Der 1. FSV Mainz 05 hat bei der Premiere von Trainer Bo Henriksen neue Hoffnung im Kampf gegen den Abstieg geschöpft. Der Tabellenvorletzte gewann gegen den FC Augsburg mit 1:0 und beendete damit seine Negativserie von elf Spielen ohne Sieg. In der 44. Minute erzielte Abwehrspieler Sepp van den Berg den entscheidenden Treffer.

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Von Beginn an zeigten die Mainzer Kampfgeist: Mit aggressivem Pressing wurde den Gästen jegliche Lust am Kombinieren genommen. Trotz aller Bemühungen blieben Torchancen zunächst aber aus, weil der letzte Pass oft zu ungenau gespielt wurde. Immerhin: Die Defensive stand sicher. Von Augsburg war in der Offensive so gut wie nichts zu sehen, weil die Doppelspitze Ermedin Demirovic und Phillip Tietz völlig abgemeldet war und im Mittelfeld die Ideen fehlten. Nach 38 Minuten hatten die Mainzer Fans erstmals den Torschrei auf den Lippen, doch Jae-Sung Lee traf nach einem Klasse-Konter und mustergültiger Vorarbeit von Benjamin Gruda völlig freistehend aus acht Metern nur die Latte. Das rächte sich wenig später beinahe, als Ruben Vargas im Anschluss an eine Ecke frei zum Kopfball kam. Doch FSV-Keeper Robin Zentner verhinderte mit einer starken Parade den Rückstand. In der Schlussphase der ersten Halbzeit ging es dann hoch her. Nach einer Freistoßflanke von Nadiem Amiri schraubte sich van den Berg am höchsten und köpfte zur Mainzer Führung ein (44. Spielminute). In der Nachspielzeit räumte Dahmen dann den durchlaufenden Phillipp Mwene im Strafraum ab. Schiedsrichter Tobias Reichel ließ zunächst weiterlaufen, wurde dann aber vom Kölner Video-Keller angefunkt und revidierte nach Ansicht der TV-Bilder seine Entscheidung. Nadiem Amiri knallte den Elfmeter jedoch nur an den Pfosten.

Fünf Minuten nach Wiederbeginn flogen dann aus Protest gegen den geplanten Einstieg eines Investors bei der DFL aus beiden Fan-Blöcken Tennisbälle auf den Rasen. Die Partie wurde daraufhin unterbrochen und die Mannschaften vom Referee in die Kabinen geschickt. Eine Viertelstunde später ging es dann weiter – mit einem unveränderten Spielverlauf. Mainz dominierte und ließ den FCA kaum zur Entfaltung kommen. Anthony Caci hatte das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte mit seinem Direktschuss aber an Dahmen. In der üppigen Nachspielzeit drängten die Gäste noch einmal auf den Ausgleich, der jedoch nicht mehr gelang.

Die Aufstellungen:

1. FSV Mainz 05: Zentner – Hanche-Olsen (77. Guilavogui), Kohr, van den Berg – Mwene, Barreiro Martins, Amiri, Caci – Gruda (83. Ngankam), J.-s. Lee (90.+9 Papela) – Onisiwo (83. Ajorque)
Trainer: Bo Henriksen
  
FC Augsburg: Dahmen – Mbabu (74. Gumny), Gouweleeuw, Uduokhai, Iago (90.+5 S. Michel) – Jakic – Engels (88. A. Maier), Rexhbecaj (74. M. Pedersen) – Vargas – Demirovic, Tietz (46. Biel)
Trainer: Jess Thorup

Schiedsrichter: Tobias Reichel

Kommentator: Daniel Gahn

#zdfbundesliga

34 Comments

  1. Wichtiger Sieg für Mainz würde ich mal sagen 🙌
    Wobei man festhalten muss, dass Mainz in der ersten Halbzeit eher 2, wenn nicht 3 Tore machen muss.
    Zudem bleibt die Handregelung weiterhin komisch, mal ja, mal nein 🤷‍♂️
    Und was der Pedersen am Ende macht ist ja nur krank

  2. Einfach typisch Augsburg – immer grottig gegen Abstiegskandidaten spielen und Pflichtpunkte liegen lassen und gegen „Topclubs“ wie Dortmund und Leipzig unentschiednen spielen – beide Handspiel Situationen richtig entschieden – den Arm kann man in beiden Fällen nicht einfach abschneiden und ist halt am Körper

  3. Glückwunsch an Mainz , die sehen jedes mal besser aus. Da kann noch einiges passieren da Köln ab und an auch punktet. Auch gladbach sollte aufpassen dass sie nicht runter rutschen

  4. Nach den Regelauslegungen der letzten Wochen hätte ich dreimal Handelfmeter erwartet. Fläche Vergrößert, unnatürliche Handhaltung und die Distanz ist egal, also mindestens zweimal Elfmeter.

    Ich persönlich finde es gut, dass hier nicht auf Elfmeter entschieden wurde.

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