Nach nicht einmal 20 Minuten lag der FC Augsburg am Sonntag (22.10.2023) in der Fußball-Bundesliga gegen den 1. FC Heidenheim mit zwei Toren zurück. Am Ende aber jubelte beim 5:2 (3:2) nur der FCA – auch weil einer auftrumpfte, der zuvor kaum eine Rolle gespielt hatte.

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Den ersten Treffer erzielte Tim Kleindienst für Heidenheim in der 17. Minute nach Vorlage von Adrian Beck, Sekunden später traf auch sein Teamkollege Jan-Niklas Beste aus kurzer Distanz (18.). Im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Jess Thorup gab sich Augsburg aber nicht auf, im Gegenteil: Die Reaktion der Mannschaft war beeindruckend.

Zur Pause führte der FCA, weil nacheinander Phillip Tietz (29.), Mads Pedersen (41.) und Ermedin Demirovic (42.) trafen. In der zweiten Hälfte war zunächst Augsburgs Innenverteidiger Felix Uduokhai (64.) erfolgreich, dann verwandelte Elvis Rexhbecaj einen Strafstoß (88.).

Der Mann des Spiels war dann auch wenig überraschend ein Augsburger: Fredrik Jensen, 26, spielt seit 2018 für den FCA, Stammspieler war er selten. In dieser Saison kam er vor dem Spiel in Heidenheim auf 70 Einsatzminuten, verteilt auf vier Einsätze in der Bundesliga. In der Startelf hatte Jensen noch gar nicht gestanden.

Trainer Thorup schenkte ihm trotzdem das Vertrauen, er wird es nicht bereut haben. Den Anschlusstreffer von Tietz bereitete Jensen mit einem Eckball vor. Tietz löste sich geschickt am zweiten Pfosten und traf mit einem Volleyschuss. Später traf auch Uduokhai nach einem Eckball von Jensen.

Und das Tor von Demirovic, das für den FCA eine kaum noch für möglich gehaltene Pausenführung bedeutete, bereitete er mit einer flachen Hereingabe vor.

Nur bei zwei Augsburger Toren war Jensen nicht beteiligt. Kurz vor der Pause sah der Mittelfeldspieler aus Finnland aus einiger Entfernung, wie Linksverteidiger Pedersen sehenswert mit dem Außenrist traf.

Und als kurz vor Spielende Rexhbecaj einen Elfmeter verwandelte, war Jensen bereits ausgewechselt. Vorausgegangen war dem Strafstoß ein Handspiel von Heidenheims Tim Sierleben.

Startaufstellungen:

1. FC Heidenheim: Müller – Traoré, P. Mainka, Siersleben, Föhrenbach – Maloney, Dinkci, Thomalla, Beck, Beste – Kleindienst

Trainer: Frank Schmidt

FC Augsburg: Dahmen – Gumny, Gouweleeuw, Uduokhai, Pedersen – Rexhbecaj, Dorsch, F. Jensen, Michel, Demirovic – P. Tietz

Trainer: Jess Thorup

Schiedsrichter: Tobias Stieler

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31 Comments

  1. Wir hatten ein 4:3 nach 0:3, ein 2:5 nach 2:0 Comebacks hat es einige gegeben. Klar ist ein 0:2 zu drehen nicht so wie ein 0:3, aber die Art und Weise wie das geschah, davor muss man aber auch den Hut ziehen.

  2. Physisch und vorallem mental eine Bombenleistung, wenn man trotz Trainerwechsel, ewiger Auswärtsdurststrecke und 0:2 das Spiel so eindeutig dreht.

  3. Ich möchte wirklich seit zehn Jahren, dass der FCA endlich wieder absteigt, aber was da für ein Feuer in der mannschaft steckt, ist beeindrucken! Hut ab und weiter so 👌

  4. welch ein Comeback! Hätte nach dem 2-0 nichts mehr auf uns gegeben,so wie wir gespielt haben…
    Aber dann kam die nötige Portion Wut und Kampf und plötzlich gings.
    Respekt vor der Mannschaft und so in der Art sollte man weiter auftreten, mit Herz und allem was dazu gehört.
    Respekt aber auch vor dem FC Heidenheim! Ein sympathischer Club, der sich diesen Aufstieg absolut verdient hat!!!!

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