Im 18. Spieltag der 2. Bundesliga endete das Duell zwischen Hertha BSC und Fortuna Düsseldorf mit einem gerechten Unentschieden. Die Tore für die Hertha erzielten Haris Tabakovic in der 30. Minute und Derry Scherhant in der 46. Minute, während Ísak Bergmann Jóhannesson und Christos Tzolis (Elfmeter) in der 43. und 50. Minute für Düsseldorf trafen. Trotz einiger gelber Karten und eines weiteren ungenutzten Strafstoßes für Düsseldorf, konnte keine der Mannschaften den entscheidenden Treffer erzielen. Mit diesem Ergebnis verabschiedeten sich die Teams beim emotionalen Abschied von Kay Bernstein mit einem Punktgewinn.
Veränderungen in Aufstellungen

In einem besonderen Spiel, das von der tiefen Trauer um den unerwarteten Tod von Präsident Kay Bernstein überschattet wurde, sahen wir einige Veränderungen in den Aufstellungen beider Teams. Bei der Hertha gab es vier Wechsel im Vergleich zum 0:0 gegen Osnabrück. Jonjoe Kenny fehlte aufgrund einer Muskelverletzung, Florian Niederlechner saß eine Rotsperre ab und Gustav Oliver Gustav Christensen fehlte im Kader. Stattdessen spielten Deyovaisio Zeefuik, Smail Prevljak und Marten Winkler. Andreas Bouchalakis rückte für Marton Dardai ins Mittelfeld, während Neuzugang Aymen Barkok auf der Bank saß.

Düsseldorf ging nach einem 3:2-Erfolg in Magdeburg mit vier Veränderungen in die Partie. Jamil Siebert fehlte aufgrund eines Innenbandrisses, weshalb Andre André Hoffmann ihn in der Innenverteidigung ersetzte. Emmanuel Iyoha, Jona Niemiec und Isak Bergmann Johannesson verdrängten Takashi Uchino, Felix Klaus und Shinta Appelkamp auf die Bank. Der einzige Winterneuzugang, Christoph Daferner, nahm ebenfalls einen Platz auf der Bank ein.

Trotz der Trauer um den verstorbenen Präsidenten zeigte sich Hertha-Coach Pal Dardai zuversichtlich bezüglich der Performance seines Teams. Die Hertha wollte weiter oben angreifen, während Düsseldorf bereits besser da stand.

So starteten beide Mannschaften in die Partie:

Tjark Ernst – Marc Oliver Kempf, Deyovaisio Zeefuik, Michal Karbownik, Toni Leistner – Andreas Bouchalakis, Smail Prevljak, Marten Winkler, Pascal Klemens, Derry Scherhant – Haris Tabakovic

Florian Kastenmeier – Jordy de Wijs, Emmanuel Iyoha, Tim Oberdorf, André Hoffmann – Ao Tanaka, Christos Tzolis, Ísak Bergmann Jóhannesson, Yannik Engelhardt, Jona Niemiec – Vincent Vermeij

Tabakovic trifft

Die erste Halbzeit des Spiels zwischen Hertha BSC und Fortuna Düsseldorf begann mit einer gedämpften Stimmung im Stadion und vielen kleinen Fehlern auf beiden Seiten. In der 30. Minute erzielte Tabakovic das erste Tor für die Hertha, nachdem er einen von Scherhant angetriebenen Konter erfolgreich abschließen konnte. Der Stürmer wuchtete den Ball aus 18 Metern halblinker Position in den rechten Knick. Die Freude der Hausherren wurde jedoch getrübt, als Johannesson in der 43. Minute den Ausgleich für Düsseldorf erzielte. Nur drei Minuten später konnte die Hertha jedoch erneut in Führung gehen. Scherhant nutzte einen Fehlpass von Florian Kastenmeier aus, zog von links ins Zentrum und schoss den Ball aus 17 Metern ins rechte Eck. Die erste Halbzeit endete mit einem Zwischenstand von 2:1 für die Hertha.
rectangle Fallback
Ausgleich durch Elfmeter

Die zweite Halbzeit startete mit einem Elfmeter für Düsseldorf. Niemiec wurde im Strafraum zu Boden gestoßen, woraufhin Tzolis den Elfmeter souverän ins rechte Eck schoss und den Ausgleich für Düsseldorf erzielte. In der 53. Minute gab es erneut einen Strafstoß für Düsseldorf, doch Tzolis scheiterte diesmal, indem der Ball links am Tor vorbeiging. Die Hertha wirkte nach dem Ausgleich verunsichert und Düsseldorf spielte offensivfreudig. Trotz einiger Chancen auf beiden Seiten, blieb es bei dem 2:2-Unentschieden. Die Hertha hatte in den Schlussminuten noch einige Chancen, doch es gelang keinem Team, den entscheidenden Treffer zu erzielen.

Der emotionale Abschied von Kay Bernstein war das Highlight eines ansonsten chancenarmen Spiels. Der nächste Spieltag führt die Hertha nach Wiesbaden, während Düsseldorf sich auf den Tabellenführer St. Pauli vorbereiten muss. Beide Teams werden alles daran setzen, um die verlorenen Punkte wieder einzufahren und die Lücke zu den Aufstiegsplätzen zu verringern.

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19 Comments

  1. Hm, es gab schon klarere Elfmeter, welche nicht gepfiffen wurden. Und anhand der Karten kann man schon leicht erkennen, auf welcher Seite der Schiedsrichter war. Und das, obwohl dieser ein Kölner ist. Leider war es da Nebensache,da es echt Schlimmeres gibt. Dennoch hoffe ich, dass uns dieser Schiedsrichter in den nächsten Partien nicht pfeift.

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