Zur Halbzeit durften sie beim 1. FSV Mainz 05 am 24. Spieltag vom dritten Saisonsieg in der 1. Fußball-Bundesliga träumen. Doch der Traum platzte, da Borussia Mönchengladbach noch ausgleichen konnte.
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Vor einigen Tagen hat Bo Henriksen über den Abstiegskampf gesprochen. Henriksen, 49, ist seit einigen Wochen Trainer des 1. FSV Mainz 05, jener Mannschaft, die vor dem 24. Spieltag überhaupt erst zweimal gewonnen hatte und deshalb auf dem Abstiegsplatz 17 stand. “Jedes Spiel wird ein Finale für uns”, sagte Henriksen. Und wie seine Mannschaft das erste von elf Finals anging, das wird ihm schon gefallen haben.
Als Schiedsrichter Robert Schröder im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach zur Halbzeit pfiff, hatten Statistiker für Mainz 14 Abschlüsse markiert und auch ein Tor. Die Führung für die 05er fiel, nachdem Lee Jae-sung im Mittelfeld an den Ball kam und aufdrehte. Anschließend spielte er den Ball zu Burkardt, der vom Strafraumrand mit dem linken Fuß links oben ins Eck traf.
Für den 1. FSV Mainz 05 war es Saisontreffer Nummer 19, mit dem Toreschießen hatten sie mitunter Probleme gehabt. Für Burkardt war es der zweite Saisontreffer, er hat in dieser Saison oft gefehlt, erst wegen einer Knie-Operation und zuletzt wegen eines Infekts. In Mainz haben sie ihn vermisst.
Burkardt also sorgte für eine verdiente Mainzer Pausenführung, die durchaus auch höher hätte ausfallen können. Es lief die 24. Minute, als erst Silvan Widmer mit einem Flachschuss aus spitzem Winkel an Torhüter Moritz Nicolas scheiterte. Als dann Nadiem Amiri einen Eckball ausführte, den Gladbachs Manu Koné verlängerte. Beinahe hätte Koné ins eigene Tor getroffen, doch Nicolas rettete so eben noch.
Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte hätten sie in Mainz gerne einen Strafstoß bekommen, aber bekamen keinen. Leandro Barreiro kam aus knapp 16 Metern zum Kopfball, köpfte aber knapp links neben das Tor. Dann ging Barreiro zu Boden. Julian Weigl hatte ihn am Oberschenkel getroffen. Doch Schiedsrichter Schröder ließ weiterspielen (45.+2).
Auch mit den ersten Minuten der zweiten Halbzeit dürfte der Mainzer Trainer Henriksen zufrieden gewesen sein. Dann verlor Barreiro im Mittelfeld den Ball – und Gladbach konterte. Ngoumou spielte nach rechts zu Florian Neuhaus, und der passte zurück in die Mitte. Dort stand Ngoumou, er traf mit Gladbachs erster Torchance zum Ausgleich.
Die Mainzer beschwerten sich, sie hatten ein Foul an Barreiro gesehen. Nur hatte Schiedsrichter Schröder nicht gepfiffen, der Mainzer Protest war umsonst. Henriksen war unzufrieden, mit dem Pfiff, der nicht erklang. Und sicher auch mit seiner Mannschaft. Er beschwerte sich, und er tat das etwas zu intensiv. Dafür sah er Gelb.
Von der Mainzer Entschlossenheit, die bis zum Ausgleich womöglich auch die Borussia beeindruckend hatte, war anschließend nicht mehr viel zu sehen. Nun spielte plötzlich Gladbach mit, auch weil der Trainer Gerardo Seoane mit der Umstellung auf eine Dreierkette in der Halbzeit die richtigen Schlüsse gezogen hatte. Seine Mannschaft, die bis dahin oft nur hinterhergelaufen war, bestimmte nun selbst das Tempo.
Beinahe hätten sich die Gäste vom Niederrhein dafür mit einem zweiten Tor belohnt, doch im Tor der Mainzer stand eben auch Robin Zentner. Erst köpfte Koné eine Flanke von Ngoumou auf das Tor, aber Zentner parierte (63.). Dann verlor Lee den Ball im Aufbau. Irgendwie landete der Ball bei Neuhaus, dessen Direktabnahme Zentner hielt (65.).
Am Ende mussten sie in Mainz froh sein, immerhin einen Punkt geholt zu haben. In der 84. Minute sah Kohr Gelb-Rot, weil er meckerte. Für die Mainzer war das ärgerlich. Es war ein vermeidbarer Platzverweis. Die personelle Überzahl nutzte Gladbach, um den Druck noch ein wenig zu erhöhen. Doch der Siegtreffer gelang ihnen nicht mehr.
Startaufstellungen:
Mainz: Zentner – Kohr, Guilavogui, van den Berg – Widmer, Barreiro, Amiri, Mwene – Gruda, Lee – Burkardt
Trainer: Bo Henriksen
Mönchengladbach: Nicolas – Lainer, Elvedi, Itakura, Wöber – Weigl – Honorat, Kone, Neuhaus, Ngoumou – Siebatcheu.
Trainer: Gerardo Seoane
Schiedsrichter: Robert Schröder
#bundesliga #sportschaubundesliga

16 Comments
Da hat Gladbach noch einmal den Kopf aus der Schlinge gezogen. Wäre aber auch schon auf der Tabelle anzusehen gewesen, wenn da dann vier Mannschaften 25 Punkte hätten. Neun Punkte hört sich zwar gut an, aber jetzt am Wochenende steht das Derby an. Gewinnt da Köln, sind es "nur" noch sechs Punkte
0:07 Amiri ist nicht ausgeliehen sondern von Leverkusen verpflichtet worden, bitte vorher richtig informieren.
Keine rote Karte, kein Elfmeter für Barreiro, … Schröder hatte echt keine Linie, aber es ist deutlich, für wen die Situation schwerwiegender war.
Leider nicht zum ersten oder gar zweiten oder dritten Mal diese Saison. Irgendwann ist es nur deprimierend, dass man nicht nur selbst Schuld an der eigenen Situation ist …
Muss Gladbach bald um den Klassenerhalt bangen?
Man sollte diesen Profis zwei Dinge erklären:
1. Ein Fußballspiel geht 90 Minuten, nicht 45.
2. Man kann mehr als ein Tor pro Spiel schießen.
Es ist so ätzend, dass die das nicht lernen. Und ich bin mir sicher, wenn wir keine Trainer gewechselt hätten, wären wir neben UD Almeria das einzig sieglose Team in Europa.
Nicolas bester Torhüter in der Bundesliga
Kann mir irgendjemand erklären warum da kein Elfer für das Foul an Barreiro gegeben wurde?
Ich denke ich kann es. Als ich schon hörte, dass Felix Bricht 🤮 im Kelle sitzt, wurde es mir mal wieder klar. Er hasst uns Mainzer*innen.
Borussia Mönchengladbach 💪💪💪💪
Das beste Spiel der ganzen Woche!
Heimspiel in Mainz
🤣🤣🤣 Junge wie kann das eigntl kein Elfer für Mainz gewesen sein? Das ist ja so ehrenlos wieder.
das ausgerechnet dieser dreckige ngoumou das tor macht passt zu der unverschämtheit dieses spiels.
wahnsinn
Irgendwas muss der DFB gegen die drei letzten Mannschaften haben. Anders lassen sich diese teils massiven Fehlentscheidungen gegen Darmstadt, Mainz und Köln nicht erklären.
Mainz ❤️🤍💛
Dominik Kohr – der Sergio Ramos der Bundesliga
Niemals Rot!