Drei Punkte zum Jubiläum: Trainer Sebastian Hoeneß hat mit dem VfB Stuttgart dank Stürmerstar Serhou Guirassy den nächsten wichtigen Schritt Richtung Champions League gemacht. In seinem 100. Bundesliga-Spiel als Trainer gewannen Hoeneß und Co. völlig verdient mit 3:2 (1:0) beim VfL Wolfsburg.

Guirassy (14. und 54./Foulelfmeter) traf doppelt für die Schwaben. Den dritten VfB-Treffer erzielte Josha Vagnoman (78.). Die Tore von Joakim Maehle (50.) und Lukas Nmecha (83.) waren zu wenig für die Wölfe.
Nicht zu stoppen! Guirassy stellt neuen Vereinsrekord auf

Guirassy erzielte mit seinem heutigen Doppelpack nun mehr 19 Tore an den ersten 24 Spieltagen der laufenden Saison, gleichbedeutend mit einem neuen Stuttgarter Vereinsrekord.

Gegenüber dürfte der Druck auf Trainer Niko Kovac nach dem neunten Spiel ohne Sieg hintereinander weiter zunehmen, Wolfsburg dümpelt nur auf Platz 13 in der Tabelle herum.

„Wir müssen an unserem Limit spielen, um in Wolfsburg bestehen zu können“, hatte Hoeneß, der wieder auf Stammtorwart Alexander Nübel zurückgreifen konnte, vor der Partie gesagt. Stürmer Deniz Undav saß nach seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel bis zur Schlussphase nur auf der Bank, aber auch ohne ihn übernahmen die Gäste vor 28.917 Zuschauern sofort das Kommando.

Stuttgart war zunächst schneller, hatte die besseren Ideen und spielte konsequenter. Guirassy nutzte dann auch gleich seine erste Möglichkeit, nach einem sauberen Spielzug traf er per Kopf zu seinem 19. Saisontreffer. Mit neun Toren ist der VfB der beste Bundesliga-Klub nach Flanken.
Wolfsburg-Fans liefern gellendes Pfeifkonzert

Nach der Führung ließ es Stuttgart etwas lockerer angehen, Wolfsburg kam trotzdem nicht zu zwingenden Chancen. Für die Stuttgarter zielte Chris Führich aus rund 30 Metern knapp am 2:0 vorbei (37.).

Wolfsburg kam dann deutlich verbessert und aggressiver aus der Kabine, es wurde hektisch. Maehle erzielte gleich mit der ersten guten Möglichkeit den Ausgleich – nur um Sekunden später im eigenen Strafraum Enzo Millot zu Fall zu bringen. Nach einigem Hin und Her, einer Rudelbildung inklusive Schubserei blieb Guirassy aber völlig cool und verwandelte vom Punkt. Wiederum nur zwei Minuten später annullierte der Videoassistent das vermeintliche 3:1 von Vagnoman, der später dann doch traf.

Der eingewechselte Nmecha machte es in seinem 50. Bundesligaspiel noch einmal spannend.

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12 Comments

  1. Können wir kurz darüber reden dass es kein Strafstoß sondern Freistoß ist?
    Er fällt erst im Strafraum aber das Foul beginnt doch weit vor dem 16er, oder???

  2. Nervt mich so hart dass diese unsportlichkeiten bei Elfmetern nicht geahndet werden egal ob elferpunkt oder den schützen angehen

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