Holstein Kiel liegt nach dem 22 Spieltag der 2. Bundesliga weiter auf direktem Aufstiegs-Kurs. Beim Verfolger SC Paderborn feierten die Kieler einen 4:0-Sieg und festigten damit den zweiten Tabellenrang. Vier Punkte stehen die Kieler nur vor dem HSV. Die Partie war aufgrund von Fan-Protesten gegen die Investorenpläne der DFL für rund 25 Minuten unterbrochen.

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Die Paderborner kamen deutlich besser ins Spiel. Gleich zwei Mal musste Kiels Torwart Timon Weiner gegen SCP-Stürmer Koen Kostons retten (4./15.). Doch dann ging es gleich zwei Mal zu schnell für die Paderborner. In der 16. Minute leitete Shuto Machino einen Pass von Timo Becker direkt mit der Brust auf Porath weiter. Der Kieler traf wuchtig und mit Hilfe des rechten Innenpfostens zum 1:0.

Wiederum 17 Minuten später war es dann Lewis Holtby, der mit einem direkten Pass aus dem Mittelfeld Skrzybski ins Eins-gegen-eins gegen Laurin Curda schickte. Skrzybski entschied zunächst das Duell für sich und chippte den Ball dann auch über Torwart Pelle Boevink zum 2:0 ins Tor.Nur zwei Minuten später war Skrzybski schon wieder frei durch, dieses Mal bewahrte Boevink den SCP aber vor einem noch höheren Rückstand.

Das 3:0 fiel stattdessen kurz nach der Pause. Nicolai Remberg eroberte den Ball im Mittelfeld und schickte sofort Schulz in die Tiefe, der sich gegen gleich zwei Paderborner durchsetzte und dann auch Boevink bezwang. Der SCP meldete sich in der 60. Minute erstmals zurück, Adriano Grimaldi köpfte jedoch aus kurzer Distanz neben das Tor.

Kurz darauf passierte aber erst einmal nichts mehr. Aus beiden Kurven flogen aus Protest gegen die Investorenpläne der DFL Tennisbälle auf den Rasen. Nachdem ein erster Versuch, weiterzuspielen, scheiterte, schickte Schiedsrichter Patrick Alt die Mannschaften vom Feld. Eine Paderborner Delegation um Trainer Lukas Kwasniok und Sportchef Benjamin Weber suchte daraufhin direkt im Block das Gespräch mit den Fans. Nach rund 25 Minuten Spielunterbrechung konnte letztlich weitergespielt werden.

Paderborn drückte nach der Unterbrechung noch einmal zaghaft auf den Anschlusstreffer, schwächte sich in der ersten Minute der zwölfminütigen Nachspielzeit aber selbst. Martin Ens traf Holtby als letzter Mann mit dem Fuß im Gesicht und sah die Rote Karte. Den fälligen Freistoß schoss Holtby an die Latte. Den Schlusspunkt setzte dann Niehoff, der in der zehnten Minute der Nachspielzeit mit einem strammen Schuss unter die Latte traf.

Startaufstellungen:

Paderborn: Boevink – Heuer, Ens, M. Hoffmeier – Curda, D. Kinsombi, Obermair, Bilbija – Ansah, Grimaldi, Kostons
Trainer: Lukas Kwasniok

Kiel: Weiner – T. Becker, Erras, Kleine-Bekel – M. Schulz, Porath, Holtby, Remberg, Rothe – Skrzybski, Machino
Trainer: Marcel Rapp

Schiedsrichter: Patrick Alt

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10 Comments

  1. Das Ergebnis als solches und auch in der Höhe ist jetzt nicht vom Himmel gefallen. Holstein Kiel hat eine sehr gute Transferpolitik am Anfang der Saison betrieben. Mit einer Philosophie die wir unter Krösche und Wohlgemuth auch kannten. Ausserdem besitzt Kiel einen soliden Trainer der seiner Mannschaft die Chance des Einspielens ermöglicht und den Spielern auch dadurch Sicherheit verschafft, dass diese auf ihren vertrauten Positionen spielen dürfen.

  2. Die Pressekonferenz danach war richtig interessant und herzlich von beiden Trainern, großen Respekt an die Coaches, die so starke Mannschaften auf den Platz bringen, auch wenn Pader es an diesem Spieltag nur 15 Minuten stark aufgetreten ist.

    Beim letzten Auswärtsspiel in Paderborn hat es uns dafür umso mehr weh getan.

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