej Kramaric, dessen Schuss im Fünf-Meter-Raum aber noch geblockt wurde (54.).
Nur eine Minute später bejubelten die kroatischen Fans im Leipziger Stadion einen Elfmeter: Eine Kramaric-Flanke lenkte der eingewechselte Davide Frattesi mit dem Arm ab. Der niederländische Schiedsrichter Danny Makkiele gab den Elfer nach Hinweis des VAR. Kroatiens Kapitän Modric nahm sich den Ball – und scheiterte an Donnarumma (54.). Halbrechts und nur halb scharf geschossen, der italienische Keeper konnte den Ball sogar festhalten.
Modric drohte in seinem 178. Länderspiel zum tragischen Helden zu werden, wie zuletzt schon gegen Spanien leistete sich der kroatische Rekord-Nationale immer wieder Fehlpässe. Und dann noch der verschossene Elfmeter.

Nur zwei Minuten nach dem vergebenen Strafstoß schien sich die Geschichte aber für Modric zu drehen: Denn der 38-Jährige stand genau richtig, als Donnarumma einen Schuss des eingewechselten Ante Budimir prallen ließ. Aus Nahdistanz staubte Modric zum umjubelten 1:0 ein (55.). Sein 26. Länderspieltor bejubelte der Profi von Real Madrid an der Eckfahne und mit beiden Händen vor dem Gesicht.

Italien musste jetzt seine defensive und abwartende Grundtaktik aufgeben. Fast 70 Prozent Ballbesitz hatten die “Azzuri” nun. Doch die Lockerheit der ersten Hälfte war weg. Kroatien stand nun tief und geordnet vom ehemaligen Leipziger Abwehrspieler Josko Gvardiol sicher. So kam Italien kaum zu Chancen, Kroatien blieb dagegen mit Kontern immer wieder gefährlich.
Die Entscheidung in der Partie fiel in der letzten Aktion: Nach 90.+8. Minuten schlenzte Mattia Zaccagni von der vlinken Strafraumgrenze ins rechte ober Eck zum 1:1. Italien jubelte. Die Kroaten sanken in Tränen zu Boden.

Startaufstellungen:
Kroatien: Livakovic – Stanisic, J. Sutalo, Pongracic, Gvardiol – Brozovic, Kovacic, Modric – Sucic, Kramaric, Marco Pasalic
Trainer: Zlatko Dalic

Italien: G. Donnarumma – Darmian, Bastoni, Calafiori – di Lorenzo, Jorginho, Barella, Dimarco, Raspadori, Lo. Pellegrini – Retegui
Trainer: Luciano Spalletti
Schiedsrichter: Danny Makkelie

#EURO2024

47 Comments

  1. Erst spielt uralten auf Zeit weil die wissen ein Unentschieden reicht, dann macht Kroatien das Tor und Gang an auf Zeit zu spielen. Dad ein 1:0 einfach zu wenig ist verstehen bei der EM wohl einige nicht 😅 die Nachspielzeit war komplett in Ordnung und am Ausgleich von Italien hat nur Kroatien schuld, macht einfach das 2:0 und alles wäre gut gewesen jetzt ist das Geschrei groß

  2. Grande Italia ❤❤❤ !!! Italia, Deutschland und Brasilien sind die 3 Mannschaften, die die Geschichte des Fußballs in der Welt geschrieben haben, wir geben nie auf und kämpfen immer bis zur letzten Sekunde … auch wenn wir kein Top-Team haben !!!
    Riccardo Calafiori der beste Verteidiger der Euro 2024 !!!
    Spielt für den FC Bologna 1909 ❤❤❤

  3. Deutschland rettet das Unentschieden in der 92. Min. – nur Glück gehabt.
    Italien gleicht in der letzten Sekunde von 8 Min. Nachspielzeit aus – Helden!🙈

  4. Als neutraler Zuschauer hatte ich den Eindruck, dass der Schiri extrem gegen Kroatien gepfiffen hat. Fußball ist ein Kontaktsport, aber er hat oft Foul gepfiffen, obwohl es wohl gar keines war. Dazu X Gelbe. Und warum gibt es acht Minuten Nachspielzeit? Werden die Einwechslungen jetzt auch nachgespielt?

  5. Der Kommentator war ähnlich gut wie der Live-Kommentator Oliver Schmidt glaub hieß er. Fand daher Oliver etwas besser weil Live Kommentar, der hier war mir etwas zu aufgesetzt weil es ja eine Zusammenfassung war und der Kommentator natürlich über das Ergebnis informiert war.

  6. Alle die wegen der 8 Minuten meckern, die Kroaten haben ab der 70. Minute Zeitspiel betrieben, Modric hat sein Tor 3 Minuten lang gefeiert, es gab 10 gelbe Karten, etliche Fouls und Auswechslungen in Zeitlupe seitens der Kroaten und dann noch die VAR Entscheidung – wo sind die 8 Min also zu viel????

  7. Die Italiener können mal langsam aufhören son Scheiß mit mir zu machen, ich hab nen Herzschrittmacher. 😊😊✌
    Ich kann das halt nich mehr so ab.
    Nicht mehr normal das Spiel, absolut nicht.
    Super Leute im Tor, bester Mann auf dem Platz für mich der Kommentator.
    Ja der ging ja ab, Halleluja. 😁
    Es hat richtig Spaß gemacht das Spiel zu schauen.

  8. Der Weltklasse Spieler calafiori hat alles wieder gut gemacht. Noch nie so ein Abwehr Spieler gesehen der so Technik stark ist und so eine Ruhe am Ball. Wahnsinn.

  9. Und wiedermal wurden die Italiener für unfaires Zeitspiel schon in der ersten Hälfte mit einer viel zu langen Nachspielzeit belohnt, unfassbar

  10. Ich verstehe nicht warum der Schiri direkt nach dem anstoß abgepfiffen hat.Das Tor ist in Minute 97:20 gefallen und in Minute hat 98:30 wurde direkt nach dem anstoß abgepfiffen.Der Jubel hat ungefähr eine Minute gedauert .Ich verstehe nicht warum dafür nicht auch nochmal wenigstens 30 Sekunde länger gespielt wurde.

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